Auf dem Titicacasee – Isla del Sol und Isla de la Luna

Das Boot knattert mit lautem aber eher langsamen Motor in den blauen See hinaus. Es zieht und die Sonne wärmt noch fast gar nicht, also sitzen Roberto und ich in meinen Schaal eingemummelt da und versuchen noch ein wenig weiterzuschlafen. Ca. 1.5h später fahren wir die Isla del Sol, die Sonneninsel der Inkas an. Wir steigen aber noch nicht aus sondern lassen uns noch eine Insel weiter zur Isla de la Luna (Mondinsel) bringen. Die ist sehr klein und wir haben eine Stunde Zeit um den Inkatempel zu besichtigen. Die Anlage ist eher klein und grösstenteils Prä-Inka. Ich höre einer jugnen Deutschen zu wie sie ihrem Freund erklärt, dass hier nur Jungfrauen wohnten, zusammen mit einer „Grossmutter“ welche sie auf die Ehe vorbereiten sollte. Waren sie reif und kam ein MAnn der eine Frau suchte auf die Insel wurden sie in einer Reihe aufgestellt und der MAnn konnte sich so eine Ehefrau aussuchen.

Nach einem Durchgang durch die Ruinen steigen Roberto und ich noch auf den Kamm hinauf und haben eine tolle Aussicht auf die ISla del Sol. Die gesamte Insel hier ist Terrassiert, es lassen sich auch Inkamauern erblicken. Die paar Häuschen die hier stehen gehören den Anwohnern welchen die Insel gehört und auch den Eintritt von 10 Bolivianos verlangen. Es ist sehr trocken, das Grass ist alles gelb und die einzigen schattenspendende Bäume sind angepflanzte Eukalyptus. Die Steine für den Bau des Tempels kommen offensichtlich auch von hier, es ist steinig und sandig, beim hinuntergehen muss man aufpassen nicht auszurutschen. Der Titcacasee glänzt blau bis fast an den Horizont wo wir 2 Berge mit Schnee erblicken können, beide über 6000m hoch.

Das Boot wartet schon auf uns als wir wieder unten ankommen und es geht zurück zur Isal del Sol, diesesmal mit den PAssgieren auf dem Dach wo man sich in der Sonne wärmen kann. Dort angekommen können wir gleich als erstes den Templo del Sol (Sonnentempel) besichtigen. Dies war früher ein Inkatempel der ihrem höchstem Gott, der Sonne, gewidmet war. Er stellt auch sowas wie das Gegenstuck zur Isla de la Luna dar, da die SOnne für Männlichkeit steht. Allerdings ist auch hier einfach ein paar Bögen des Gemäuers übrig. Das einzig wirklich erwähnenswerte ist eine Steinkuppel welche die Inkas ohne Lehm so stark gebaut haben dass man darauf stehen kann.

Mir und Roberto grummelt der MAgen, es ist nach 13Uhr und wir haben beide Hunger. Gleich um die erste Ecke ist ein ganz kleines REstaurant mit Plastikstühlen welches alle auslassen da man mit der Tour im Städtchen Yumani, 40min weiter essen geht. Wir wollen aber nicht mehr so lange warten und setzten uns als einzige an den schrägen Tisch. ES gibt Spaghetti für mich und frisch gefangenen Titicacaforelle für Roberto. Wir haben eine geniale Aussicht auf den See beim Speisen und bald sind auch alle weitern LEute verschwunden, so dass wir nach einem gemütlchen Zmittag noch viel gemütlicher weiterwandern können.

Auf dem Weg nach Yumani begegnen uns zwei kleine Mädchen mit ihrem Alpaka und bequatschen uns ein Foto zu machen. Normalerweise finde ich das ziemlich doof, aber dieses Alpaka hat wenigstens keine Sonenbrille auf oder Pommel an den Ohren… Wir geben nach und schiessen ein paar Touriföteli mit Alpaka 🙂

Yumani selbst klebt am HAng oberhalb der Buht wo sich der Haupthafen der Isla del Sol befindet. Auch hier haben die Inkas ihre SPuren hinterlassen, zB gibt es eine alte Inkatreppe und unten am HAfen ist das Inka-Gründerpärchen Manko Capac und seine Frau (Name zu kompliziert…) als Statuen aufgestellt.

Roberto und ich wollen nun aber erst hoch hinaus anstatt an den Hafen. Wir steigen unter keuchen (sind ja immernoch auf 4000m.ü.M) auf den nächsten Hügel um zum Aussichtspunkt zu gelangen. Es sieht ähnlich aus wie auf der ISla de la Luna, steinig, windig, trocken. Die einzigen Bäume sind Eukalyptus und mit dem gelben grass welches den Boden bedeckt fühle ich mich sehr an Australien errinnert. ICh frage Roberto sogar schon ob er denke es gäbe hier Schlangen, aber denen ist es hier in der NAcht wahrscheinlich zu kalt wenn die Temperaturen unter 10 Grad fallen.

OBen angekommen zeigt sich uns die Isla del Sol in einem 360° Rundumblick. Das Gelb der Insel und des nahen Festlandes wird vm tiegen Blau des Titicacasees wunderschön kontrastiert, ich könnte stundenlang hier oben sitzten. Der Wind zieht uns um die Ohren während ich Fotos schiesse und Roberto versucht das grösste Steinmannli zu bauen.

Nach einer Trinkpause steigen wir wieder nach Yumani herab, besichtigen die Inkatreppe sowie die Inkaquelle, welche auch als Quelle der ewigen Jugend bezeichnet wird, und steigen zum HAfenbecken hinab. Von dort ist es nur noch ein kurzer Weg zu unserem Hostal.

Dort angekommen wird vor dem Znacht kurz geduscht, dann suchen wir etwas zu essen. Im REstaurant bedient uns ein älterer Herr. LEider gibt es nur die Hälfte des Essens welches auf der KArte steht. Zu wenig Touristen, es lohne sich nicht so viel zu kochen, meint er. ICh frage ihn warum denn jetzt, in der Trockenzeit keine Touristen da sind. Darauf meint er, seit der Norden der Insel geschlossen ist seien die Besuche eingebrochen, zumindest die für mehr als einen Tag. Diese Aussage macht mich stutzig, denn morgen wollten wir eigentlich in den Norden wandern. Wir lernen aber nun als ich nachhake dass das nicht gehen wird. Die drei Communitites der Insel konnten sich auf keinen Vertrag einigen welcher den Tourismus regeln sollte und nun wir der ganze Norden von den Anwohnern blockiert. Es wurden sogar schon Boote konfisziert und verbrannt die von Yumani aus in den Norden starten wollten. Um 4Uhr nachts könne man rüberwandern, dann sei niemand am Kontrollpunkt… Naja, so viel ist es mir jetzt doch nicht wert. Wir essen unsere Quinoasuppe und bedanken uns. Wir werden wohl morgen wieder nach HAuse fahren.

Und das tun wir dann auch. NAch einem Ausgedehnten Frühstück auf der Aussichtsterrasse eines der Hostels tuckern wir um 10Uhr am nächsten Tag mit dem Boot wieder nach Copacabana zurück nachdem uns mehrere andere LEute, Ansässige und Touristen, bestötigt haben dass es keinen Weg in den Norden gibt. In Copbacabana lassen wir uns dafür noch zu den Islas Flotantes (schwimmende Inseln) heruasbringen, allerdings haben diese nichts mit den Islas Flotantes de los Uros, welche ich letztes MAl von Puno aus besuchte, zu tun. Dies hier ist die Touristenversion mit Plastikschwimmer unter der Totora. Nichtsdestotrotz sind sie süss und ein kleiner wanderweg führt uns zum Mirador del Inca und der Playa blanca von wo aus wir eine tolle Sicht auf den Titicacasee haben der wie immer in der wunderbaren Sonne glänzt.

Als wir am späten Nachmittag wieder in Copacabana am Hafen landen machen wir den einzigen Spaziergang der noch übrigbleibt, nämlich zu der Boca del Sapo (Krötenmaul), einer kleinen Höhle unten am Calvarioberg. Der Weg dahin ist oft von Plastik gesäumt, je näher wir der Grotte kommen desto schlimmer wird es. Vor der letzten kurve sehen wir auf einen strand hinab der mit grünen und weissen Glassplitter übersäht ist. Auch stinkt es nach Altglas und altem Bier. Warum erfahren wir gleich bei der wirklich winzigen Grotte. Jemand ist gerade am Beten und eine ganze flasche Bier wird in die Felsöffnung gesprayt. Das wird wohl täglich öfters passieren und deshalb riecht es hier wie in einer Säuferbar. Phuu, da will ich keine zwei Minuten bleiben. Wieder hat es viel Plastik herum, alles ist versucht, abgebrannte Grasflecken zeugen von angezüntem Feuerwerk oder fraunfürzen. ICh finde es grauenhaft. Ausgerechnet der heilige Ort ist weil er heilig ist am verseuchtesten. ICh rege mich auf und wir wandern schnell weiter. Der Weg führt nun einmal um den Calvario und so langsam besserts mit Abfall und cih kann auch die Ausscht wieder geniessen. Nach ca. 30min sind wir zurück in Copacabana. Einmal duschen im Hostal, Abendessen und dann wohlverdiente Nachtruh.

Von Cusco nach Copacabana

Am Samstag wollen wir beide nicht so grauenhaft viel machen da wir noch die langen Tage davor in den Beinen spüren. Nichtsdestotrotz müssen wir genug früh aufstehen da um 10Uhr das Zimmer geräumt sein muss. Dafür zmörgelen wir etwas länger. Was uns dann noch reizt zu sehen in Cusco ist das Museum bzw. die Stätte Qorikancha. Dies war früher der Sonnentempel des höchsten Inkas, gut zu erkennen an den wenigen Inkamauern die aus schwarzem sehr glattem Steinen bestehen welche zu einer perfekten Fassade zusammengefügt worden waren (wie immer bei den Inkas ohne Mörtel oder Lehm dazwischen. Heute sieht man diesen MAuertyp aber nur noch im Fundament der Kirche die nun dort steht. Wie üblich brachen die Spanier alle heiligen Stätte ab und bauten darauf ihre eigenen um die Bevölkerung einfacher Konvertieren zu können. Auf Qorikancha entstand ein Konvent der nur wenige Kammern des ursprünglichen Inkatempels übrig liess. Auch das Gold welches vorhanden war wurde eingeschmolzen und weggebracht, davon kann man im Museum heute keines mehr sehen.

Das Museum ist eher schnell durchquert, man kann einen alten Altar der Inkas noch besichtigen und ein paar Kammern in denen früher wohl Mumien standen, aller rest ist von kristlicher NAtur. Der Garten ist sehr schön, es blühen viele Inkablumen in allen Farben von Hellgelb bis Dunkelrot.

Weiter geht es auf die Plaza de Armas wo wir Zeuge eines Umzuges werden. Folkloregruppen in wunderbar farbigen Kleidern ziehen tanzend vorbei, hinterher laufen die Musiker. ES hat ein wenig etwas von der Basler Fasnacht 😉 Ganz an der Spitze des Zuges wird irgendeine Jungfrau und ein goldenens Kreuz mitgeschleppt.

Um unseren SPaziergang fortzusetzten nachdem die Tänzer um die Ecke verschwunden sind gehts Bergauf. Nach der Kirche San Christobal weiter die STrasse entlang bis zum Eingang zu einer weiteren Inkastätte. Da werden wir angehalten, man müsse das Touristenticket vorzeigen. Wir haben zwar keines, aber wir wollen auch nicht zu den Ausgrabungen sondern nur auf den Hügel zum Aussichtspunkt. Es fahren Autos nach oben aber ich sehe nicht wirklich ein warum ich nicht einfach den Weg laufen kann. Nach einem kleinen Hin und Her willigt der Wärter ein und meint, aber schön Rechts abbiegen. Ich bin mir sicher das ging nur weil Roberto dabei war und wir auf die Frage von wo wir kommen Peru geantwortet haben hihi. Also gehts an den Aufstieg. Dabei kommen wir an ein paar riesigen Inkamauern vorbei die zu den Ruinen gehören. Es wird aber brav rechts abgebogen und zu der Jesusstatue welche auf einem Berg über der STadt thront zu gelangen. Von hier sieht man wirklich die ganze STadt.

