Der Beste WEg um eine Stadt besser kennenzulernen ist wohl eine City Tour. Unsere beginnt um 11Uhr auf der Plaza San Pedro. Zuvor gibts ein wudnerbares Frühstück mit Pnacakes und Fruchtsalat. Dann sind wir bereit 2.5h zuzuhören. Mary und Daniel von der Red Hat Walking Tours sind auf dem Plaz nicht zu übersehen. Die Tour ist heute auf englisch, da ausser Roberto niemand spanisch wünscht. Heisst, ich werde versuchen zu übersetzen. Als erstes sprechen unsere Guides vom Gefängnis San Pedro welches gleich an die Plaza grenzt. Das spezielle an diesem Gefängnis ist, dass es von den Insassen selber geführt wird. Es gibt keien Guards innerhalb der Mauern, nur ausserhalb damit keiner entwischt. Kleinkriminelle werden da hineingesteckt, oft wegen Drogendelikten. Es gibt 8 verschiedene Abteilungen in denen man sich Zellen mieten kann, von Reich (Flatscreen, Pool, Queensizebett) bis arm (Pritsche I guess?). Alle Insassen ahben Jobs innerhalb des Gefängnisses. Unter anderem als „Taxi“. Wenn LEute etwas von einem Häftling wollen können sie ein Taxi schicken um ihn ans Tor zu kriegen, denn es sit gefährlich ins Gefängniss reinzugehen (Da keine Polizei, wie schon gehört). Köche, Schuster, Reinigungsstaff, es braucht vieles in einer STadt innerhalb eienr STadt. Trotz allem machen das Geld vor allem die Drogenschmuggler. Es gibt Insassen die mit ihren Familien im Gefäfniss leben und deren Familienangehörige dürfen einmal am Tag raus und wieder rein. So kommt Rohsubstanz von Kokain ins Gefängnis wo sie es verarbeiten und der „Zucker“ wieder raus. Eine weitere STrategie ist das Pulver in Windeln abzufüllen und diese über die Mauer zu werfen, wo ein Empfänger auf das Packet wartet. Also in der gegend von San Pedro nie Windeln vm Boden auflesen.
Zweite Station ist der Markt Rodriguez. Hier werden Gemüse, früchte, Fleisch, Käse und alles andere Essbare feilgeboten. Usn wird erklärt dass man normalerweise zu seiner „Casera“ geht, also der Frau bei welcher man immer Gemüse kauft. Kennt sie einem irgendwann gibt ess bald eine Yapa, einen Zuschlag. Der Preis für die Ware wird nie verhandlet aber man kann nich der Yapa fragen und kriegt ein paar Orangen gratis dazu. Aber wehe die Casera sieht dass man bei jemand anderem Fremdkauft, das geht gar nicht. Dann kriegt man höchstens eine faule Tomate an den Kopf.

Weiter erklären uns MAry und Daniel die Kleider der einheimischen Frauen. Sie gehören zu der Ethnie Aymara und werden Cholitas genannt. Dies bezeichnet die Frauen mit langen, zu Zöpfen geflochtenen Haaren, mit langen weiten Röcken udn farbenfrohen SChaals, Hüte und Tragdecken. Die beiden Zöpfe werden oft hinten mit einem Schmuck zusammengebunden von dem weitere farbige Zotteln baumeln. Das soll das Haar noch länger erschienen lassen denn das ist ein zeichen von Weisheit. Der Weite Rock soll die Hüften betonen, breite Hüften stehen für Fruchtbarkeit. Cholitas sind in der regel breit und kräftig gebaut und dass soll auch so sein. Eine Cholita muss starks ien um Kind und Verkausfprodukte tragen zu können auf einer höhe von fast 4000müM. In La Paz trägt man ausserdem einen eher langen Rock, die Pollera wie dieser genannt wird, uma uch die Waden zu verdecken welche als sehr sexy gelten. Der Hut rundet das Outfit ab, auch wenn dieser erst mit den Engländern ins Land gekommen ist. Viele Cholitas tragen einen Hut wie Charlie Chaplin. Die Engländer wollten nmlich anscheinend Hüte einschiffe, verschickten aber die flaschen grössen, die Hüte waren zu klein. Also versuchte ein findiger Verkäufer diese den Einheimischen Frauen anzudrehen und verkaufte den zu kleinen Hut als hip und chic. So kam als also (zumindest dem Hörensagen nach) dass die Cholitas in La Paz nun Charlie Chaplin hüte tragen weil die Engländer eine flasche Bestellung aufgaben.
Der nächste Stopp ist gleich bei unserem Hostel, der Hexenmarkt durch den wir gestern schon kurz durchgewandert sind. Es sind nur ca. 10 Stände, Daniel meint in El Alto gibt es noch eine viel grössere Ausgabe davon. Die Cholitas hier verkaufen alles was man braucht um eine Ofrenda, also eine Opfergabe, für die Pachamamma, die Mutter Erde, zu machen. Dazu gehören Cocablätter und andere Pflanzen, Alkohol, Zucker und eben auch tote Babyaplakas oder Alpaka-Föten. Diese werden getrocknet und geben dem ganzen einen ziemlich morbiden Beiklang. Daniel erklärt uns aber dass alle diese Tiere einen natürlichen tot sterben müssen um von nutzen zu sein, also zumindest werden keine Alpakas getötet.


