Rund um Cochabamba – Quillacollo

Da wir nun eigentlich schon alle Sehenswürdigkeiten Cochabambas abgeklappert haben wollen wir am nächsten Tag einen Tagesausflug in das nahe STädchen (oder eher in die Agglo) Quillacollo unternehmen. Dafür wollten wir ursprünglich etwas früher aus den Federn, aber so langsam merkt man uns die langen Nächte in den Bussen an und das Hostel hier ist wirklich sehr schön und das Bette xtrem bequem. Also wird es doch erst 9Uhr bis wir am Frühstück sitzen. Es gibt SPiegelei, Brot, Müsli und Früchte. Auf ca. 10Uhr schaffen wir es an die Ecke beim Markt am Ende der Altstadt wo die Busse nach Quillacollo fahren sollten. Wir werden noch 2 Blocks weiterverwiesen, dann hören wir wie unser Ziel herumgerufen wird. Wir quetschen uns also in ein VW-BUs-Sammeltaxi welches sich auch gleich in Bewegung setzt. Während der guten 40min die wir brauchen (20min davon um aus dem Mittagsverkehr in Cochabamba rauszukommen) steigen immer wieder LEute aus und ein. Man ruft einfach stopp wenn man raus will oder winkt den Bus heran vom Strassenrand.

In Quillacollo angekommen sehen wir als erstes die Plaza de Armas. Es herrscht reges Treiben, hier scheint jeder etwas zu verkaufen. Wir sehen uns das im Vorbeigehen an. Es hat extrem viele Schmuck- und Kleiderläden. Wir kommen auch am Markt vorbei und sehen wo die Restaurants liegen. An einer weiteren Plaza liegt die Kirche und ein hübscher Pavillon um sich zu setzten und die Leute zu beobachten. Wie immer bis jetzt in Bolivien sieht man extrem viele Cholitas welche Waren feilbieten, mit grossen Tragtüchern beladen Kinder, Kartoffeln oder ähnliches herumschleppen oder auf der suche nach den Zutaten fürs Essen sind.

Wir schauen uns noch ein bisschen weiter um, sehen den Brunnen der 3 Sirenen und dann ist es Essenszeit. Roberto will unbedingt Fisch und da es in diesem Restaurant nichts anderes hat gibt es für mich dasselbe. Bin aber mässig begeistert vom Sabalo,schmeckt mir gegrillt zu fischig. ICh esse lieber den Salat und die Yucabeilage. Danach suchen wir für Roberto eine Badehose und er geht sich kurz 15min die Haare schneiden. Beides Sachen die ihm in den grossen Städten immer zu teuer vorkamen (ich mein hallo, meh als 2dollar fürs Haarschniide?!). Dann sind iwr abfahrtsbereit um zu den nahen Thermen zu gelangen. Wir fragen uns zu den Bussern durch und fahren bis zur Endstation wo wir mit dem Chauffeur diskutieren müssen für wie viel er unsnoch 6k. weiter zur Badeanlage bringt. Schlussendlich werden wir uns einig und fahren hinauf in die Cordillera Tunari. Ein paar Kurven weiter sehen wir Quillacollo unter uns während wir zwischen Eukalytus und Quenoal zu den heissen Quellen hinaufblicken. Auf dem Weg kommen wir an einer Brücke voebei wo Frauen ihre Kleider im Bach waschen. Und dann steht da steht mitten im Nirgendwo eine Badi. Ein kleiner Laden, ein Klo, Umziehkabienen und zwei Becken heisses Wasser, frischa us dem Berg. Als wir im AUto sasses hat es ein wenig geregnet und auch etwas abgekühlt, ausserdem sind wir jetzt doch ein paar Meter höher, deshlab schnell umziehen und rein ins warme nass. Wir sind längst nicht alleine, es hat einige Familien, eine etwa 15köpfige gruppe Jugendlicher und ein paar Pärchen. Wir planschen alle vergnügt herum, es hat auch eine Steinrutsche und kein Springverbot wie in unseren Badis. Das wärmere der 2 Becken ist richtig schön heiss und ich könnte mich Stundenlang durchkochen lassen.

Als es schon später Nachmittag ist und wir beide schon eher aufgelöst machen wir uns auf den heimweg. Zuerst müssen wir kurz auf genug Leute im Bus nach Quillacollo warten, von dort gibt es aber längst genug Combis zurück in die STadt. Da wir dort beim Markt abgeladen werden kaufen wir uns gleich ein paar Gemüse, Eier und Yuca ein und kochen uns unser Abendessen im Hostal selber. Roberto vergisst aber seine Limone, was für einen Peruaner eine kleinere Katastrophe ist und muss noch kurz um die Häuser rennen um einem Restaurant eine abzuschwatzen. Dann können wir aber die nun wirklich gut durchgekochten Yucas mit beilage geniessen. Hmm, die hab ich ein enig vermisst! Yuca ist wie Kartoffel, einfach in gut. Schälen, in Salzwasser weichkochen, tadaa. Schmekct schon richtig nach Selva 🙂

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