Danach gibts nicht mehr so viel zu tun und wir setzten uns in einer Bar an der Plaza de Armas auf den Balkon und versuchen die Touristen Ländern zuzuordnen. Wir sehen den Sonnenuntergang und haben einfach mal eine schöne entspannte Zeit zusammen. Um halb6 suchen wir uns dann das Kino an welchem wir am morgen vorbeigelaufen sind und schauen uns König der Löwen an. Das war ein Versprechen an Roberto, er war das erste mal in einem Kino als wir in Lima 2018 Black Panther zusammen sahen.

Danach packen wir unsere Koffer im Hostel, gehen essen und fahren an den Terminal. Dort werden wir zwar ultrapünktlich in den Bus eingeladen, die fahrt verzögert sich aber (sehr wahrscheinlich wegen eines geplatzten Reifens) um knapp 1h. So kommen wir nach einer unruhigen Nacht nicht um 4 sondern „erst“ um 6Uhr morgens in Puno an. Das kommt uns aber gerade gelegen denn wir wollen hier gar nicht bleiben. Wir nehmen den nächsten Bus nach Copacabana um 7:30. Die Zeit vergeht wie im Fluge mit Netflix und einer wnderbaren Sicht auf den Altiplano und den Titicacasee.

An der Grenze wird ausgestiegen und bei der Migracion in Peru für den Ausreisestempel angestanden. Danach gehts zu Fuss ein paar MEter nach Bolivien wo wir den Einreisestempel in den PAss geknallt kriegen. Roberto hat etwas länger. Er meinte der Grenzwächter wollte mehrere Fotos von ihm und ganz genau wissen woher und warum, da er in Peru noch im Militärdiesnt eingeschrieben ist. Sie dachten wohl er sei ein Militärspion… Aber alles gut, wir haben Stempel, die Uhren eine Stunde vorgestellt und sind in Bolivien. Die restliche Fahrt nach Copacabana ist nur noch kurz und wir kommen um halb1 dort an.

Erstmal die Sachen ins Hostel schmeissen, dann etwas essen! Wir setzten uns in ein seehr touristisches Restaurant wo ich Pizza mit echtem Käse kriege mmmh 😛 Allgemein ist das STädchen sehr touristisch. Viele Touranbieter, viele Farben, einen relativ grossen HAfen für das Dörfchen und sehr viele Ausländer. Wir spazieren etwas umher und organisieren unseren Trip von morgen auf die Isla del Sol. Dann erklimmen wir den Aussichtspunkt. Auf dem Calvario auf welchen uns schon Kreuze hinaufbegleiten (Calvario ist der Leidensweg Christi) stehen noch mehr Kreuze und die Jungfrau von Copacabana. Tonnenweise kommen Leute und manchmal auch Pilger hierher um Kerzen anzuzünden und zu Beten. Viel besser als das kirchiche getue finde ich persönlich ja die aussicht, die ist wirklich grandios! Wir sind allerdings längst nicht alleine hier oben. Es ist Sonntag und Scharenweise kommen die Anwohner um ihre Wünsche an Gott oder die Jungfrau abzugeben.

Was uns leider ebenfalls auffällt sind die tonnen an Abfall die überll herumliegen. Viel Plastik und Glasflaschen. Ausserdem ist der halbe Berg von Wachs bedeckt. Uns geht auch bald auf warum das so ist. Wir setzten uns und beobachten ein wenig die Leute. Ich hatte mich schon gefragt warum hier oben so viele Plastikspielzeuge verkauft werden… Die Stände sind überfülltmit Autos, Häuser, Tiere, Stapel aus Spielgeld. Am Beispiel einer FAmilie sehen wir live was es damit auf sich hat. Es werden zwei LAstwagen herangetragen und sorgfältig auf Kokablätter abgesetzt. Dann steht die Familie im kreis darum und bekreuzigen sich während ein Priester (oder so?) ein Feuer macht. Es wird irgendwas gebetet und die LAstwagen ins Feuer gehalten. Dann öffnet man eine Flasche Bier, schüttelt sie richtig und besprücht die Wagen sowie alle mitglieder der Familie. Das ist dann der Moment wo ich sehr aufpassen muss nicht schallend loszulachen. Weihwasser (auch das kann man kaufen an den STänden) wird herumgetröpfelt, eine Glocke geschüttelt und nach ca. 20min wird der Priester bezahlt und alle sind glücklich. Die Familie teilt dann weiter ihr Fanta mit den LAstwagen die wohl als weiterer Plastikmüll auf dem Berg enden. Das war wohl das schrägste was ich seit langem gesehen habe. Andere zünden auch Frauenfürze an oder packen verschiedene Sachen die sie sich wünschen (Haus, Kind, Geld) in einen Plastiksack und machen das Prozedere dann für alles auf einmal. Es steht zwar gross auf dem Altar der Jungfrau geschrieben man solle die Natur nicht kontamnieieren, aber das scheint Nebensache zu sein. Auch steht, keine KErzen auf dem Altar anzünden, das Schild ist aber vom Kerzenrauch geschwärzt und nun ja, rein technisch gesehen brennen die Kerzen auf einer dicken Schicht Wachs also…

IRgendwann reichts mir, ich muss da wieder runter sonst platze ich, vor lachen und irgendwie auch vor Wut über den ganzen Dreck. Immerhin, die Aussicht auf den See ist es allemal wert auf den Calvario zu steigen und ich hoffe doch dass der SOnntag eine Ausnahme ist…

Unten im Dorf besuchen wir die Kirche. Sie strahlt in weiss und scheint irgendwie von grösse und Ausstattung nicht in das Dörchen zu passen. Aber wie gesagt ist Copacabana auch ein Wallfahrtsort. Vor der Kirche verkaufen Frauen bunte Bänder, Konfetti, glitzerige Hüte und Blumen. Diese werden auf der STrasse davor an Autos befestigt und wirklich sehen wir viele Autos mit Deko herumfahren. Ich frage nach dem Anlass und die Verkäuferin meint, das ist jeden Tag so. Ähm ok?! Manche Autos haben es auch ein wenig übertrieben mit heiligem Krimskrams, ich finde es weiterhin eher ein bisschen lächerlich. Aber der STau wird bunter…

So sind wir also in Copacabana angekommen. Morgen werden wir uns auf den grossen LAgo Titicaca wagen. Wir gönnen uns noch ein Milchreis mit Massa Morada zum Dessert und flüchten dann vor der Kälte ins Hotel unter 5 Decken.

Las Montañas de 7 Colores

Erstaunlicherweise wache ich heute morgen vor dem Wecker auf. Und es ist nochnocht einmal 3Uhr morgens… Um 10nach3 läutet mein Handy dann doch und ich muss aufstehen. Nach sehr schnellem anziehen, da sehr kalt im Zimmer reicht es noch für einen Zmorgentee in der Lobby bis ich von meinem Guide heute abgeholt werde. John bringt mich zum Wagen der gleich neben der Tür steht und setzt mich neben den einzigen Typen der schon darinsitzt. Er ist auch Schweizer, meint er und so lerne ich Fabio kennen. Er kommt aus St. Gallen und reist einen Monat in Peru herum bevor er dann eine neue Stelle im Aussendienst einer Werbefirma antreten wird im Oktober. Wir unterhalten uns also bis alle Tourmitglieder eingesammelt sind, einer sieht müder aus als der andere. Dann meinen John und Karolina, unsere Guides, wir sollen doch noch ein bisschen schlafen (wie Baby-Aplakas) um dann in den Bergen mit viel Energie bereit zu sein. Und das versuche ich dann auch. Nach 1.5h gibt es einen Halt fürs Buffet-Frühstück (hmm Omelet, feinn) dann gehts nochmals so lange immer schön hinauf durch kleine Dörfer und Kommunities. Andere Minivans mit Touristen sind auch schon unterwegs wie wir an den Peagen sehen. Diese Bezahlstellen sind für die Kommunities durch welche dir STrasse führt, sie verlangen einen Preis dafür dass wir da durchfahren können.

Nach guten 1.5h mehr und ein paar sehr interessante Diskussionen über Politik und Musik mit Fabio haben wir den PArkplatz erreicht. John erklärt schon allen in spanisch und englisch wie sie sich zu verhalten haben wenn ihnen schlecht wird, man nicht mehr atmen kann, einem schwindlig wird. Alle Tourmitglieder müssen sich nun auch vorstellen, schliesslich sind wir heute alle eine Happy Family, so der Gruppenname. Es hat einige Leute aus Italien, 4 Schweizer inklusive mir und Fabio, Chilenen, Amerikaner und ein Pärchen aus Polen. Alle bekommen einen rot-gelben Wanderstock und ein wenig Kräuteröl um daran zu riechen (das soll glaube ich wach machen), dann wandern wir los. Momentan ligt noch etwas Nebel über den Hügeln des Tals, wir hoffen alle dass der sich dann aber bald verzieht.

Es geht gleich bergauf, zwar nicht streng aber graduell. Wir starten heute auf 4600m.ü.M und werden auf über 5000 aufsteigen. Also nur nicht zu schnell machen. Wer gar nicht mehr kann, kann sich bei den Einheimischen ein Pferd oder MAulesel leihen, mir tun die Tiere allerdings eher leid und mir geht es soweit sehr gut, mir wird nur bald mal so heiss dass Schaal und PUllover weg müssen. Da nun auch die Sonne rauskommt und der Nebel verdunstet muss noch eine kurze Sonnencreme-Pause eingelegt werden, man kann nämlich seinen Nacken richtig kochen spüren… So gefällt es mir und zusammen mit Fabio und sehr sehr vielen anderen Leuten wandern wir langsam das Tal hinauf. Auf unserer linken Seite erheben sich Schneebedeckte Berge, auf der anderen sandige, dünenartige Hügel die wirklich so langsam verschiedene Farben aufzuzeigen scheinen. AUf alle Fälle sind sie sehr rot.

Weiter geht es und so langsam verstummt mein Gespräch mit Fabio, nicht weil uns die Themen ausgiengen, aber wir sind beide aus der Puste. JEder muss nun seinen Pace gehen und ich lasse Fabio davon ziehen. Auf den Seiten steigen immer wieder Leute auf ein Ross oder müssen anhalten weil ihnen sturm wird oder sie Kopfweh kriegen. Die anderen laufen alle stoischen Schrittes weiter. SO auch ich, bis zum letzten Aufstieg der nun wirklich steil ausfällt. Da muss ich öfters PAusen einschalten, aber zuletzt erreiche ich den Grat und sehe links neben mir wirklich die 7 Farben des Regenbogenberges!

NAja ich sehe auch viele andere Touristen. Und noch viel mehr die noch von unten heruafkommen in einem unablässigen Strom. Ich bin froh ist unsere Tour eher früh gestartet, das wird noch saueng hier oben! Ich steige noch ein bisschen höher, mache ien paar Fotos, dann muss ich mich hinsetzten und erstaml eine BAnane essen. Die Höhe macht mich echt extrem Hungrig. Ein paar einheimische Ladies kochen Chicharrones (Was Fleischiges) und Kartoffeln auf einem Gasherd und ich würde am liebsten zuschlagen. Aber Früchte ist auch nicht schlecht, es gibt dann ja noch Zmittag. Ich setzte mich mit Fabio auf einen Stein und wir geniessen mampfend die wahnsinns Aussicht.

