Huaraz – Laguna Paron

Nach dem anstrengend Hike zum Nevado PAstoruri brauche ich am folgenden Tag etwas Ruhigeres. Die Tour zur Laguna Paron ist dazu perfekt. Hier wird man nämlich bis zum See hochgefahren und muss nurnoch ein paar Höhenmeter bis zum Mirador überwinden. Also stehe ich morgens um 9Uhr bereit als mich der Tourbus verlässliche 20min zu spät abholt. Heute ist es nur ein Minivan und unsere Gruppe beseht zu hälfte aus der Gruppe Israeli welche mich gestern zum Essen eingeladen hatten. Unser Guide, Max, ist derselbe wie beim Pastoruri auch schon. Ausserde lerne ich zwei Spanier und eine Kolumbianerin kennen.

Auf dem Weg erklärt uns Max wieder die Gegend. Wir kommen am Dorf Yungay vorbei, welches im Jahr 1970 nach einem Erdbeben fast gänzlich unter einer Schlamm/Eis-Lawine verschwand. Ein Teil des Huascaran hatte sich gelöst und neben Yungay auch das benachbarte Dorf unter sich begraben. Vom anderen Dorf überlebte niemand. Wir fahren an einem grossen Freidhof vorbei welcher an der STelle steht wo zuvor der Dorfkern von Yungay gestanden hatte. Damals war das STädtchen so weit entwickelt und zog so viele LEute an, dass es Gespräche gab es zu der Hauptstadt des Departements Ancash zu machen. Nach der LAwine war dieser traum zerstört und Huaraz wurde nominiert. Heute kann eine solche Katastrophe aber nicht mehr passieren aus dem einfachen Grund dass die Gletscher sosehr abgeschmolzen sind dass es nichts mehr gibt das abbrechen könnte. Gut, aber schlecht…

Dann kehrt der Bus auf eine Piste ein und hottert schüttelnd den Berg hinauf. Max erzählt uns von der Entstehung des Huascaran Nationalparks, seiner FLora und Fauna und wie wichtig es ist diese zu schützen. Hier Leben zB noch Bergpumas und eine Bärenart die vom Aussterben bedroht sind. Speziell ist auch einer der Bäume der konstant seine Rinde schellt. Deshalb ist er auch als Arbol de PApael (PApierbaum) bekannt da es aussihet als wäre er aus verschiedenen Papierrollen gebaut. Wenn ich mich richtig errinnere heisst er Quenoal und gehört zur Familie Polylepis.

Da Max kein english und die Israelis aber kein Spanisch sprechen bin ich zielich beschäftigt mit übersetzten. Wir haben aber auch genug Zeit, die Fahrt geht 3h bis wir bei der LAguna PAron ankommen. Das Warten hat sich definitiv gelohnt:

Als erstes nehme ich zusammen mit den Spaniern (Vincente und Sergio) und der Kolumbianerin (Natalia) den Mirador in Angriff. Wir steigen auf den aus weissem Granit bestehenden Hügel. Manchmal muss man ziemlich auf den Felsen herumklettern. Die Sonne scheint kräftig und wärmt, der eisige Wind versucht das zu verhindern. Die LAguna hat eine ganz spezielle hellblaue Farbe. Der Berg an ihrem hinteren Ende errinnert mich etwas ans MAtterhorn. ER heisst Pyramide von irgendwas. Rechts neben ihm sieht man die oberste Spitze eines Berges der heute als Paramount bekannt ist weil der dem Berg im Logo der Paramount Pictures so sehr ähnelt. Ein bisschen fühle ich mich wie in der Schweiz wäre da die Höhe nicht. Probleme habe ich keine mehr, es ist einfach anstrengend. Oben werden dann Fotos gemacht, das Panorama ist beeindruckend.

Dann machen wir uns wieder auf den Abstieg. Unten am Strand suchen wir uns ein windstilles Plätzchen um Zmittag zu essen. Vincente hat sogar spanischen Schinken und CHorizo dabei. Weiter gibt es MAngo, Orangen, Brötchen vom Markt und sowas wie Nussriegel. Wir haben eine kurze Diskussion welcher Tennisspieler eigentlich der bessere ist, Rafa oder Roger… Wir werden uns mässig einig 😛 Gestärkt wandern wir am Rande der LAguna entlang. Es ist die grösste Lagune im Huascaran PArk und wird von mehreren Nevados gespeist. Einige Leute paddelnin Boten und Kayaks herum. Wir haben zu viert spass am Selfies machen 🙂

Nach etwa 3h aufenthalt geht es dann wieder nach HAuse. Ich bin ziemlich müde, die Sonne grillt einem richtig durch. Trotz geschüttel auf der Sandpiste schlafe ich ein. Geweckt werde ich erst als kurz alle aussteigen müssen da ein Pneu geplatzt ist.

Wir befinden uns inmitten einer Eukalyptusplantage. Davon gibt es hier sehr viele und zusammen mit der Hitze erinnert mich der Geruch in der Luft an Australien. Nach 15min geht es ohne weitere Zwischenfälle weiter nach Huaraz. Dort steige ich zusammen mit den Israelis in der Nähe unseres Hostels aus. AUch Gaby, eine Peruanerin steigt mit aus. Ich hatte sie den ganzen Tag gar nicht so bemerkt, sie ist ziemlich klein und still. Sie zieht zu mir und Raz ins Zimmer und ich frage, ob sie Hunger hat. Wir gehen beide Duschen und treffen uns danach unten in der Lobby mit Maria aus Deutschland und Julie aus Barcelona. Zu viert gehen wir vier Chicas essen suchen. Die Unterhaltungen sind ziemlcih witztig weil Julie auch Deutsch spricht, aber besser english, Gaby aber neigentlich nur spanisch was MAria noch nicht so gut versteht. Am Schluss haben wir alle ein wenig einen Sprachknopf im Kopf aber wir verstehen uns. Im Restaurant gibt es ein Abendmenu (SUppe mit Hauptspeise) für 8Soles (ca. 2.70 Franken). Wir versuchen Aria zu erklären was genau die verschiedenen Speisen sind. Und finden heraus das eigentlich alles irgendwie Hühnchen mit Reis oder mit Nudeln ist. ICh kriege also Tallarin verde con Pollo was so ungefähr Pestospaghetti mit Poulet entspricht. Wir habens lustig zu viert, sind aber alle müde von unseren Tours. Also spazieren wir um 9Uhr ziemlich voll mit Hühnchen nach HAuse.

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