Villa Tunari – Bosque Perdido und Parque Machia

So langsam finden wir, wird es Zeit dass es so richtig heiss wird. Darum machen wir einen 3Tägigen abstecher nach Villa Tunari, eines dampfenden Chapare-Dorfes 4h von Cochabamba welches so richtig in der Selva liegt. Unser grosses Gepäck darf im Hostel bleiben wärend wir uns wieder auf den Weg zum Markt machen wo die Busse abfahren. Unterwegs kaufen wir noch Verpflegung ein. Ein Auto ist schnell gefunden und mit 5 weiteren Mitfahrern kompletiert, also kann es losgehen. Während der ersten Stunde geht es Bergauf um dann in den grünen Wald hinabzustechen. Ich unterhlate mich mit meiner Sitznachbarin die mit uns zuhinterst im Auto zusammengequtscht sitzt. Sie erzählt mir von ihren Reisen. Se hat schon fast ganz Bolivien gesehen, da ihr mann Lastwagenfahrer ist und sie, bzw die ganze 5köpfige Familie manchmal davon profitieren und mitfahren können. Auch in Peru war sie schon, kennt Machu Picchu und auch San PEdro de Atacama in Chile oder die Iguazu-Fälle in Argentinien. Ihr Sohn kam mit 19 gerade von einem Pfadi-Camp in den USA nach Hause und nun träumt sie davon eimal New York sehen zu können. Irgendwan holt uns aber beide der tiefe Blutdruck ein und wir schlafen etwas. Die kargen Hügel sind grünen Pflanzen und ivle Nebel gewichen als ich aufwache. Bald wird es dann auch wärmer und man kann den Pullover als Kissen im Nacken benutzten. Wir essen unsere BAnanen, Granandillas und ein paar Guetsli, dann geht es nicht mehr lange und wir kommen in Villa Tunari an.

Wir werden an der Hauptstrasse auf Höhe plaza de Armas rausgelassen und müssen beide erstmal späten Zmittag haben. Für den heutigen AUsflug haben wir noch gar nichts organisiert, die meisten Hostels hier sind nicht auf Booking (nur die, die zu teuer sind) und es hat einige Naturparks hier also haben wir auch noch nicht entschieden wo wir hinwollen morgen. Erstmal an die Plaza. Die sieht nun wirklich nach Selva aus, Bäume mit grossen Blättern und ausladenden Ästen stehen um den Brunnen und die Statue des Panthers passt super ins Bild. Mir kommt das Dörfchen sehr vor wie Izscosasin, einfach mit geteerten Strassen.

Da finden wir auch di2e Touristeninformation. Der Cheffe erzählt uns sehr ausführlich und melodramatisch („Kann jemand diesen Ventilator verstellen ich kann so einfach nicht denken, aachhh….) von allem was es in Villa Tunari hat und empfiehlt uns einen brandneuen Nationalpark, den Bosque Perido (der verlorene Wald). Der WEg dorthin ist nocht ganz einfach zu finden, wir beschliessen aber das Abenteuer morgen anzugehen. Erstmal warten wir noch auf den Besitzer des Hostals welches wir empfohlen bekommen haben. Dieser führt uns dann 5min später zu seiner Unterkunft „El Mirador“. Und wirklich hat man von seiner Terrasse einen schönen Blick auf den Fluss. Dieser führt gerade nicht viel Wasser und das Kies welches in der Regensaison angeschwemmt wird wird mit Baggern abgebaut. Neben der Aussicht hat das Hostel auch einen sehr schönen Garten und tolle bequeme Hängematten. Bevor wir diese benutzten machen wir noch einen kurzen Abstecher zum Fluss wo wir den Fischen beim springen zusehen und versuchen Steine zu schiefern.

Am nächsten Tag dann gehts morgens um 9Uhr beim Markt los. Schnell finden wir eine Auto welches uns nach Eterazama bringt, die erste Station auf dem Weg zum Bosque perdido. Dort kommenw ir mehr oder weniger heil an… der Fahrer war noch krasser als ich es mir schon ein wenig gewöhnt bin, sogar Roberto musste zwischendurch wegsehen. Er meint nur, die Flasche neben dem Sitz war irgendwas alkoholisches… Naja, wir sind angekommen und schnell ausgestiegen….!

