Mein Hostal in San Agustin ist ein wenig ausserhalb des Städtchens. Das grosse HAus ist wunderschön mit tollem Gemeinschaftsraum und einem riesigen frabigem Garten. Ales blüht jetzt während der Regenzeit. Harry, der Besitzer sit ziemlich lustig und empfängt mich sehr freundlich. Ich werfe meine Sachen in den Dorm und suche Ramona. Bald sind wir auf dem Weg ins Dorf um Znacht zu suchen. Wir machen ien Runde um die Plaza wo gerade ein Weihnachtsmarkt installiert wird, durch ein paar Strassen und entschieden uns dann doch am HAuptplatz in ein REstaurant/Cafe zu gehen wo ich eine Wokpfanne bekomme. Wow, die ist richtig gut, sogar mit Sojasauce. Und Ramona ist eine super Begleitung. Sie arbeitet als Lehrerin in einem Heim für psychisch behinderte oder etwas zurückgebliebene Kinder. Sie kann mir hundert Anekdoten erzählen. Sie ist seit 2Monaten unterwegs und freut sich nun, dass bald ihr Bruder mit Frau und ihrem zweijährigen Gottenkind sie in Costa Rica besuchen kommen. Deshalb muss sie bald weiter richtung Norden um es rechtzeitig auf Januar dahin zu schaffen.
Nach dem Essen akufen wir ein paar Snacks für morgen ein und kehren ins Hostal zurück wo ich sehr müde schlafen gehe. Die Busfahrt durch den Park war soo anstrengend…
Am nächsten Morgen treffe ich Ramona um 7:30 zum Frühstück. Danach machen wir uns auf in den archäologischen Park San Agustins. Die Ausgrabungen welche hier gemacht wurden sind nach meinem Reiseführer eine der wichtigsten Südamerikas. Ich bin sehr gespannt. NAch einerm kurzen Spaziergnag von ca. 30min kommen wir beim Eingang an. Hier fragen wir nach einem Guide. Nun zu dritt betreten wir den sehr schön aufgemachten Paruqe Arqueologico. Auf drei Lichtungen im Wald wurden hier Gräber der Agustin-Kultur gefunden. Diese wurden in 3 Zeiten eingeteilt welche von tausend Jarhe vor Christus bis 900 nach Christus dauern. Die ersten Gräber waren einfach tiefe Schächte von bis zu 5m welche zuunterst in einem Seitenschacht enden wo der Tote und die Grabbeigaben bestattet wurden. Der Schacht wurde wieder verschlossen und die Erde in der richtigen Schichtung wieder hineingeschaufelt.
Später wurden Steinkammern in den Boden gelassen und Statuen, etwas ähnlich wie die au fden Osterinseln, als Hüter aufgestellt. Die Steinskulpturen sind zT bis 3m hoch, andere sind 30cm gross. In den Gräbern wurde viel Gold und Schmuck gefunden, allerdings wurde das meiste davon schon vor der Entdeckung durch Archäologen von Grabräubern entwendet. Auch wurden die Gräber zT zerstört oder STatuen gestohlen, so ist es nicht ganz einfach die Geheimnisse der Agustinkultur zu entziffern und viel beruht auf ähnlichkeiten mit den Inkas oder auf purer Spekulation.
Unser Guide redet ununterbrochen und es ist zu viel Info um hier alles wiederzugeben. Hier einfach ein paar Punkte:
-Die Gräber welche auf allen Seiten mit Steinen ausgekleidet waren enthielten immer nur 1 Toten. So gab es wohl das Grab der Schamanen. STarb ein weiterer Schamane wurde ersterer aus dem Grab gehoben und in einer Urne in der Nähe zum zweiten MAl begraben während der neue Tote ins HAuptgrab gelegt wurde.
-An den STauen welche beim grabeingang stehen soll man wohl erkennen können wer hier begraben liegt. Dies beruht allerdings auf viel Spekulation. Fast alle Figuren sind MEnschlich aber meist mit einer Tiermaske und es ist schwierig zu wissen welches Tier was bedeutet.
-Wie bei den Inkas findt man hier Schlangen, Jaguar und Adler (anstatt Kondor) welceh wohl ähnliche bedeutungen der Untwerelt, erde und Himmel hatten. Es gibt aber auch Frosch und Affe. Man rekonstruirt, dass es 7 Stufen einer „geistigen Evolution“ gab welche beim Frosch begann und über den Affen zu Jaguar und zum Adler führte. Die höchste Stufe war wohl das niveau des Schamanen. Es gibt viele STatuen von Mischwesen zwischen den Stufen (Mensch/Frosch/Affen-Mix zB).
-Alle STatuen und Gräber waren früher bemahlt, die Farbe hat sich allerdings nur an ganz wenigen STellen erhalten. Figuren hat man nur 2 gefunden welche ihre volle Kolorierung behlaten haben bis heute.
-Im Tal nach den Gräbern findet sich eine Quelle mit von MEschen in den Stein gehauenen Kanälen und Becken. Wahrscheinlich wurde sich hier gewaschen oder sogar zur Welt gebracht. Heute ist das Wasser welches hier fliesst heruafgepumpt, früher war es wohl eine warme Quelle welche es hier, in einer vulkanischen Gegend, viel gibt.
-Man weiss nicht genau was um ca. 900n.Chr. mit der Agustin Kultur passiert ist. Andere Stämme sind in die Gegend eingewandert und haben die Ureinwohner wohl verdrängt oder sich mit ihnen vermischt. Da es keien schriftlichen Hinterlasenschaften gibt weiss heute niemand mehr genau was es mit den Figuren auf sich hat. Trotzdem ist es hilfreich Schamanen der Umgebung heute nach ihrer Interpretation zu fragen. ZB gibt es Statuen die eine Art Keule in der Hand haben, welche als Waffe gedeutet wurde. Die Schamanen der REgion meinten aber das sehe eher nach einem Zeremonienstock aus.