Um etwa 10Uhr, als wir schon 45minuten auf dem Berg sind trommelt John die 6 Leute zusammen die neben dem Montana de 7 Colores auch noch das Valle Rojo (Rotes Tal) auf dem Programm haben. Um dahin zu gelangen müssen wir über den Kamm des Regenbogenberges steigen. NAch einem kurzen Aufstieg biegen wir von den Menschenmassen ab in einen Weg der an der Flanke des Berges langsam bis nach oben führt.

Unsere Schuhe werden nun abweschlungsweise mit rotem, weissem, gelblichem und violetem Staub bedeckt. Da es nicht speziell steil ist macht mir dieser Aufstieg viel weniger aus als der letze, auch wenn wir am Schluss sogar noch ein paar MEter höher sind (Mirador Valle Rojo, 5069m.ü.M.). Und mal wieder lohnt die Aussicht jede vergossene Schweissperle! Das rote Tal ist wirklich rot, wie auf dem MArs sieht es aus. Man wäre nicht erstaunt würde Curiosity gleich um die Ecke brettern. Es ist einfach nur wundervoll!

Nach einer langen Verschanauf- und Fotopause wagen wir uns unter Johns Führung an den Abstieg. Der Berg ist sehr sandig und wir schliefern mehr hinunter als wir laufen. Auf dem Weg zum Carparkplatz ändert sich die LAndschaft wieder in eher Steinig mit etwas Gras, Alpakas müsste es hier viele haben.

ICh gesprächle ein wenig mit dem amerikanischen Pärchen sowie mit John der mir erklärt, dass die Zugangsstrasse zu den REgenbogenbergen erst seit 2015 offen ist und es deshalb immernoch eine eher neue und gut besuchte Attraktion Cuscos ist. Auch für die Ansässigen seien die Menschenmassen sowohl ein Fluch wie auch ein Segen. Sie bringen Einkünfte, durch Verkaufen von Wasser, Essen, Souvenir oder den Pferdediensten. Allerdings halt auch Lärm, Abfall, Abnutzung usw. Die LEute hätten halt auch noch nicht so lange Erfahrung. Einige wollten sich anstatt Maulesel schöne grosse Pferde aus Ställen in Arequipa oder der Küste zutun. Diesen Tieren bekam die Höhe aber gleich schlecht wie nicht akklimatisierten MEnschen, mit dem Unterschied dass ein Pferd nicht kotzen kann und die Gefahr eines Herzversagens extrem hoch ist. NAch dieser Ausführung habe ich den Pferdedeinsten ein für alle MAl abgeschworen, wobei ich eigentlich schon immer der Meinung war dass wer nicht selbst hinauflaufen kann doch besser einfach daheim bleiben soll. Das sage ich John und er grinst nur und meint dann, es haben alle das Recht oben anzukommen. Sehr diplomatisch…

So geht der Abstieg ganz schnell voran und nach ca. 1.5h sind wir einmal um den Hügel herum und wieder zu unserem Bus gelangt. Dort wird erstmal aller STaub von Hosen und Schuhen geklopft. Dank Sonnencreme klebt er aber am ganzen Körper sowie auch in den Haaren und ich hoffe inständig dass heute das warme Wasser im Hostel funktioniert, nicht wie gestern. Kaum ist der Bus abgefahren schlafe ich ein und wache erst kurz vor dem Mitagessen wieder auf. und wiiieee ich Huuunngäär habe! Es ist erst 2Uhr Nachmittags, ich bin ca. 3,5h gewandert aber es fühlt sich an wie nach einem MArathon. Die ganze Gruppe stürzt sich aufs Buffet und es ist ein paar Minuten lang einfach mal ruhig. Nach dem essen wird uns von John noch die Entsteheung der verschiedenen Farben des Berges geschildert. Ablagerungen im MEer wurden durch Plattentektonik in die Höhe geschoben und verwittern nun so, dass die verschiedenen Mineralien die zu verschiedenen Zeiten in das Gestein eingetragen wurden wie in Streifen auf dem Kamm hervortreten. Eisenoxid ist für die Farbe rot verantwortlich, Kupfer für grün, Schwefel für Gelb. Calcit (glaub) macht die weisse Farbe und Mangan (auch glaub) etwas violet, mit mehr lehm hellrosa. So kommt es dass der Motana de 7 Colores eigneltich nur 6 Farben hat. ICh war aber heute wirklich ehrlich erstaunt wie gut man diese dann wirklich sieht! Ist also nicht alles Instagramfilter… 😉

Im Bus schlafen die meisten gleich wieder ein. Ich habe mich schon ein wenig erholt und unterhalte mich mit Erika. Sie ist MExikanerin, lebt aber in der Schweiz wo sie seit 5Jahren für Coca-Cola arbeitet. Ihr Freund, ebenfalls Schweizer, liegt halbtot in der Ecke und schläft nach einem Panadol gegen seine Migräne die ihn auf dem Berg befallen hat. Wir erörtern bis nach Cusco noch die verschiedenen schwierigkeiten von Deutsch und Spanisch sowie der Kulturschock wenn man von Latinamerika in die Schweiz auswandert. Ich muss lachen als sie mir schildert wie geschockt ihr Freund war als sie das erste Mal mit ihm AUto fuhr und meinte Stopp-Schilder seien doch eher eine EMpfehlung als ein Muss.

Knapp nach 17Uhr werden wir nahe der Plaza de Armas ausgeladen und ich gehe schnurstraks ins Hostel und duuuschen, ach wie angenehm (wenn auch nur lauwarm). Dann hauts mich eine volle Stunde weg bis um 18:30 mein Wekcer klingelt. Ich bin noch mit Karolina, der Brasilianerin die ich in Huaraz kennengelernt habe, zum Znacht verabredet. Wir treffen uns pünktlich um 19Uhr beim Brunnen auf der Plaza. Von dort suchen wir ein Restaurant mit genialen Sandwiches welches ich vom letzten Aufenthalt noch im Kopf hatte. Nach einem kurzen Vergucker auf der KArte finden wir dass dan auch und ich geniesse mein Hummus-Avocado Sandwich so sehr. Ich habe immernoch grossen Hunger, war wirklich anstrengend heute. Auch Karolina war auf dem REgenbogenberg heute, angetroffen haben wir uns aber bei all den LEuten nicht. Wir bereden Gott und die Welt und warum eines der Besten Dinge Europas ist, dass man nur sehr geringe Gefahr läuft auf offener Strasse oder im Bus beklaut zu werden. Karolina kommt aus Sao Paolo und meint für sie sei Cusco hier ja schon eher ein friedliches STädtchen.

Dann, kurz bevor wir beide vor Müdigkeit vom Stuhl fallen verabschieden wir uns und ich laufe die 15min zum Hostel zurück. ICh friere weil ich so müde bin und falle in ein Koma aus dem mich erst Roberto weckt als er um halb11 nachts von seiner Machu Picchu Tour zurückkommt. Auf die genuschelte Frage ob es gut war kommt ein strahlendes Jaa, sehr! zurück, dann ergeben wir uns beide wieder dem Schlaf.

Cusco Valle Sur – Tipon, Pikilaqta und Andahuaylilas

Es ist Donnerstag Morgen und Roberto und ich sitzten zusammen beim Frühstück im Hostel. Es ist ein wenig gehetzt, denn in 20min sollte Roberto für seine 2Tägige Tour zum Machu Picchu abgeholt werden. ICh hingegen werde heute den südlichen Teil des Tales in welchem Cusco liegt erkunden. Meine Tour beginnt um 8:30 in der Innenstadt. Nachdem Roberto von einem Tourguide vor der Hostaltür abgeholt wurde, packe auch ich meine Sachen und spaziere richtung Plaza de Armas. Dort warte ich noch 15min bis mich eine junge Frau zur Gruppe bringt, die wie bestellt und nicht abgeholt auf der Plaza steht. Von dort sind es nochmals 10min zum Bus welcher schon auf der HAuptstrasse aus Cusco raus steht. ICh freunde mich gleich mit der 4köpfigen peruansichen Familie aus Lima an die wie ich hinter unserem Guide herzotteln. Die Eltern sind mit zwei erwachsenen Töchtern gerade auf Kulturreise nach Cusco. Der Vater ist ziemlich lustig und spässelt mit allen herum.

Der erste Halt der Tour machen wir in Tipon. Das STädtchen liegt im Tal, wir klettern aber in kurven den Berg hinauf, dorthin wo sich die Inkaruinen finden. Die Inkas haben nie im Tal gebaut aus Vorsicht vor Steinschlägen, Schlammlawinen und Überschwemmungen. Als wir beim Parkplatz ankommen tut sich über uns schon ein tolles Panorama auf: Die Terrassen von Tipon.

Speziell an dieser Inkastätte sind die Wasserkanäle. Hier entspringt eine Quelle die noch nie versiegt hat, in der grössten Trockenperiode nicht. Die Inkas leiteten das Wasser in vier Kanäle um welche sich im zeremoniellen Becken in 4 gleich starken Strahlen auf eine Platte ergiessen die so gut nivelliert ist dass das Wasser weiter wie ein Vorhang über die ganze Länge der Kante fliesst.

Der Ort wurde früher genutzt um Mais anzubauen. Es hat immer Wasser und die Anlage ist so im Berg eingebracht das den ganzen Tag die Sonne draufscheint. Dies taten auch die SPanier weiter da die Wasserversorgung schon so gut gegeben war, was auch der Grund ist, warum Tipon (fast) gar keine Zerstörung der Conquistadores widerfuhr. Die Kanäle ziehen sich an den Seitenränder der Terassen entlang und stürzen in kleinen Wasserfällen auf die nächste Ebene. Nirgends fliesst etwas daneben oder war jeh ein Kanal überfüllt oder trocken. Die Inka-Ingenieure wussten ganz genau was sie taten.

Dies alles erzählt unser Guide in einer guten Stunde in der wir durch das Gelände spazieren. Auch hier wächst viel Quenoal, wie schon in Huaraz, aber auch die FLor del Inka (Inkablume) ist häufig in ihrem wunderbaren dunkelrot zu sehen. Weiter kommen wir auch am Bad des Inkas, also des Inkakönigs, vorbei. Ein Wasserstrahl füllt eine kleine Wanne die auf der Seite einen in den Stein eingelassenen Sessel hat, sogar mit Armstützen. Gegenüber des Inkathrones hat es auch noch Platz für einen etwas kleineren Sessel damit der Inka das Bad mit seiner Frau teilen konnte.

Allzubald winkt unser Führer mit dem Perufähnchen und wir müssen weiter. Wir legen einen kleinen Zwischenstopp bei einer Bäckerei ein. Diese ist speziell für die Gegend, hier machen sie nämlich sogenannte Riesenbrote. So wahnsinnig beeidruckt bin ich jetzt von den flachgedruckten Pfünderli nicht, aber die Peruaner kaufen fleissig für die ganze Familie (also für 40 Leute) ein. Danach muss man schauen dass man im Bus nicht versehentlich auf eine der Brotscheiben trampt.

Eine weitere SEhenswürdigkeit im Valle Sur ist das als prä-Inka datierte Pikilaqta. Auf der STrasse dorthin fahren wir am eingangstor zu Tipon vorbei welches die Inkas errichtet hatten um die zu- und abwanderung zu kontrollieren.

Nun, Pikilaqta (7. Jh) ist einiges älter als Tipon (14.Jh) und dementsprechend auch weniger intakt. MAn kann aber immernoch die alte grosse Eignangstrasse, sowie einzelne Häuser plus den Palast erkennen. In einem Teil der Stätte wurden nur runde Getreidespeicher entdeckt, woraus auf die Einwohnerzahl Pilaqtas geschätzt wurde: ca. 160000 Leute wenn ich mich richtig errinnere. Auch hier wird uns allerhand über die Wari in diesem Fall erklärt. Der Guide erzählt eine Geschichte der Wari-Prinzessin welche als Mitgift verlangte dass ihr Verehrer ihrer STadt Wasser bringe, denn dieses war und ist auch heute, absolute Mangelware. Insgesamt ist die Ruinenstatt doch sehr gross. MAn fand viele überrest von Gips an den Wänden und in den Böden welcher ein wenig weiter oben aus den Bergen abgebaut wurde, eine Tätigkeit, welcher die heutige Bevölkerung heute noch nachgeht.