Was er uns aber dann erzählt lässt der ganzen Gruppe die Haare zu berge stehen… Es gibt zwei arten der Opfergaben für Pachamamma: eine um von ihr etwas zu erbitten, und eine um ihr zu danken. Um zu bitten braucht man nun eben die Alpakas sowie Coca, alkohol und Zucker. Die farbigen Zuckerbarren haben auch extra veschiedene Formen um auch genau zu sagen was man will (Haus, Auto, Kind usw.). OFt werden Opferkörbe unter Häuser vergraben um zu bitten dass sie nicht einstürzen. Was aber, wenn man jetzt zB ein grosses HAus oder eine Brücke oder ähnliches bauen will? Da reicht ein getrockentes Babyalpaka nicht mehr. Daniel erzählt uns also Detailgetreu wie die Priester manchmal zu den Obdachlosen gehen und ihnen Essen und Alkohol anbieten, sie zeuckeln um mitzukommen zum Ort des Baus, wo sie teil eines grossen festes sein können. Wenn sie total betrunken irgendwo einschlafen werde dann der Körper in ein Loch gelegt welches ausgebettet ist mit Kokablätter und der noch lebende MEnsch einbetoniert. Dass wäre dann die Opfergabe an Pachamamma. Das ist natürlich heute total verboten, aber Daniel meint er sei sicher das gäbe es noch und nein, dies ist kein Witz… Wir sind alle eher mehr als weniger verstört und Daniel meint dann nur man solle in La Paz nicht so viel trinken im Ausgang dass man auf der STrasse liegenbleibt… Hahaha, nicht witzig…?!
Weiter geht die Reise durch den Mercado artesanal wo man alle möglichen Souvenirs kaufen kann in den schönsten Farben. Auch sind viele MAuern butn bemahlt. Das hilft um die rabenschwarzen Geschichten etwas zu vergessen.

Von dort geht es zur Plaza San Francisco mit seiner gleichnamigen Kirche. Hier werden wir darüber aufgeklärt wie die Spanier versuchten die Aymaras zu bekehren. Mitten durch La Paz fliesst en Bach, auf der Nordseite war die Spanierseite und auf der Südseite die seite der Einheimischen. Hier errichteten die Conquistadores die Kirche San francisco. NEben klar christlichen Darstellungen von San francisco oder Fresken wie Traben sehen wir hier auch die Gravur eiens SChamanen der Koka isst in der Fassade, oder auch eine nackte Frau welche die PAchamamma darstellen soll, welche eine Blume gebährt. So sollten die Aymaras sich besser representiert fühlen und auch die Gottesdienste besuchen kommen. Dies funktionierte aber rein gar nicht, die Ayamaras hatten ihre eigenen Traditionen und wollten diese nicht für ein grosses kaltes Gewölbe aufgeben. Da mussten sich die Spanier etwas anderes einfallen lassen. Nun war es so, dass die Aymaras an eine Seele glaubten. Zb wenn man viel Angst fühlt und das Adrenalin durch den Körper fliesst, da dachten die Aymaras dass dieses Gefühl beutet dass die Seele den Körper verlässt. Um sie zurückzurufen musste man dreimal seinen eigenen Namen und „Komm zurück“ rufen. Das sahen die Spanier und schüttelten den Kopf. Sie fragten die Einheimischen ob sie jemals eine Seele gesehen hätten. Natürlich hatten sie nicht. Da luden die Spanier die Ayamara in die Kirche ein, denn da sässen die Seelen. In der Kathedrale stellten sie Spiegel auf, etwas was die Einhiemischen nicht kannten, und erzählten ihnen nun dass dies ihre Seele sei. WEnns ie nicht in die Kirche kämen um zu beten würde diese Seele niemals zu ihnen zurückkehren sondern in die Hölle fahren. Damit erriechten sie, dass die meisten UReinwohner der Gegend La Paz den Weg in die Kirche fanden.

Die Führung dauert nun schon über 1h, so ist es Zeit für eine kleine Erfrischung Die finden wir gleich neben der Plaza San Francisco im überdachten Markt wo es neben Essensständen auch Saftund Snacks gibt. Roberto und ich kreigen einen ganzen Liter Ananas- bzw. Erdbeerensaft, das war dan wohl mein Zmittag.

