Da es von Copacabana keine frühen Touristenbusse nach La Paz gibt steigen Roberto und ich am Mittwoch um 9:30 in den öffentlichen Bus. Allzuviel Vertrauen habe ich in den nicht, aber wird schon gehen, es fahren alle halbe Stunde solche Buse vom Hauptplatz ab, da kann ja nicht jeder schlecht sein. Mit uns fahren einige Cholitas mit riesigen Bündeln and Kräuter, Packeten, Kindern oder Gemüse und zwei Koreanerinnen. 20min müssen wir warten und fangen an HErr der Ringe zu netflixen. Der Bus fährt rörend ab und wir netflixen auf doppeltem Hörvolumen weiter. Nach ca. 1h stoppt der Bus. Man müsse aussteigen. Ok, wieso? Der Bus muss leer über den Fluss geshippert werden, Personen gehen mit dem Bötchen. HAha, nicht was ich erwartet habe aber ok. Ich erkläre den Koreanerinnen, die gar kein Spanisch und nur sehr schlecht Englisch sprechen irgendwie dass sie jetzt aussteigen und ein Bootticket lösen müssen. Draussen am HAfen liegen die Fähren für den Bus bereit. Also eigentlich einfach ein paar grosse Flosse. ICh hoffe der bUs säuft nicht mit dem ganzen Gepäck ab. Wir kaufen für 2 Bolivianos das Ticket zum übersetzten und quetschen uns auf das dicht bepackte Böötchen dass uns auf die andere Seite des FLusses bringt. Dabei werden wir mit benzin verstunken und Roberto hat konstant einen riiieesen Pack Popcorn im gesicht welcher der etwa 3Jährige neben ihm herumschwingt. Der Pack ist grösser als das Kind. Auf der anderen Seite angekommen kann man bei den Ständen gegrillten Fisch oder Glace kaufen. Wir haben aber selbst schon vorgesorgt und ich gehe lieber unseren Bus beobachten.

Wieder eingestiegen vergeht die Fahrt nach La Paz wie im Flug dank Frodo und co. Bald stehen wir schon vor dem Cementerio (Friedhof) von wo aus wir nun mit dem Taxi ins Zentrum wollen. Wir stellen aber fest, es hat nicht so viele Taxis hier wie zB in Lima. Schlussendlich angeln sich die Koreanerinnen eines, können dem Fahrer aber nicht erklären wo sie hinwollen. Also geh ich übersetzten und da wir alle vier ins Zentrum müssen fahren wir dann zusammen. Es geht abwärts, nur abwätrs. Zt so steil dass ich mich schon frage ob wir bald unser Gepäck auf dem Kopf haben. Dann werden wir in einer dicht befahrenen Strasse abgeladen,direkt bei unserem Hostel. Check in ist schnell erledigt und Roberto und ich machen uns auf die suche nach etwas essbarem. Wir steigen die Sagarnaga-STrasse hinab.

Hier kehren wir in einem Hotelrestaurant ein, da wir nichts anderes finden auf die schnelle. War auch gerade die absolut touristische Gegend in die wir geraten sind. Überall stehen Touragencies und teure Restaurants. Um uns besser orientieren zu können suchen wir also nach der Verpflegung (es gab Sauce zum Reis, halleluja!) die Touristeninfo auf. Diese ist im Gewirr der autos und Leute an der Hauptstrasse nicht so leicht zu finden. Als wir dann aber das rote I entdecken kommen wir informiert mit Stadtkarte wieder hinaus. Darauf sind auch die verschiedenfarbigen Linien des Teleferico, der Gondelbahn, eingezeichnet. Diese ist ein Projekt des jetztigen Präsidenten Evo Morales welches 2010 (glaub) eröffnet wurde und vor allem zum Ziel hatte den ärmeren Teil El Alto mit dem Zentrum von La PAz zu verbinden. DAs ist damit sehr gut geglückt. Die Gondeln gleiten über unsere Köpfe und machen uns Lust zum mitfahren. Wir betreten die nächste Bodenstation und fragen am Schalter wie das mit der wiederaufladbarenn Fahrkarte funktioniert. Alles ist sauber, neu und modern. Bald sind wir mit allem ausgerüstet und steigen in die erste blaue Gondel welche uns das Tal hinab in den osten von La Paz bringt. Von dort gehts mit einer anderen FArbe hianuf nach El Alto bis zur Haltestelle Mirador. Weiter über ganz EL ALto und mit der roten Linie wieder hinab ins Zentrum. Das herumgondeln macht extrem Spass, ist fast wie zuhause in den Bergen. Und die Sicht ist grandios!! Man sieht die STadt aus allen winkeln, und vor allem von der STation Mirador in ihrer ganzen Ausdehnung über das Tal. Zuunterst ist das Zentrum mit den Höchhäusern, von da geht es steil hinauf bis in die äusseren Distrikte die wie an den Berg geklebt aussehen. Gefährlich steile STrassen führen da hinauf und auch eine Menge Treppen von deren Anblick mir schon die Wädli weh tun. Auch einen Bergrutsch mitten in der STadt sehen wir wo zu viel Regenwasser Häuser und eine ganze Esplanade in die Tiefe hat rutschen lassen, so eklärt uns ein Mitfahrer. Weiter entdecken wir eine ganz bunt bemahlte Gegend etwas unterhalb von El Alto, man sieht Märkte, das Militär am Trainieren, Strassenkonzerte und vieles mehr.





Wir steigen bei der Zugstation aus. Es ist schon später NAchmittag und die Zeit wirklich wie im FLuge vergangen. Einen kurzen Fotostopp beim Schriftzug der STadt…

…dann suchen wir zu Fuss unseren Heimweg. . Dabei stossen wir ein paar Blocks vor unserem Hostel auf einen grossen MArkt mit Kleider, Schuhen, Elektronik und Spielsachen. Es herrscht ein grosses Gedränge da sowohl Leute als auch Autos auf der Strasse stehen da die Stände den ganzen Bürgersteig bedecken.

Gleich vor unserer Haustür beginnt dann der MErcado de las Brujas, der HExenmarkt. Da werden Zutaten für Opfergaben verkauft, aber dazu mehr im nächsten Beitrag, heute reicht es nur kurz darüberzuschauen (ist das ein totes Alpaka??!), dann gibts Abedessen und einen Schlummertrunk mit den zwei Israelis die wir schon in Copacabana getroffen haben und welche doch nun tatsächlich im selben Hostel gelandet sind wie wir.