LEtzter Stopp mit dem Bus ist dann Andahuaylilas. Das Dorf ist nicht besonders speziell, aber die Kirche mit der war doch was… Ja und wie! MAn darf keine Fotos schiessen und ihr müsst deshalb auf eine Beschreibung meinerseitz vertrauen. An den Wänden hoch oben hängen schon fast 30 riesige Gemälde welche das LEben von San Pedro, also dem heiligen Sankt Petrus, beschreiben. Die Wände sind alle bemahlt, auch das Dach, mit Blumen, Engel, Ornamente. Und da ist Gold, viieel Gold, nicht nur auf dem HAuptaltar sondern auch an den Säulen, Türen und Bänken. Das alles wirkt ein bisschen überladen. Die Kirche hat den Übernamen Sixtinische Kappelle wohl verdient… Trotz allem ist sie halt eine Kirche und beeindruckt mich nicht ganz so fest wie die Inkastätte.

Dann ist es 2Uhr Nachmittags und die kurze Tour im Valle Sur schon vorbei, es geht zurück nach Cusco. Dort gehe ich erst auf den MArkt um Proviant für morgen zu kaufen und setzte mich dann an der Plaza de Armas noch ein wenig zwischen die Touristen um auszuspannen. MAn bietet mir alle 2 Minuten Sonnenbrillen, Anhänger, MAssagen oder eine City Tour an und in der restlichen Zeit macht man Fotos von verliebten Paaren vor dem Brunnen mit dem Inka. Dann zuhause esse ich noch ein Yogurt (als bzw ich trinke es aus der Flasche so wie es hier normal ist) und versuche dann um 7Uhr früh schlafen zu gehen. Morgen werde ich sehr früh aus den FEdern hüpfen müssen und dazu auch noch ganz fit sein.

Ankunft in Cusco

Nach einer elend langen Nacht im Nachtbus nach Lima folgt das noch viieel elend längere Warten auf Roberto. Er sollte gestern in Villa Rica fertig geworden sein mit seinem Militärzeugs und wir wollten uns im Terminal von Movil Bus treffen. ICh komme dort um ca. 7Uhr morgens an, setzte mich in einen Stuhl und beschäftige mich mit Blog schreiben die ersten 3h. Immer wieder versuche ich ihn anzurufen. Kurz nach 9Uhr klappt das endlich. Er ist selbst im Auto von Villa Rica bis Lima gefahren mit einer Ladung Granadillas aus der Farm seines MAyors. Die müssen sie nun erst abladen. Wenn Roberto so fix und fertig ist wie er tönt kann das noch dauern befürchte ich. Und es dauert… und dauert… nach weiteren 2h habe ich kalt und mir tut der Hintern weh. Ich kann nirgends hin mit all meinem Gepäck und in Lima git es auch nichts was ich noch sehen möchte… Also rufe ich nochmals an. Roberto ist unterwegs, aber dauert eine weitere Stunde bis fast halb12 bis er es eeeendlich durch den grauenhaften Verkehr geschafft hat. Ich gebe zu der Treffpunkt war doof weil an einer der Hauptstrassen an denen man nicht vorwärts kommt aber das ging mir trotzdem zu lange. MEin Geduldsfaden ist definitiv etwas angerissen. Ein warmer Tee und etwas zu essen machn das aber wieder gut udn schlussendlich bin ich einfach froh ist Roberto da und wir kriegen auf alle Fälle unseren FLieger nach Cusco. Der REst des Tages hängen wir bis 5Uhr im Flughafen rum und Netflixen. Zu zweit ist warten nicht halb so schlimm. Dann gehts zum Boarding und Roberto wird nervös, er ist noch gar nie geflogen. Aber auch er ist eigenltich so müde vom der langen und auch etwas gefährlichen Nachtfahrt nach Lima dass er eigentlich gar keine Nerven dafür hat jetzt nervös zu werden. Ich erzähle ihm von Huaraz und den LEuten die ich getroffen habe und lenke in soweit ab dass er erst am Start wieder besorgt aus dem Fenster guckt. Als wir dann endlich in der Luft sind sehen wir das riesige Lichtermeer von Lima unter uns verschwinden. Leider ist es bewölkt und bald auch dunkel, so ist das fliegen ähnlich langweilig wie das Busfahren. Nach knapp 1h landenwir in Cusco. Jeeh erster Flug überlebt. ICh schleppe einen halbschlafenden Roberto aus dem Flughafen bestelle ein Uber und wir fahren schleunigst zur Unterkunft. Da fallen wir ins Bett und wachen erst um 10Uhr am nächsten Tag wieder auf, jetzt dafür richtig ausgeschlafen.

Unser Hostel ist ganz in der nähe von dem in dem ich letztes MAl gewohnt habe und ich kenne die GEgend noch ziemlich gut. Als erstes gehen wir also im Markt San PEdro ein Fühstück suchen. Nach einer stärkenden Hühnersuppe spazieren wir zur Plaza de Armas. Für mich ist es ein FLashback, für Roberto ist alles neu.

Auf der Touriinformation lassen wir uns eine Liste der Free Walking Tours geben und entscheiden uns gleich für die nächste Gruppe in Spanisch. Ein Junger Guide führt uns von der Hauptplaza zu einer steilen Gasse die Calle Suecia (Schwedengasse) heisst. ER erklärt uns dass der NAme gar nichts mit Schweden zu tun hat, sondern dass diese Strasse früher Calle Sucia (Dreckige Strasse) hiess weil hier die Händler immer ihre Lamas abstellten. Die verrichteten unter dem Tag natürlich auch ihr Geschäft hier und deshlab hat diese Strasse auch immer gestunken. Als dies verboten und die Tiere dann irgendwann durch Autos ersetzt wurden (die nun ALLE Gassen verstinken btw.) wollte man den NAmen welchseln und das erste dass den Beamten einfiel war einfach ein E in SUCIA zu SUECIA einzufügen.

Dann steigen wir eine anstrengend lange Treppe zur Kirche San Cristobal hinauf. Unterwegs kommen wir an einem Restaurant vorbei welches Yo Amo Papa heisst. Das hat nicht s mit Vater zu tun sondern ist die Südamerikanische ausführung von batata = KArtoffel. In diesem Restaurant werden nur KArtoffelgerichte gekocht und wir dürfen ein paar Pommes probieren. Naja, HErdöpfel halt, Rösti haben sie leider nicht. An den Wänden sind ein paar KArtoffel-Facts aufgelistet, darunter dass es in Peru über 3000 verschiedene Kartoffelarten gibt.

Oben bei der Kirche angelangt haben wir einen super Ausblick über die STadt. Hinter uns erstrecken sich zwei lange Inka-Mauern des alten Palastes des Inkas (also des Inkakönigs sozusagen, DER Inka). Unser Führer erklärt uns wie sie gebaut ist damit kein Regen eindringt und weiss auch dass in den Fenstern in der oberen MAuer früher Mumien der Familie des Inkas ausgestellt waren. Diese Toten wurden zT an Festtagen herumgetragen, ihnen wurden Kleider und Essen gebracht, genau so als wären sie immer noch lebendig. Die Mauern sind heute geschützt, das GEbiet dahinter gehört allerdings einer italienischen Familie die ein Hotel auf dem Areal gebaut hat.

Wir steigen wieder Richtung Plaza hinunter während uns der Guide über die Geschichte Cuscos als HAuptstadt der Inkas aufklärt. Er erzählt auch über den Krieg gegen die Spanier als einige Eingebohrenenstämme sich mit den fremnden aus Europa verbündetetn da ihnen die Herrschaft der Inkas zuwider war. ER erzählt vom Inka Tupac Amaru der auf der Plaza de Armas gevierteilt wurde und dessen Familie die entweder gekillt oder in Spanien in Exil ins Gefängnis gesteckt wurden. Insgesamt eine eher traurige und blutige Sache. Auch die Errichtung der KAthedrahle ist nicht viel besser da dort früher ein Gebäude zur Lagerung der Waffen der Inkas stand welches vollends zerstört wurde. Ein interessantes Detail ist dann noch die erwähnung des Hospitals rechts im Foto oben. Es sollte vor ein paar JAhren gebaut werden, wurde aber nie fertiggestellt. Ausführende Firma war Odebrecht….

Die Tour endet in einem REstaurant mit einem Pisco Sour tasting. Ich hatte heute erst Caldo de Pollo und spüre den ziemlich harten drink sofort in den Beinen. Allerdings haben wir noch nicht wirklich Hunger sondern machen erst noch einen Abstecher nach San Blas. Dieses Quartier leigt an einem weiteren Hügel an welche sich Cusco schmiegt. Früher gab es dort vorallem Drogensüchtige und Strassenhunde, heute wird es immer mehr zum hippen Viertel mit neuen Hostals und vielen Touris. SO ganz ist der Wechsel aber noch nicht vollzogen. Die Kirche und die Plaza sind ziemlich hübsch mit Brunnen, die Häuser sind auf etwas hipstrige Art neu gestrichen und haben Schilder mit „Veganes Essen“ oder „Ökohostal“ aufgehängt. 2 Strassen weiter stinkt es aber nach Pisse und Strassenhunde streunen umher. Wir bleiben also nur kurz, steigen noch auf den etwas höheren AUssichtspunkt und dann geht es doch wieder ins Zentrum um etwas Essbares zu finden.

Wir streifen einfach ein wenig durch Cusco, kommen an verschiedenen Inkatätten vorbei und bewundern die Fndamente welche die Spanier damals nicht zerstört hatten. Auch am 12Eckigen Stein kommen wir vorbei. Schlussendlich setzten wiruns noch zu einer Agency um unsere Tours für die nächsten 2 Tage zu buchen. Roberto wird morgen für 2 Tage zum Machu Picchu fahren welchen er noch nicht kennt. Als Peruaner kommt er da einiges günstiger weg als ich und da ich die Inkastadt schon kenne werde ich mich diese 2 Tage anderweitig vertun. Morgen gehts ins Valle Sur, also ins südliche Tal von Cusco und am Freitag dann zu den Montanas de 7 colores (REgenbogenberge).

Auf dem Heimweg zum Hostal kommen wir wieder am San PEdro MArkt vorbei. Auf dem kleinen Platz davor tanzen eine Gruppe Mädchen und wir sehen ein paar Minuten zu. DAnn fallen mir grosse Bambusgestelle am anderen Ende des Platzes vor der San PEdro Kirche auf. Was genau soll das sein?? Feuerwerk, meint Roberto. Und tatsächlich sind verschiednen LEute daran das Holzgestell mit kleinen Fackeln und RAgeten auszustatten. Auf Anfrage heisst es in einer halben Stunde werde man sie zünden. Das muss ich sehen!! ALso stellen wir uns zu den anderen Touristen und warten. Es wird eine sehr peruanische halbe Stunde… Langsam kriecht die kälte die Beine heruaf. Aber zumindest ist immernoch eine Gruppe am tanzen und eine Band speilt nun auf der Treppe vor der Kirche. Roberto kennt fast jedes Lied. Dann endlich nach etwas mehr als 1h ist es soweit. Das Feuerwek beginnt. Bei jedem Turm hängen verschiedene Zünder hinab welche iner nach dem anderen angezündet werden. Dann kracht un chlöpft es gewaltig und ein Teil der Räder, Sterne oder Seiten des Turms begint zu leuchte, zu drehen und Feuer zu speihen. Juhu lueg amool, wie cool isch das dennn!!