Die letzte Station unserer Führung nach ca. 3h ist auf einem Hügel mit toller Aussicht ins Tal. Hier setzen wir uns kurz ins Grass, geniessen die Sonne, essen ein paar Nüsse und Mandarinen. Dann machen wir uns auf den Rückweg und just als wir beim museum am Eingang ankommen fängt es an zu regnen. Wir besichtigen noch kurz das Museum, allerdings sind sowohl Ramona als auch ich so vollgestopft mit Info dass wir einfach die Ausstellungsstücke, STatuen und Keramik, begutachten.
Dann bringt uns unser Führer mit dem Auto noch ins Dorf zurück zu einem REstaurant wo wir einen feinen Zmittag geniessen. Da es nicht aufhört zu regnen gehen wir nur noch kurz Geld abheben und fürs Abendessen einkaufen, dann nehemn wir uns ein Taxi um ins Hostel zurückzukehren.
Dort machen wir uns einen gemütlichen Nachmittag mit den Katzen in der Stube. Wir schwatzen mit zwei Iatlienerinnen und HArry, kochen dann irgendwann feine Spaghetti mit Tomatensauce und sitzen noch bis fast um Mitternacht zusammen. Das Hostel hier ist wirklich ausnehmend schön und gemütlich!


Am zweiten Tag in San Agustin mache ich es mir einfach und buche eine Tour. Um 9Uhr gehts los und wir werden den ganzen Tag von Grabstätte zu Grabstätte und von Wasserfall zu Wasserfall gefahren. Erhlich gesagt beeindruckt mich das heute nichtso. Die gräber im Parque Arqueologico waren eingies beeindruckender und Wasserfälle habe ich schon sooo viele gesehen. Trotzdem ist es ganz lustig. Einer der Wasserfälle sollder 3.höchste von ganz Südamerika sein. Bei einem anderen kann man bis oben an die Kante stehen oder sogar mit einer riesenschaukeld arüber hinausschwingen. Allerdings verbringen wir nach meinem Geschmack zu viel Zeit im Auto da die Sehenswürdigkeiten doch sehr weit auseinanderliegen. Ganz toll finde ich vor allem noch ein zweiter Grabhügel wo man nochmals weitere STatuen sehen und ein paar Infotafeln lesen kann.



Am späten Nachmittag bin ich zurück im Hostel und wärme mir die Resten der Spaghetti zum Znacht. Ramona ist schon nach Cali abgefahren und ich setzte mich also zu einem holländischen Päärchen und einem Amerikaner welche ien spannendes Kartenspiel spielen. Nach dem Essen habe ich soweit kapiert um was es geht und mache noch so gerne ein paar Runden mit. Dann kommt MArtin aus Österreich dazu. Mit ihm fangen wir an Kent zu spielen, welches ich als Geimsch aus dem Korbballlager kenne. ICh habe kurz einen Backflash zu meiner Kindheit. Bei diesem Spiel geht es unter anderem um Schnelligkeit und ich war früher schon immer super nervös und aufgekrazt danach. Ausserdem habe ich von Tiziana aus Glasgow eine Email gekrieg und mich daran errinnert dass ich ja in 4 Wochen schon dort sein werde… So muss ich heute erst eine Stunde ein Hörbuch hören bevor ich wirklich schlafen kann.
Dafür kann ich es am nächsten Tag nochmal gemütlich nehmen. Die letzte lange Busfahrt steht an, nach Neiva. Harry meint als ich Auschecke dass es auch ein Privatauto gibt welches um 11Uhr fahren würde. Nicht viel teurer als der Bus. Ok, super viel besser! So komme ich mit einem weiteren holländischen Pärchen ganz bequem in 5h nach Neiva. Da wir nur 3 Passagiere sind können wir unterwegs zusammen Mitagessen, Kaffeepause machen und einmal sogar einen Fotostopp einlegen.

In Neiva bleibe ich nur 1 Nacht, es ist der Ausgangspunkt für einen ausflug in die Tatacoawüste. Davon im nächsten Beitrag mehr.

















































































