Besuch in Barranco bei Trini

Mein Samstag beginnt mit der Suche nach einem Kiosk der mir den Prepaid-Saldo aufladen kann. Ich finde zeimlich schnell einen der Movistar lät, aber nichts funktioniert. Offensichtlich ist das Benutzernetz von Movistar zusammengebrochen. Ich könnte die Firma mal wieder ungespitzt in den Boden hauen…

Naja dann muss es wohl ohne Google Earth gehen… Ich will nämlich nach Barranco um Trini zu besuchen. Auch sie kenne ich von der letzten Reise, sie arbeitet als Vertreterin von Farmamundi in einem Projekt mit Desco. Wir lernten uns in Huancayo kennen und ich durfte über Weihnachten 2018 bei ihr wohnen und auf ihre Katze Ura aufpassen während sie zuhause in Bilbao war. Jetzt wohnt sie nicht mehr wie damals in Miraflores sondern im Künstlerviertel Barranco. Auch ohne Google Maps finde ich ihre Strasse zwar schnell nur ist sie noch nicht da. Trini steckt noch in Miraflores in der Massage fest. Macht nichts, ich mache noch einen kurzen Spaziergang zu der Puente de los Suspiros und schaue mir die Aussicht auf die Costa Verde an. Dann hole ich in der Touristinformation einen nicht digitalen Stadtplan und setzt mich in den Park.

Da holt mich Trini dann ab. Sie ist eine wunderbare unabhöngige und selbständige Frau die sehr viel positive Energie austrahlt. Wir machen ein paar Schritte zusammen und sie zeigt mir ein paar Strassen abseit des Touristengetümmels.

Barranco ist wirklich ein hübsches Viertel dass sich wie ein kleines Dorf anfühlt. Dann suchen wir ein Restaurant und führen uns Ceviche und Fisch zu gemüte. Das essen ist grandios und die gespräche mit Trini ebenfalls. Ich finde sie ist eine sehr inspirierende Persönlichkeit!

Nach einem tollen Zmittag zeigt Trini mir noch ihre neue Wohnung. Sie wohnt im dritten Stock wohin uns eine sehr engle Wendeltreppe führt. Ich finde sie cool, hoffe aber ich muss da nie runter wenn es brennt oder bei einem Erdbeben. Trini meint mit dem Koffer sei es auch nicht so toll… Oben angekommen begrüssen wir erst Ura. Das Büsi ist ein wenig älter als letztes Mal aber immer noch gleich süss 😉 Dann setzten wir uns mit einem Tee aufs Sofa und reden über Gott und die Welt. So vergeht die Zeit wie im FLuge und bald ist es 18:30. Wir entscheiden nochmals einen kleinen Spaziergang zu machen und flanieren durch Barranco. Trini zeigt mir das Museum des Fotographen von Lady Diana, der war offenbar Peruaner und hat hier seinen AUsstellung. In derselben Strasse hat es tolle, palastähnliche Häuser welche noch andere Museen beherbergen. Weiter oben hat ein neues Restaurant geöffnet das eines der Besten auf der Welt sein soll. Seit es hier steht hat sich die Sicherheit in der STrasse erhöht, da plötzlich mehr Reiche hierherkommen und das Restaurant 24/7 bewacht wird.

Wir machen halt bei der Bar Posada del Angel. Es ist schon fast 8Uhr und Zeit für ein Glas Wein. Die ganz Zeit unterhalten wir uns, über unsere Zukunftspläne zum Beispiel. Ich erkläre ihr meine Pläne fürs Doktorat, sie erzählt mir dass es sie nächstens nach Spanien zurückzieht, nach vielen vielen Jahren als expat in Südamerika. Wir sprechen auch übers Reisen. Trini ist so viel herumgekommen und kann mir unendlich viele Tipps geben für Peru, Bolivien und vor allem Kolumbien wo sie lange ZEit gelebt und gearbeitet hat. Auch mit ihr fühle ich mich einfach nur wohl und ich merke das Lima, obwohl grau und laut, ganz gut gefällt mit so tollen Freunden die sich so viel Zeit für mich nehmen und mit denen ich mich so gut verstehe. Trini ist wrklich wie eine alte Freundin und eifach eine tolle Person. Ich hoffe wirklich sie allenfalls öfters zu sehen wenn sie wieder in Europa arbeitet.

Nach HAuse fahre ich nach 9Uhr mit dem Metrobus der mich direkt wieder in die Innenstadt bringt. Ich fühle mich grossartig, nicht wie letztes Mal als ich es tunlichst vermied nach Sonnenuntergang draussen zu sein. Heute hat mich auch schon 2mal jemand auf der Strasse nach dem Weg gefragt, ich glaube ich passe mich Peru ganz gut an 🙂 Morgen steht noch der letzte Besuch bei meiner früheren Gastfamilie an und dann fahre ich am Montag Abend zusammen mit Roberto (der momentan so viel zu tun hat in seiner Kaffee-Ausstellung dass ich ihn am Tag nicht zu Gesicht bekomme) nach Huaraz in die Anden.

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