Da drei solche Türme hrumstehen geht das ganze gute 30min. Ich freue mich wie ein Kind, und es hat viele Kinder hier also ich bin genau gleich am herumhüpfen. Ein paar Raketen werden noch abgeschossen. Nur check ich nicht ganz wofür man das ganze veranstaltet, aber es wird wohl für irgend einen heiligen sein. Die Band spielt mit langer Puste durch das ganze Spektakel. Danach ist mir kalt und es ist zeit zu schlafen. Wir haben schliesslich beide grosse Sachen vor die nächsten Tage.

Huaraz – Laguna Churup

Auch am Montag, meinem letzten Tag in Huaraz habe ich noch etwas vor. Heute möchte ich zusammen mit Maria aus Deutschland den Weg zur Lagnua Churup finden. Die Wanderung beginnt etwa 1h ausserhalb von Huaraz, wir müssen am Morgen also erstmal das richtige Micro finden. Mit Hilfe unseres Gastgebers Angel und ein paar LEuten auf der Strasse sitzen wir dann auch pünktlichum 9Uhr im ansonsten leeren VW Büsschen. Erst als wir 45Minuten gewartet haben taucht noch eine Familie aus unserem Hostel auf die auch mitfahren will. Jetzt sind es genug PAssagiere dass der Wagen auch wirklich losfährt. Die Familie mit den zwei Kindern (6 und 8 Jahre alt wenn ich mich richtig errinnere) kommt aus der USA, wobei der Vater ursprünglich (und offensichtlich) aus Indien kommt. Heute ist bei ihnen nur eine Aufwärmtour im Tal angesagt bevor sie dann eine Wochenwanderung unternehmen. Die Kinder sind sich offensichtlich schon einiges gewohnt. ICh unterhalte mich grossartig mit MAria. Sie studiert Biologie mit Mastervertifung auf Verhalten und Neurobio. In ein paar Wochen beginnt in Iquitos ein Kurs wo sie Affen beobachten geht irgendwo im grünen nichts des Jungles auf einer abgelegenen Forschungsstation. ICh bin ein gan bisschen eiversüchtig haha. Ursprünglich kommt sie aus Leipzig, studieren tut sie nun aber in Göttingen.

Der Bus gabelt noch ein paar Cholitas mit ihren bunten Röcken und noch 2 französische Touristinnen auf. Wir kurven durch Eukaliptusplantagen (ehrlich davon gibts ECHT zu viele) etwa 1.5h bis zum Start des Wanderweges. Dort wartet ein Beamter des SERNAMP (Amt für Umwelt) um den Eintritt in den Park zu kassieren bevor wir starten. Maria und ich satteln unsere Rucksäcke und los gehts. Bergauf. Der Weg ist wunderbar ersichtlich, man kann sich nicht verirren. Da es sehr steil ist gehen wir nur langsam, dafür haben wir mit jedem Schritt eine bessere Aussicht uf die umliegenden Hügel.

Es ist gut können wir immer mal wieder ein Foto oder das ausziehen einer der vielen Schichten die wir anhaben vorschieben als Ausrede zum Anhalten, es ist nämlich ziemlich anstrengend. Obwohl ich schon an die Höhe gewöhnt bin muss das Herz trotz allem schwer pumpen. Und es hilft nichts dass es im ersten Stück fast nur Treppen hinaufgeht was ich überhaupt nicht mag. Wir kommen an ein paar Unterständen vorbei, dann geht es ein wenig geradeaus auf eine weitere Bergflanke zu. Hier fliesst ein Bach hinunter und wir vermuten schwer dass dessen Urspurng die Lagune ist.

Der ganze Weg hinauf ist nur ein bisschen länger als 4.5km. Als es nun aber weiter streng den Berg hinaufgeht merke ich dass mein Problem heute nicht die Höhe ist, sondern Magnesium. Ich hatte schon in Lima einmal einen kurzen Notfall und musste in die nächste Apitheke Magnesiumtabletten kaufen, heute bin ich nun aber schon halb auf dem Berg und merke wie ich meine Muskeln überanstrenge. Das ist zu dumm, es ist nämlich auch sonst schon genug fordernd. Naja, ich will diese Lagune sehen, ich werde es wohk überleben. Maria und ich machen es uns also auf halbem Weg schonmal kurz 10min bequem, geniessen die Aussicht und essen eine frische Banane die wir noch kurz auf dem Markt gekauft haben. Dann geht es meinen Beinen besser und wir nehmen die zweite Hälfte in angriff.

Jetzt wird es akrobatisch. An grossen Steinen hängen Seile an denen wir uns hinaufhanglen müssen. Jetzt sind auch meine Arme müde haha. Es zeiht sich extrem un es geht IMMER aufwärts, zT senkrecht.

Ich bin heute wirklich nicht in höchstform, aber mit langsamen Schritten und ein paar PAusen schaffe ich es doch. Ein bisschen ist es eine quälerei und ganz oben ist auch der Weg nichtmehr ganz so einfach zu finden, aber zusammen kommen Maria und ich nach ca. 2h15min am glasklaren Wasser der LAgnua Churup an.

Hier oben zeiht es ziemlich und wir sind doch froh haben wir beide 4Schichten eingepackt. Brot, Orange, Mango und Käsebrötchen kommen gerade recht. Mit so einem Panorama schmeckt der Zmittag zweimal so gut. Ein Adler dreht seine Runden über unseren Köpfen und ein Streunerhund bettelt um ein Stückchen Nussriegel. Es hat fast keine anderen Leute, es ist einfach nur ein friedliches Paradies. Allerdings auch ein zügiges und so brechen Maria und ich doch nach 40min ausgiebigem NAturbeobachtens wieder auf. Jetzt auf dem Rückweg gibt es in unseren Lungen auch genug Luft um ein bisschen zu quatschen und in unseren Köpfen genug Sauerstoff um die Aussicht ins Tal nochmals wirklich zu geniessen. Die Flora ist eher sperrig, Quenoal, der Papierbaum ist allgegenwärtig. Stachliges trockenens Gras, Flechten auf den Steinen und ein paar niedrig wachsende Blumen sind anzutreffen. Steinig ist es, man sieht dass hier öfters Steinschläge in die tiefe donnern. Und auch hier kann man am Horiznont die weissen Gipfel der Cordillera Blanca ausmachen. Gut gelaunt stürzen wir uns also Kopfvoran wieder in die Seile für den Abstieg.

Der Abstieg ist wie immer lächerlich einfach und dauert nicht die Hälfte der Zeit die wir zum Aufsteigen brauchten. Der Strassen-(Bzw Wanderweg-)Hund begleitet uns bis zum Parkplatz wo das Micro auf uns wartet. Auf dem Weg besprechen wir über Venezuela, AfD, Heute Show und Flüchtlingskrise so ziemlich alles was politisch gerade so abläuft. Und merken beide dass wir überhaupt nicht mehr auf dem neuesten STand sind, sollte vielleicht mal wieder zumindest das 20min lesen.

Dann warten wir beim Micro noch ein paar Minuten in denen ich meine zweite etwas unreife Banane dem Strassenhund verfüttere, dann lädt uns der Fahrer ein und wir holen noch die amerikanische Familie ein paar Kurven weiter hinten im Tal ab. Auch sie hatten einen tollen Tag und vor allem der kleine 6Jährige ist noch wahnsinnig aufgekratzt. Er will einfach nicht stillsitzen auf dem Rücksitz und erzählt uns in einer Begeisterung sie hätten einen Hund gesehen der so gross war wie eine Kuh und überhaupt die Berge waren so schön und als sie hierhergefahren sind mit dem NAchbus konnte er gar nicht schlafen und das essen war auch komisch und so weiter. Seine Schwester macht zwischendurch ein paar Verbesserungen (der Hund hatte nur die selbe Zeichnung wie ein Kuh, war aber doch kleiner) und ist nicht minder Begeistert vom Wandern. Wir müssen alle so lachen, die beiden sind zuu süss! Und ich errinnere mich an den Kampf den meine Eltern manchmal hatten wenn wir wandern gehen mussten. I’m so sorry 😛 Diese beiden hier sind sich aber auch wirklich schon vieles gewohnt, sind schon über einige Pässe in den USA sowie in Kolumbien gelaufen. Die Mutter ist schon seit über 1Jahr mit den Kindern unterwegs, sie waren Familie besuchen in Bogota. Die Kinder gingen dort 1Jahr zur Schule um Spanisch zu lernen. JEtzt wo sie zu viert sind reisen sie in Südamerika umher und haben noch keine konkrete Pläne wann das aufhört. Eine weitere Begeisterungswelle bricht los als unser Kombi in einer sTrassensperre aus Schafen, Ziegen und Kühen steckenbleibt. Die Einheimischen Treiben ihre Tiere nach Hause.

Wir haben also volles Unterhaltungsprogramm bis wir in Huaraz ankommen. Da geht es auf direktem Weg unter die Dusche, das heute hat mich doch sehr zum schwitzen gebracht. Dann nimmt der Hunger überhand und Maria und ich schliessen uns einem weiteren deutschen Päärchen, Franz und Sofia, an um irgendwo Znacht zu suchen. Wir finden dasselbe Restaurant von vor 2 Tagen wieder und erklären diesmal den neuen zwei dass eigentlich alles Hääähhnchen mit Reis ist. Bei der Suppe kriegt Sofia einen Schock da sie einen ganzen Hühnerfuss auf dem Tellergrund vorfindet. Franz fragt mich über meine Perukenntnisse aus und erzählt mir von seinen Aufenthalten in der Schweiz und wie sie es schaftten beim Versuch von Chur auf Bellinzona zu fahren in Schaffhausen zu landen….?!

Nach dem Essen machen wir Maria zu liebe noch einen kurzen Abstecher in den Markt damit sie sich für den nächsten Tag noch mit Proviant eindecken kann. ICh kaufe da auch gerade noch Alfajores zum Dessert. DAss ins eigentlich zwei Guetsli mit Dulce de Leche (Caramelcreme ungefähr) in der Mitte und einer Tonne Puderzucker. Damit setzte ich mich dann zurück im Hostel zu Chiara und Raz in die Lobby. Mein Nachtbus fährt erst um 22Uhr und ich habe noch gut 2h totzuschlagen. Chiara macht mir das einfach indem sie mir nämlich erzählt sie habe mit Salome Hepfer die ich von der Kanti kenne und bei der ich erst vor ein paar Monaten am Geburtstagsfest war, zusammengewohnt. Lachend stellen wir fest dass die Welt zu klein ist und schicken Sally ein Selfie.

Um 9Uhr lade ich dann mein Koffer in ein Taxi und fahre zum Terminal von Movilbus Da hat es schon tausend Leute, dann wird erst mein Bus um 20min verschoben und es ist ein riesenchaos, aber am Schluss sitze ich im Bus Richtung Lima eingepackt in Jacke, KAputze und Schaal um der Kälte zu entgehen und versuche ein wenig zu schlafen.

Huaraz – Templo de Chavin

Ich habe nun schon einige LAgunen und Berge des Huascaran Parkes gesehen. Heute will ich aber ein wenig mehr in die Geschichte eintauchen. In Chavin, einem Dorf im nnächsten Tal hinter Huaraz kann man eine wichtige Ruinenstätte der Cahvinkultur besuchen, den Tempel von Chavin. Für diese Tour muss ich erst um 9Uhr bereitstehen und kann gemütlich noch das wunderbare Frühstük geniessen. Angel, der Hostelbesitzer lässt sich jeden Morgen etwas anderes einfallen. Gestern gab es Guacamole, heute Omelett mit Schokosauce und Bananen, mmh 🙂 Dann steige ich ein weiteres MAl in einen Bus. Und bin die einzige Europäerin heute. Alles andere sind Peruaner pus noch 3 Touris aus Argentinien. Zuvorderst sitzt eine Familie mit Grosseltern, Eltern und kleiner Prinzessin. Schon 10min nachdem wir Huaraz auf der kurvigen Strasse verlassen hatten wird der kleinen schlecht. Die Führerin nimmt alles gelassen und meint wir nähmen beim Restaurant Plastiksäcke mit.