Weiter geht es durch die Hauptgasse der Fussgänger mit vielen grossen SHops zum Regierungsdistrikt. Die Plaza Murillos ist der eigenltiche HAuptplatz von La Paz. Dafür ist er eher klein, vor allem wenn man ihn mit den grossen majestätischen Plazas von Lima vergleicht. Hier steht das Nationalmuseum, der PRäsidentensitz, sowie das Parlament. Mary und Daniel sprechen über einige der vergangenen 88 (!) Präsidenten Bolivias. Einen der wenigen Guten (wie sie sagen, sorry NAme war lang) verscherzte es sich bei einer Gesetzesänderung mit den Reichen, worauf diese eine Horde AYmaras bezahlten um ihn zu töten. Sie drangen in den Palast ein wo sich der Präsident in einem Kleiderschrank versteckte. Sie versuchten ihn zu erschlagen, aber der ehemalige Militär war gross und stark, also warfen sie ihn vom Balkon, schossen dreimal auf ihn und er lebte noch immer. Daraufhin wurde er an Pferden einmal um die Plaza geschleift und danach an einem LAternenpfahl, der heute noch steht, aufgehängt. Als dann aber sein Nachfolger eine riesen KAtastrophe war realisierten die Reichen dass sie wohl einen Fehler begangen hatten udn errichteten ein Mahnmal für den getöteten Präsidenten. The most akward momument in hsitory, wie Daniel meinte.
Ein anderer Präsident mit dem übernamen „El Gringo“ (Der Ausländer) war Amerikanischer-Bolivianischer Doppelbürger und konnte nichtmal richtig Spanisch. Er erhöhte die Steuern aufs Grundeinkommen, machte so ein Vermögen welches er dann vor seiner Absetzutung wegen riesigen Protestmärschen in La Paz stahl, in die USA brachte und dort in eine Villa Ivestierte wo er heute noch lebt. Eine Ausführung ist schwierig da er ebenfalls Bürger der USA ist und viele Bolivianer müssen damit leben, dass man sie bestohlen hat und sie niemals Gerechtigkeit erfahren werden.
Weiter bemerkenswert ist die Uhr des Regierungsgebäudes, die Zahlen sind nämlich gegen den Uhrzeigersinn aufgemahlt und die Uhr läuft somit eigentlich rückwärts. Dies ist ein werk Evo Marles‘ welcher meinte es sei Zeit dass Bolivia seiner eigenen Zeit folge anstatt dem Diktat anderer STaaten (der USA).
Am Präsidenten palast hängen 3 Fahnen. Die Fahne Bolivias, die sehr Fahne der gesammelten einhiemischen Ethnien Bolivias welche ein farbiges Schachbrettmuster zeigt, sowie eine blaue Fahne welche die Hoffnung Boliviens verkörpert eines Tages wieder zugang zum Meer zu haben. Chile hatte im Krieg gegen Peru und Bolivien einiges LAnd dazugewonnen (heutiges Arica) welches der Hafen Boliviens gewesen war. Man hatte versucht gerichtlich dagegen vorzugehen, der Prozess ging aber verloren. Heute bleibt also nur noch die schwache Hoffnung.
Noch eine letzte Station fehlt in der heuteigen City Tour. In einem Restaurant dürfen wir den bolivianischen NAtionalschnaps probieren (ähnlich wie Pisco in Peru) und hören noch etwas mehr über Evo Morales. Im Oktober sind Wahlen in Bolivien und deshalb ist es etwas heikel auf der STrasse über Politik zu sprechen. Es gibt viele Leute für die Morales einiges getan hat, vor allem auch für die Einheimischen. Er sit aber auch sehr umstritten, vor allem wegen einer Gesetztesänderung welche es ihm erlaubt sich nicht nur 1x wieder wählen zu lassen, sondern so viel er will. Dafür kündete er in der Vergangenheit extra ein Referendum an über welches national abgestimmt wurde und welches er VERLOR mit ca. 51% NEIN-Stimmen. Darüber war es sehr verärgert und kündete gleich ein neues Referendum an „damit sich die LEute besser entscheiden können“. Dies macht seinen angeblichen Respekt gegenüber der Demokratie natürlich zunichte. Ausserdem ist er bekannt für Aussagen wie „Hühnchen essen macht schwul“ oder „Die bolivianischen frauen sollten Kinder kriegen, nicht arbeiten“. Daniel meint dass er oft redet bevor er denkt. Es gibt sogar schon Bücher mit seinen lustigen oder eben halt weniger lustigen Zitaten. Insgesamt ist die politische Situation gerade sehr aufgeheitzt und es wird spannend zu sehen was im Oktober heruaskommt. Die Chancen sind gross dass es wahlfälschungen geben wird, da man vermutet/weiss dass Morales schon zuvor betrogen hat. Er folt mit seinen Tricks und Gehabe der Linie von Maduro in Venezuela, was vielen Einwohnern Bolivias Angst macht.
Das wars dann mit der City Tour. Viele Informationen ,se hr gut vorgetragen, ich bin beeidnruckt. Ich musste zwar immer mal wieder für Roberto übersetzten aber das ging ganz gut. Danach muss ich aber eine Pause haben und auch Roberto muss ausruhen. Ihm geht es nicht so gut… ICh vermute er hat sich wie cih letztes Mal Salmonellen eingefangen. Wir machen also 1h Siesta und was wir danach noch gesehen haben lest ihr im nächsten Beitrag.