Am Donnerstag morgen suche ich mir neben dem Hotel gemütlich ein Frühstück (mal wieder Nationalfood Arepa mit Rührei) und winke dann den Bus heran welcher mich ins Stadtzentrum bringen soll. Das geht gut um die 40min da die Strassen sehr verstopft sind. Dafür habe ich wunderbar Zeit um aus dem Fenster zu sehen. Ibagué ist die Hauptstadt von Tolima und sieht meist aus wie grosse Städte in Südamerika halt aussehen. Schmutzig, etwas unfertig und doch schon heruntergekommen, Strassen oft verstopft und mit vielen Löchern, überall geschäftiges Hinunhergerenne. Im STadtzentrum ist es dann aber anders. Ich steige nahe des HAuptplatzes aus dem Bus und starte meinen Rundgang in der Einkaufsmeile welche zur Plaza Bolivar führt. Dafür das ein normaler Werktag ist sind esxtrem viele LEute auf der Strasse. Ich errinnere mich dass die Universitäten und Schulen nun zu sind in ganz Kolumbien und es müssen wohl alle noch Geschenke einkaufen gehen…

Auf der Plaza mache ich einen abstecher zum Touristeninfowagen, dann laufe ich einmal um den Platz um die Springbrunnen und Weihanchtsdeko zu bewundern. Auch an der KAthedrahle kommt man hier vorbei. Der Platz ist sehr grün und gefällt mir sehr gut!


Danach schlendere ich weiter durchs Zentrum, zur Plaza de la Musica, gleich neben der national sehr bekannten Musikschule, weiter zum PArque Centenario. Auch hier ist alles (aber wirklich ALLES) mit Weihnachtslichter verhängt. In der Nacht muss das wunderbar aussehen!

Ich kam etwa um 10Uhr im Stadtzentrm an, kurz vor 12 nehme ich mir bei der Plaza Bolivar ein Taxi und lasse mich in den südlichen Teil der STAdt bringen wo sich das Orquidario de Tolima befindet. Als wir bei der Adresse ankommen denke ich erst es ist geschlossen. das Tor ist zu, es hat keine Klingel. Allerdings kann ich einen Flügel aufstossen.
Mir kommt schwanzwedelnd ein deutscher Schäfer entgegen. Und ich finde auch die Besitzerin. Sie putzt gerade den Swimmingpool. Ich erkundige mich ob ich störe oder ob sie geöffnet haben. Klar haben sie offen, ob ich mit ihnen Mittagessen will. Ja, Essen tönt für meinen Magen ganz positiv. Ich finde mich also bei Tisch wieder, mit der Besitzerin, der Sekretärin welche auch als Führerin arbeitet und dem Koch. Wir unterhalten uns ganz wunderbar und ich erfahre dass die Orchideen hier zu einer privaten sammlung gehören, der Mann der Besitzerin ist Biolog. Diba, die Führerin, nimmt mich danach auf einen kleinen Rundgang durch den Garten mit. Dieser liegt am Berg und in jeder Ecke verstecken sich Orchideen. Sie selbst hilft mit diese zu züchten und zu pflegen. Sie weiss alle Namen und Sorten, und davon gibt es einige! So steigen wir den Berg hinauf, sehen neben den Blumen auch Bananenstauden, Helikonien welche meterweise von den Stauden hängen, Mangobäume und vieles mehr. Oben angekommen haben wir durch das grün auch noch etwas Aussicht auf die Stadt.




Kolibris flitzen durch den Wald, ihr schimmerndes Gefieder entweder türkisblau oder smaragdgrün. Sie bestäuben vor allem die Helikonien. Ich bin super begeistert von diesem wunderbaren botanischen Garten. Zurück am Start lerne ich auch noch den Herr Professor persönlich kennen. Er hat alles hier aufgebaut, inklusive einem kleinen Hostel, man kann hier also auch übernachten.
Ich mache mich allerdings dann wieder auf den Weg. Es wird schon langsam dunkel und da ich nun mit dem Bus zurückfahre dauert das gut 1h noch bis ans andere Ende der STadt. Ich möchte heute früh schlafen gehen, denn morgen mache ich einen etwas weiteren Ausflug.