Der Stop in einem kleinen Dorf nach Huaraz ist nur kurz einen Mate de Coca zu trinken (und Plastiksäcke zu suchen).

Ich setzte mich random zu jemanden an den Tisch und bin erstaunt auf Deutsch angesrochen zu werden. Obwohl ich in der Liste nu rPeruaner gesehen habe fand ich gleich auf Anhieb einen jungen Deutschen (Name vergessen, Let’s say Marco) der gerade auf Besuch bei seiner peruanischen Familie ist. Das erste mal seit 17Jahren. Sein Grossvater will ihm nun am liebsten das ganze LAnd zeigen. Beginnen tun sie hier in Huaraz, dann geht es weiter nach Cusco. Auch er hat früher einmal in Deutschland gelebt und mag sich noch an einige Wörter erinnern. Wir wechseln aber schenll wieder in Spanisch. Marco lebt in Stuttgart, seine Mutter kommt aber aus Lima. Er überraschte seine Grosseltern als er unangemeldet einfach vor der Tür stand, eine sehr schöne und geglückte Überraschung, da in Peru die Familie ja so wichtig ist. Und ganz ehrlich, er sieht auch viel eher nach Peruaner als nach Deutscher aus. Er meint er fühle sich hier sehr wohl udn würde gerne nach seinem Abi ein Jahr hier leben.

Man stiegt wieder ein und der Bus bringt uns zu der LAguna Quericocha. Wir sind bei langem nicht die einzige Gruppe die hier halt macht. Man darf aussteigen und ein paar Fotos schiessen. In dieser LAgune werden Truchas (Forellen) gezüchtet und rund herum sieht man wieder den Quenoal Baum von gestern. Kinder laufen mit kleinen SChafen und LAmas herum damit man sie für ein Foto mit dem Tier bezahlt. Ich lasse mich dan aber leiber von den drei Argentiniern vor der LAguna ablichten.

Dann fragen sie mich über Roger Federer aus. Die drei sind nämlich passionierte Tennisspieler. Sie erzählen mir das sie gerade angekommen sind und sich nun ein paar Tage an die Höhe gewöhnen bevor sie den berühmten Santa Cruz Trek von 4 Tagen machen. Der Bus steigt in Kurven bis zu 4500m.ü.M. auf. Die Kleine vorne im Wagen kotzt weiter und weint. Sie hat Ohrendruck. Sie wolle doch nur nach HAuse, die Ruinen interessieren sie nicht… Oje, Ferien mit Kindern muss ein Spass sein…

Am höchsten Punkt passieren wir ein Tunnell um hinten im nächsten Tal wieder nach unten zu kurven. Es igeht ziemlich steil runter und man hat eine gute Sicht über das mit lehmfarbenen Häusern gesprenkelte Tal. Ca. Um 12Uhr kommen wir in Chavin an. Ganz am Ende des Dorfes liegt das zum Tempel dazugehörende Museum welches wir nun erst besuchen um uns ein Bild über die Bedeutung Chavins zu machen.

Gleich im ersten Raum finden isch etwa 30 sogenannte Schlüsselsteine. Das sind grosse Steinbolzen welche vorne aus der Fassade des Tempels hinausragten. Sie tragen Gesichter von Mythenwesen oder halb MEnsch/halb Tieren. Unsere Führerin erklärt uns, dass Chavin für die früheren Kulturen so etwas wie ein Wallfahrtsort gewesen war wo ein Priester zu den Sonnenwenden Zeremonien abgehalten hat. Dabei wurde der Saft eines Kaktus konsumiert welcher psychoaktiv wirkt. Die Fratzen der Schlüsselsteine sollen die Metamorphose eines Menschen auf Kaktus darstellen, er soll sich nämlich in einen Puma verwandeln. Über 1000 solche Steine mit Köpfen wurden gefunden. Ausserdem auch beschlagene Platten, Stehlen und Obeliske. Viele zeigen Götter oder PRiester, zu erkennen an den Schlangen, welche die HAare darstellen. Der Blick ist immer nach oben gerichtet, richtung der Sonne, des Hauptgottes. Ebenfalls ausgegraben hat man Muscheltrompeten. Diese riesigen Muschelschalen stammen ursprünglich von der Küste Equadors, was zeigt, wie gross das Handelsimperium der Chavin gewesen sein muss. Auf diesen Trompeten sollen Musiker während den Zeremonien gespielt haben. Das HAuptheiligtum ist dann eine ca. 4m hohe Stehle, die man in der Mitte eines unterirdischen LAbyrinthes gefunden hat. Wegen ihrer Unzugänglichkeit nimmt man an, dass es nur wenigen PErsonen erlaubt war diese Stehle zu sehen und direkt mit dem Gott zu kommunizieren.

Nach der ausführlichen Besichtigung des kleinen Museums ist der nchste halt gottseidank der Zmittag, mein MAgen schreit schon nach Reis… Den gibt es dann auch beim Lomo Saltado und einer Karaffe Chicha Morada (dunkler Maissaft). Erst danach, am Nachmittag, wenn die Sonne nicht mehr so stark herunterbrennt, starten wir unseren SPaziergang über das Gelände des Templo de Chavin.

Erst einmal sieht alles nach einem trockenen Grasshügel aus. Nur die überdachten Ausgrabungen deuten daraufhin, dass es hier etwas spannendes zu sehen gibt. Unsere Führerin stoppt bei einem schmalen Tunnellausgang. Dies, so meint sie, ist ein Teil eines Drainage-Kanals. Diese Kanäle durchziehen das ganze Tempelgelände und waren vor allem während der REgenzeit wichtig. Sie sind zT so hoch dass man darin stehen konnte (zumindest wenn man ein 1.20 grosser Chavin Mensch ist…). Vielleicht hatten die Kanäle also auch als Fluchtroute gedient. Dafür spricht, das ein Kanal sogar unter dem angrenzenden FLuss hindurch führt. Weiter hat man die Wasserschächte warscheinlcih auch dazu gebraucht um dem Wasser Gaben darzubringen. Etliche Kermaiken wurden in den Gängen gefunden. Und ein wenig weiter oben, sozusagen im ersten Stock des Tempels gab es einen Künsltich angelegten Teich denn man über die Kanäle entleeren konnte. Dies liess den Boden unter dem Tempel rumpeln und rauschen und hat sehr wahrscheinlcih einen grossen Eindruck auf die Zeremonienteilnehmer gemacht. Das Wasser ist allem Anschein nach auch der primäre Grund warum der Tempel in einem Tal, anstatt sicher vor Erdrutschen und Hochwasser auf einem Berg steht. Es sollte dem Wasser gehuldigt werden, deshalb ist er auch von 2 Seiten von Bächen eingeschlossen.

Wir gehen weiter. Hinter der nächsten Ecke eröffnet sich dann die grosse Plaza des Tempels vor uns. Sie misst genau 49x49m. Das Quadrat soll das Andenkreuz darstellen welches verschiedenste Symboliken besitzt. Darüber tront der HAupttempel dessen eingang von 7 weissen und 7 schwarzen riesigen Steinsteheln verziert ist. 7 Adler zieren das Eingangsportal zusammen mit 2 behauenen Steelen. Alles was wir hier sehen ist original so wie man es vorgefunden, bzw. Ausgegraben hat. Das Alter des Tempels wird auf 4000JAhre geschätzt.

Auf den Treppenstufen können wir eingravierte Schlagen entdecken. Allgemein ist die Dreisamkeit des Vogels, Pumas und der Schlange allgegenwärtig. Zusammen mit der Zahl 7 und dem Andenkruez spielte sie eine sehr grosse Rolle in der MYthologie von Chavin sowie auch später den Inkas oder anderen Andenkulturen. Die Sonne brennt uns auf den Kopf während unsere Führerin mit inbrunst von diesem energiegeladenen ORt erzählt. Sie habe selbst auch schon an Zeremonien (die heute noch stattfinden) teilgenommen und es sei ein magisches Erlebnis. Ich finde sie übertreibt es ein wenig, bin aber von der Ingenieursleistung (vor allem der Drainagekamäle) sehr beeidnruckt. Die Sonne scheint an den Sonnenwenden genau in die Mitte, bzw auf einen der aussensteine des Eingangstors wenn sie über dem gegenüberliegenden Hügel aufgeht. Ein grosser Stein mit Kuhlen zeigt das Sternbild des Orion und wenn man die Löcher mit Wasser füllt spiegeln sich die Sterne exakt darin. Das alles ist sehr faszinierend.

Die meisten Fundstücke fand man in den sogenannten Gabengesteller rund um den Zeremonieplatz oder auch unterirdisch in einem LAbyrinth. Auch dieses kann man besichtigen und ich frage mich, wie die Chavinleute wohl die schweren Brocken aus den Bergen bis hierher gebracht und dann auch noch so gekonnt aufeinandergeschichtet haben dass es hier unten nicht nur teilweise Beleuchtet sondern auch so gut durchlüftet ist dass man Korn lagern konnte. Auch alle zT heftigen Erdbeben hat dieser Tempel unbeschadet überstanden während es Huaraz mehrere Male in Einzelteile zerlegt hat. All diese Fragen muss ich aber nicht stellen, denn das macht schon unser jüngstes Gruppenmitglied für uns. Sie klpet am Rockzipfel der Führerin und fragt ihr Löcher in den Bauch. Für den ganzen Rundgang benötigen wir um die 3h. Wir sehen auch noch einen echten Schlüsselstein welcher in der glatten Fassade hoch über dem Boden eingelassen ist. Solche hat man früher rund um den Tempel zu sehen bekommen.

Die Tour endet mit einem Rundgang durch die Verkaufsmeile wo uns Halbedelsteine, Taschen und Schmuck angeboten wird. Wir kämpfen uns zum Bus durch welcher uns dann wieder die Kurven zum Tunell hoch und auf der anderen Seite runter nach Huaraz bringt. Dort angekommen lerne ich Chiara aus CHur kennen im Hostal. Es tut mir so gut nach dem ganzen Englisch/SPanisch SPrachenchaos einfahc mal wieder Schweizerdeutsch zu sprechen. ZEitig sind wir im Bett, reden aber noch fast 2h, bis Raz reinkommt und meint also er wolle jetzt schlafen.

Huaraz – Laguna Paron

Nach dem anstrengend Hike zum Nevado PAstoruri brauche ich am folgenden Tag etwas Ruhigeres. Die Tour zur Laguna Paron ist dazu perfekt. Hier wird man nämlich bis zum See hochgefahren und muss nurnoch ein paar Höhenmeter bis zum Mirador überwinden. Also stehe ich morgens um 9Uhr bereit als mich der Tourbus verlässliche 20min zu spät abholt. Heute ist es nur ein Minivan und unsere Gruppe beseht zu hälfte aus der Gruppe Israeli welche mich gestern zum Essen eingeladen hatten. Unser Guide, Max, ist derselbe wie beim Pastoruri auch schon. Ausserde lerne ich zwei Spanier und eine Kolumbianerin kennen.

Auf dem Weg erklärt uns Max wieder die Gegend. Wir kommen am Dorf Yungay vorbei, welches im Jahr 1970 nach einem Erdbeben fast gänzlich unter einer Schlamm/Eis-Lawine verschwand. Ein Teil des Huascaran hatte sich gelöst und neben Yungay auch das benachbarte Dorf unter sich begraben. Vom anderen Dorf überlebte niemand. Wir fahren an einem grossen Freidhof vorbei welcher an der STelle steht wo zuvor der Dorfkern von Yungay gestanden hatte. Damals war das STädtchen so weit entwickelt und zog so viele LEute an, dass es Gespräche gab es zu der Hauptstadt des Departements Ancash zu machen. Nach der LAwine war dieser traum zerstört und Huaraz wurde nominiert. Heute kann eine solche Katastrophe aber nicht mehr passieren aus dem einfachen Grund dass die Gletscher sosehr abgeschmolzen sind dass es nichts mehr gibt das abbrechen könnte. Gut, aber schlecht…

Dann kehrt der Bus auf eine Piste ein und hottert schüttelnd den Berg hinauf. Max erzählt uns von der Entstehung des Huascaran Nationalparks, seiner FLora und Fauna und wie wichtig es ist diese zu schützen. Hier Leben zB noch Bergpumas und eine Bärenart die vom Aussterben bedroht sind. Speziell ist auch einer der Bäume der konstant seine Rinde schellt. Deshalb ist er auch als Arbol de PApael (PApierbaum) bekannt da es aussihet als wäre er aus verschiedenen Papierrollen gebaut. Wenn ich mich richtig errinnere heisst er Quenoal und gehört zur Familie Polylepis.

Da Max kein english und die Israelis aber kein Spanisch sprechen bin ich zielich beschäftigt mit übersetzten. Wir haben aber auch genug Zeit, die Fahrt geht 3h bis wir bei der LAguna PAron ankommen. Das Warten hat sich definitiv gelohnt:

Als erstes nehme ich zusammen mit den Spaniern (Vincente und Sergio) und der Kolumbianerin (Natalia) den Mirador in Angriff. Wir steigen auf den aus weissem Granit bestehenden Hügel. Manchmal muss man ziemlich auf den Felsen herumklettern. Die Sonne scheint kräftig und wärmt, der eisige Wind versucht das zu verhindern. Die LAguna hat eine ganz spezielle hellblaue Farbe. Der Berg an ihrem hinteren Ende errinnert mich etwas ans MAtterhorn. ER heisst Pyramide von irgendwas. Rechts neben ihm sieht man die oberste Spitze eines Berges der heute als Paramount bekannt ist weil der dem Berg im Logo der Paramount Pictures so sehr ähnelt. Ein bisschen fühle ich mich wie in der Schweiz wäre da die Höhe nicht. Probleme habe ich keine mehr, es ist einfach anstrengend. Oben werden dann Fotos gemacht, das Panorama ist beeindruckend.

Dann machen wir uns wieder auf den Abstieg. Unten am Strand suchen wir uns ein windstilles Plätzchen um Zmittag zu essen. Vincente hat sogar spanischen Schinken und CHorizo dabei. Weiter gibt es MAngo, Orangen, Brötchen vom Markt und sowas wie Nussriegel. Wir haben eine kurze Diskussion welcher Tennisspieler eigentlich der bessere ist, Rafa oder Roger… Wir werden uns mässig einig 😛 Gestärkt wandern wir am Rande der LAguna entlang. Es ist die grösste Lagune im Huascaran PArk und wird von mehreren Nevados gespeist. Einige Leute paddelnin Boten und Kayaks herum. Wir haben zu viert spass am Selfies machen 🙂

Nach etwa 3h aufenthalt geht es dann wieder nach HAuse. Ich bin ziemlich müde, die Sonne grillt einem richtig durch. Trotz geschüttel auf der Sandpiste schlafe ich ein. Geweckt werde ich erst als kurz alle aussteigen müssen da ein Pneu geplatzt ist.

Wir befinden uns inmitten einer Eukalyptusplantage. Davon gibt es hier sehr viele und zusammen mit der Hitze erinnert mich der Geruch in der Luft an Australien. Nach 15min geht es ohne weitere Zwischenfälle weiter nach Huaraz. Dort steige ich zusammen mit den Israelis in der Nähe unseres Hostels aus. AUch Gaby, eine Peruanerin steigt mit aus. Ich hatte sie den ganzen Tag gar nicht so bemerkt, sie ist ziemlich klein und still. Sie zieht zu mir und Raz ins Zimmer und ich frage, ob sie Hunger hat. Wir gehen beide Duschen und treffen uns danach unten in der Lobby mit Maria aus Deutschland und Julie aus Barcelona. Zu viert gehen wir vier Chicas essen suchen. Die Unterhaltungen sind ziemlcih witztig weil Julie auch Deutsch spricht, aber besser english, Gaby aber neigentlich nur spanisch was MAria noch nicht so gut versteht. Am Schluss haben wir alle ein wenig einen Sprachknopf im Kopf aber wir verstehen uns. Im Restaurant gibt es ein Abendmenu (SUppe mit Hauptspeise) für 8Soles (ca. 2.70 Franken). Wir versuchen Aria zu erklären was genau die verschiedenen Speisen sind. Und finden heraus das eigentlich alles irgendwie Hühnchen mit Reis oder mit Nudeln ist. ICh kriege also Tallarin verde con Pollo was so ungefähr Pestospaghetti mit Poulet entspricht. Wir habens lustig zu viert, sind aber alle müde von unseren Tours. Also spazieren wir um 9Uhr ziemlich voll mit Hühnchen nach HAuse.

Huaraz – Nevado Pastoruri und ein Shabbat Essen

Am frühen morgen packe ich meine 7 (oder eher 100) Sachen zusammen und gebe die Schlüssel zum Zimmer an Katia ab. Nur 10min entfernt finde ich meine neues Hostal. Ich werde sehr freundlich empfangen, mein Gepäck wird in den 2. Stock getragen und ich darf mich noch ans Früstück setzten bevor es in einer Stunde auf die nächste Tour geht. Heute werde ich auf den Nevado Pastoruri steigen. Nevados wreden die Berge genannt die Nieve, also Schnee, darauf haben. Das ist so ab 5000m.ü.M. Der Fall. Um mich auf die Höhe vorzubereiten will ich mir also einen Kokatee zubereiten. An der Theke sitzen schon eienige Leute. Unter anderem ein grossgewachsener Mann mit etwas orangen Haaren. Mein Blick bleibt an ihm kleben. Dieses schiefe Grinsen kenne ich doch…? Kann nicht sein! Ich setzte mich an die Bar und giesse heisses Wasser auf. Mir fehlt aber der Zucker. Der steht bei dem mir so bekannten Mann und seiner Freundin. Ich höre dass sie Schweizerdeutsch sprechen. Ich muss ihn Fragen. Nicht nur nach dem Zucker. Ich stelle mich zu ihnen und meine, „Chan ich bitte de Zucker ha?“ „Klar keis Problem“, mir wird der Zucker in die Hand gedrückt. Ich starre den Mann immernoch saudämlich an. „Kenned mir üs nid?“ „Ähm du bisch Kathrin?“ „Ja und du bisch de Alex….“ Vor mir sitzt wirklich Alex Plüss mit seiner freundin Meret. Ich habe ihn seit der Kanti nicht mehr gesehen und wir umarmen uns lachend. Wir können beide dem Zufall nicht glauben. Wir setzten uns für das Frühstück zusammen und Alex erzählt mir dass er jetzt auf dem Hönggerberg bei den Computational Biologen arbeitet. Ich finde es noch besser dass ich ihn da nie getroffen habe sondern erst 14h fliegen muss um ihn mal wieder zu sehen. Er und Meret waren Bergtouren machen, sie sind schon etwa 5Jahre zusammen nachdem sie sich im Biologiestudium kennengelernt hatten. Sie hat gerade als Biologielehrerin angefangen. Schlussendlich müssen die beiden aber gehen, ihr Bus nach Lima fährt gleich. Und mir wird auch bald gerufen. Der Bus meiner Tagestour steht vor der Tür.

Im Bus werde ich neben Karolina aus Brasilien gesetzt. Sie ist 32 Jahre alt und für ein paar Tage in Peru. Nach Huaraz geht es noch weiter nach Cuzco. Obwohl es erst ihr 2. Tag in den Anden ist will sie heute ohne Höhentabletten auf den Pastoruri steigen. Ziemlich mutig wie ich denke… Wir unterhalten uns prächtig und die erste Stunde der Busfahrt vergeht wie im Fluge. Wir stoppen kurz in einem restaurant um einen Mate de Coca (Kokatee) zu trinken, dann gehts auf einer Dreckpiste weiter. Die Landschaft ist sehr trocken. Unser Guide erzählt nun fast nonstop wie sehr sich die Pastoruri-Tour über die letzten Jahre verändert hat. Leider, so meint er, werden wir heute nur noch die Überreste eines einstmals beindruckenden Gletschers sehen. Ind en 1990er Jahren als er das erste Mal eine Tour da hinauf geführt hatte konnte man noch Eishöhlen besichtigen und auf das Eis steigen. Heute ist der Pastoruri fast abgeschmolzens und es hat sich am Ende der Gletscherzunge eine grosse Laguna gebildet. Das übrig gebliebene Eis werde schätzungsweise noch 10 Jahre bestehen bevor auch der letzte Rest des ewigen Eises verschwunden ist. Dann flogt eine sehr lange und detailgetreue Erklärung warum der Klimawandel diese Änderungen hervorruft. Für mich ist da zwar nicht sehr viel Neues drin, aber ich merke das unser Führer wirklich weiss von was er spricht und das es ihm auch sehr zu Herzen geht was die Klimaerwärmung in seinem Land anstellt. Dann erzählt er uns weiter welche Pflanzen wir draussen sehen. Das ist vor allem ein stachliges Grass aus der Familie Stipa. Hier erwähnt er warum es schlecht ist Kühe darauf weiden zu lassen: Sie reissen die Pflanze mitsamt Wurzeln aus anstatt nur die fressbaren Teile abzukauen wie es Schaafe oder Geissen tun. Auch hier wieder merkt man das er vom Fach ist, es ist sehr interessant seinen ausschweifenden Ausführungen zuzuhören und dabei aus dem Fenster zu sehen wo wie hier zB eine Lagune vorbeizeht:

Dann kommen wir zu unserem Ersten Stopp: eine Mineralwasserquelle. Das Wasser sprudelt nur so aus dem Boden. Es sei sehr reich an Eisen und die Leute hier hätten ihm heilende Kräfte zugesprochen. Allerdings musste diese Legende sehr schnell revidiert werden nachdem Forscher sehr hohe Konzentrationen von Blei und anderen Schwermetallen in der Quelle feststelten. Fast schöner als die Quelle ist hier auch die Landschaft. Die gelbliche Stipa wächst im sumpfigen Umfeld der Quelle und wird von Hügeln und dahinter von den Nevados der Cordillera Blanca eingerahmt.

Weiter im Text gehts mit dem Bus. Langsam kurven wir höher. Und da sticht plötzlich ein schwarzer Pfahl aus dem Boden. Und da noch einer und noch einer. Wir sind am zweiten Stopp unserer Tour angelangt, bei den Hüglen der Puya raimondii. Diese Pflanze gehört zur Familie der Ananas und ihr Blütenstand wird bis zu 18m hoch. Sie produziert Milliarden von kleinen Blüten und später ebensoviele Samen. Die wie ein eingerolltes Stachelschwein aussehende Basis der Pflanze allein ist schon 3m hoch. Die Puya blüht nur einmal in ihrem bis zu 100Jahre daurendem Leben, dann stirbt sie. Umso erstaunter bin ich so viele Pflanzen in Blüte zu sehen. Ich bin wahnsinnig fasziniert von der Flora dieses Ortes. Die Biologin drückt extrem durch! Ausser den Pflanzen gibt es hier auch noch eine kleine Lagune die 7 Farben haben soll… Die hat für mich aber gerade 2. Priorität. Ich mach viel zu viele Fotos und dann wird wieder eingestiegen und in wirkliche Höhen hinaufgefahren.

Im Gespräch mit Karolina merke ich irgendwann dass das Atmen schwerer wird. Bald darauf heisst es wir seien jetzt da. Die Stipa-Büschel sind Steinen gewichen hier auf 4800m.ü.M. Der Bus entleert sich und schon nach 3 Schritten spüre ich wie mein Herz kräftiger schlagen muss. Der Weg hinauf zum Gletscher ist sehr einfach und auch eher flach. Aber das bisschen Steigung ist auch genug, ich komme sehr schnell ins Keuchen. Wenn wir zurückblicken zum Basecamp sehen wir die hohen Gipfel der anderen Schneeberge auf uns hianbblicken.

Langsam, ganz langsam aber stetig, sage ich mir und versuche eine Pase zu fassen die mich nicht an den Rand eines Kreislaufkollapses treibt. Es hilft nicht gerade dass Yohann mich jetzt anquatscht. Der junge Peruaner ist Stundent in Lima und fragt mich über die Schweiiz aus. Ich mag ihm aber fast nicht antworten bis wir oben sind. Es geht nur knappe 20min, aber das ist schon viel für die paar hundert Meter. Dann breitet sich die Lagune im ehemaligen Gletscherbett aus. Die Aussichtsplattform die vor nur gerade 10 Jarhren gleich am Eis gestanden hat ist jetzt fast 100m davon entfernt. Da ich schon andere Gletscher gesehen habe beindruckt mich Pastoruris Gletscherchen nichtmehr. Eher stimmt es mich traurig den lebenden Beweis von Klimawandel vor mir zu haben. Das sage ich auch Yohann und unserem Führer Max.

Dann muss ich erstmal mich hinsetzten und eine Banane essen. Es ist grauenhaft wie sehr einem die Höhe Energie entzieht! Dann wird noch etwas geschaut, fotografiert und herumgewandert. Dann geht es schon bald wieder runter und in den Bus zurück. Wir fahren zum Mitagessen in das erste Restaurant zurück. Karolina und ich verstehen uns wunderbar und vereibnaren uns in Cusco allenfalls nochmals zu treffen. Sie hat da zwar ein eher Straffes Programm, aber für ein Abendessen sollte es schon reichen. Dann fährt der Bus uns wohlgeährt und müde von der Höhe und der Sonne zurück nach Huaraz.

Das Highlight dieser Tour war für mich definitiv nicht der Gletscher sondern die Puya raimondii. Sie prägt die Landschaft dieser Hügel extrem und kommt nur noch selten in Peru und Bolivien vor. Ich hoffe dass sie sich, im gegensatz zum schon verlorenen Gletscher noch ein bisschen hält.

Etwa um 7Uhr komme ich in Huaraz an. Ich will duschen gehen und stosse im Zimmer auf Raz, meinen Mitbewohner. Er kommt aus Israel und ist mit einer etwa 7köpfigen Truppe aus seinem Land unterwegs. Wir schwatzen eine wenig und er fragt mich ob ich nicht mit ihnen Abendessen kommen will. Ok, klar, ein gemütliches Abendessen mit Kollegas aus dem Hostel, super. Wohin gehen wir denn frage ich? Ins Jüdische Haus von Huaraz bekomme ich zur Antwort. Oh ok super, vielleicht essen die ja was anderes als Pollo con Arroz… mit dem Taxi kommen wir in ein paar Minuten in dem ominösen Haus an. Als wir eintreten meint Raz, sie beten noch. Etwa 30Leute sind in der Stube versammelt, mit der Kippa auf dem Kopf und der Bibel in der Hand. Der weiss gekleidete mit den langen Kotleten muss wohl der Rabbi sein. Er singsangt vor sich hin in hebräisch, die anderen Antworten. Die Frauen machen versteckt hinter einem Vorhang mit. Aus der Küche riecht es nach oritenalischem Tee und ich fühle mich in ein anderes Land versetzt. Ich warte mit Raz draussen im Flur. Er erklärt mir die verschiedenen Gebete.

Das Gebete geht noch eine viertelstunde, dann wird in den oberen Stock an den Tisch gebeten. Hier sind auch schon Leute und insgesamt werden sicher 50 Stühle besetzt. Ich bin nicht die einzige Eingeladene, ein Japaner und ein Däne schauen etwa gleich blöd aus der Wäsche wie ich. Salate werden verteilt, noch isst aber niemand. Ich bin begeistert, ich meine SALAT! 😀 Dann erheben sich alle. Nochmals ein Gebet. Für den Shabbat, wie Raz mit zuflüstert. Brot wird gebrochen und verteilt, dann endlich können alle essen. Raz‘ Truppe sind alle hier und erzählen mir aus dem Militärdienst von 3Jahren den alle Israeli absolvieren müssen. Ich spreche auch mit einer Jüdin am Tisch die aus New York kommt und heute ebenfalls hier zu ihrer Community gefunden hat. Und genau so fühlt es sich an. Wie eine Community die zusammenhält. Ich diskutiere vieles mit Raz an diesem Abend, er scheint mir ein sehr interessanter Mensch zu sein. Aber irgendwann fallen mir vor Müdigkeit fast die Augen zu. Raz‘ Kollege geht es ähnlich und so verlassen wir das Haus der Juden nach einem super Salat, einem Nährreichem und sehr vegetarIschen Hauptgang und einem feinen süssen Dessert. Ich falle totmüde ins Bett. Was für ein Abschluss eines sehr interressanten Tages.

Huaraz – Laguna 69

Viel zu früh klingelt der Wecker für die Berggänger… Verschlafen machen wir uns in der Küche erstmal ein Tee. Roberto und ich haben hier in Huaraz ein eigenes Zimmer mit Zugang zu Küche und Wohnzimmer mit Cheminee, alles sehr hell und neu. Heute morgen bin ich vor allem froh dass es in der Küche Kokablätter hat um uns aufs anstrengende Trekking vorzubereiten. Während wir auf die Abholung warten halten wir uns fest an der Tasse fest, es ist nämlich noch dunkel und eisig kalt.

Im Bus, der unsere etwa 30köpfige Wandertruppe zum Basecamp im Parque Nacional Huascaran fährt, schlafen alle noch friedlich. Nach ca. 2h git es einen Frühstückshalt. Jetzt, um schon fast 8Uhr ist die Sonne draussen und wärmt zumindest ein bisschen. Ich schlürfe also meine Hühnersuppe und versuche ein wenig Konversation mit den 3 Deutschen neben uns zu machen, aber es sind alle noch ein wenig im Koma scheint es mir. Weiter fahren wir bis zu einem Fotostopp bei der Laguna Llanganuco. Diese versprichtmit ihrem türkisfarbenen Wasser schon sehr viel für unser eigentliches Ziel heute, der Laguna 69. Der Wind zieht kräftig und macht alle Selfiebemühungen zunichte. Dafür ist die Sicht glasklar und die wunderschönen Schneeberge ragen über den Horizont hinauf. Wir befinden uns hier auf ca. 4000m Höhe.

Die Fahrt geht aber noch 2min weiter bis zum Basecamp von wo wir die 7km bis zur Laguna 69 auf 4600m.ü.M. hinaufwandern dürfen. Die Wanderung geht zeimlich gnädig durch eine Ebene los. Kühe weiden und Mäander von glasklarem Gletscherwasser fliessen auf die Laguna Llanganuco zu.

In unserem Rücken ragt der Höchste Berg Perus, der Huascaran (6768m), mit seinen zwei Gipfeln auf.

Die Luft zieht einem durch Mark und Bein, aber die starke Sonne leistet abhilfe. So langsam wird der Wanderpfad steiler und ich komme ins schwitzen. Dabei habe ich es noch gut da Roberto mir den Rucksack abnimmt. Nun taucht auch vor uns eine Eisspitze auf, der Chacraraju.

Roberto teilt mir die Namen von vielen Pflanzen und Tieren mit. Ihm fallen auch die kleinen Blümchen im Gras auf über die ich einfach hinweggelaufen wäre. Vieles, so meint er, hat Verwandte in der Selva, einfach in gross und mit mehr Blätter und Blüten. Ich kann ihm aber oft nur ein „mhm, interesante“ zurückgeben, die Luft ist mir zu dünn um zu laufen und zu reden gleichzeitig. Nach einer ersten Steigung verflacht sich die Landschaft wieder ein wenig und wir laufen an einer weiteren kleinen Lagune vorbei. Wolken steigen langsam hinter der Cordillera auf und verfangen sich spektakulär in den Hohen Spitzen.

Ein Deutscher aus der Gruppe fragt mich im Scherz ob das für Schweizer überhaupt noch beeindruckend sei, wir hätten ja eigene Berge. Aber na klar ist es das!! Vor allem auch zusamm mit dem Wissen das der Punkt hier schon höher ist als ich in Europa jehmals kommen werde. Roberto ist begeistert vom Eis welches an den feuchten Schattenhängen gefrohrenen Kaskaden bildet. Obwohl er die Anden kennt hat er das noch nicht oft aus der Nähe gesehen. Dann geht es nochmals die letzten undert Höhenmeter hinauf. Der letzte Kilometer ist mit abstand der schwierigste. Meine Beine bekunden Sauerstoffmangel nach ein paar Schritten, sonst geht es mir aber besser als erwartet, ist ja erst unser zweiter Tag heute in der Höhe. Allerdings trinken wir Wasser wie wild und sind froh mehr als 1L pro Person mitgeschleppt zu haben (also Roberto hat geschleppt, ihm macht die Höhe weniger Herzklopfen als mir). Dann endlich geht es noch die letzten Meter geradeaus und ich kann das tiefblau der Laguna 69 am Fusse des Berges schimmern sehen.

Und dann sind wir am Ziel. Erst 5min verschnaufen, Haare richten, dann Fotos machen 🙂 Und dann etwas essen. Es ist schon krass wie viele Energie der Aufstieg in diese Höhen braucht. Ich fühle die mitgebrachte Orange sehr und vertilge auch das Brot mit Freude. Mit dieser Aussicht ist das Zmittag sowieso ein Hochgenuss! Die Laguna ist wirklich wahnsinnig blau. Am Rand ist das Wasser klar und würde eigenltich zum Baden einladen, wäre da nicht der böhenartige Wind der einem unter die Kleider kriecht. Die Steine hier sind weiss und machen das Ambiente mit dem vergletscherten Chacraraju schon fast ein wenig kitschig.

Nach ca. 1h macht sich unsere Gruppe auf zum Abstieg. Was so schwer zu besteigen war ist lächerlich einfach beim hinunterlaufen. Roberto und ich sind ziemlich schnell und können so auch immer wieder ein wenig Pause machen um die Aussicht zu geniessen.

Schlussendlich kommen wir nach etwas 6h wieder beim Bus an. Wir sind beide müde, aber sehr glücklich, die Landschaft ist der Wahnsinn und die Laguna wirklich eine Perle! Im Bus schlafe ich wie ein Baby fast 2 geschlagenen Stunden. Dann bin ich etwas erholt. Roberto geht es eher umgekehrt. Er meint er habe Kopfschmerzen, was nach der Höhe ganz gut sein kann. Allerdings glüht sein Kopf regelrecht und ich mache mir etwas Sorgen. Wir überstehen die langsame 3h Busfahrt und steigen in Huaraz mit etwas schmerzenden Füssen und verspannten Beinen aus. Wieder zuhause hat Roberto wirklich Fieber und Bauchkrämpfe. Das sind keine Anzeichen von Höhenkrankheit, ich glaube er hat eher etwa verdorbenes gegessen. Ich setzte Teewasser auf und bin froh ein schönes, relativ warmes Zimmer zu haben, denn Roberto wälzt sich ziemlich herum und wir schlafen beide mässig viel diese Nacht. Am Morgen gehe ich in die Apotheke um ihm en paar Medis zu kaufen. Die helfen schnell, allerdings ist er heute nicht zu Wanderungen bereit. Ist mir aber auch etwas egal, denn ich spüre noch ziemlich meine Beine von gestern. So machen wir uns einen angenehmen faulen Tag nachdem wir in der Stadt Mitagessen und Busfahrten reserviert haben. Roberto muss dann am Abend schon wieder auf den Nachtbus nach Lima während ich einfach morgen in der früh das Hostel wechsle (ich brauche ja kein eigenes grosses Zimmer) und noch ein paar Bergtouren anhänge bis wir uns dann am 20.8. wieder in Lima treffen um nach Cusco zu fliegen.