Von Eterazama fährt ein weiteres Auto nach Samusabety. Eterazama war schon am Ende der Welt, der zweite Hupf bringt uns definitv ins hinterste Kaff. Hier sollte es nun eigentlich jemanden geben der wissen wollte wo wir hinwollen, allerdings ist der Park erst seit einem Monat eröffnet und die Nachricht scheint noch nicht ganz bei der Bevölkerung angekommen zu sein. Wir fragen herum, eigentlich hiess es in diesem Dorf sollte es auch Führer geben welche uns hinbringen und durch den Wald begleiten. Am Terminal wird unter den anwesenden 4 Chauffeuren herumgefragt, dann ruft einer jemanden an welcher was weiss worauf man weiter telefoniert und so fort. Schlussendlich heisst es in 20min sollte jemand kommen. Ok, wir rechnen mit 40, besorgen uns für später Profiant falls wir doch noch zum wandern kommen und auch einen Regenschutz für Roberto welcher aus 2m leicheter Plane besteht. Dann warten wir am Terminal (=ein Dach für 4 Töffs und 2 Bänke) und schauen uns irgendeinen Film mit Julia Roberts an. Nach ca. 1h wird uns mitgeteilt unser Führer wartet beim Parkeingang in Gran Chaco, wir sollen da hinfahren. Ok, also Taxi nach Gran Chaco. Der Weg dahin ist alles Piste und errinnert mich sehr an die Strasse nach Raya, nur der Fluss fehlt. Die Selva ist fast identisch, viele Bananen und Kokaplantagen, Holzhütten, manchmal Fischteiche. Es regnet nun schon fast 3h und der Wetterbericht sagte den ganzen Tag Regen voraus… Heute also Regenwald mit Regen.

Als wir in Gran Chaco ankommen sehen wir dass sie vor allem ein groosses Eingangstor mit Willkommen und einem Töff draufhaben, dahinter aber nur etwa 5 Häuser. Unter einem Dach warten Leute auf die Taxis oder darauf dass der Regen aufhört um auf ihre Motos zu steigen. Da finden wir Armando, unseren Führer. Wohoo, wir sind angekommen… es ist schon nach 11Uhr und Armando will erstmal noch ein wenig warten. Que pase la lluvia (dass der Regen vorbeigeht). Naja da können wir lange warten. Roberto wird in ein Gespräch verwickelt mit einem Kokabauer von dem ich nur die Hälfte verstehe. Es ist feucht, draussen rennen die Bibeli herum, der Regen trommelt aufs Wellblechdach… ich fühle mich wie in Raya.

Um 12:30 habe ich genug gewartet. Entweder gehen wir jetzt oder wir fahren zurück. Armando erklärt uns, dass der Weg durch einen Bach führt und dieser bei Regen schon Kniehoch sein kann. Wir könnten ja nass werden… Das ist uns jetzt doch ziemlich egal, man kann Wanderschuhe ja auch ausziehen. Wir starten also unseren Versuch den verlorenen Wald zu finden. Der Park wurde an einem Hügel angelegt welcher von unberührtem Regenwald bedeckt ist. Schon der Eingang verrät uns dass hier noch nicht viele Leute waren. Wir sind die 6. und 7. Touristen im Park, ich aussderdem die erste Schweizerin 🙂

Der Weg den wir gehen führt erst zu einer kleinen KAskade. Dafür muss man wie gesagt durch den FLuss waten. Eigentlich führt die Wanderung dem Fluss entlang, aber heute ist im Fluss angesagt. Wir tragen also die Schuhe und machen einen Barfussspaziergang. Ich muss darauf vertrauen dass Armando recht hat wenn er sagt es gibt nichts was ich stechen kann im Wasser und auch keine Blätter oder Äste mit Dornen. Die Landschaft ist grossartig, der Fluss schlängelt sich durch ein Tälchen der Selva, Farne hängen herunter, Luftwurzeln, es hat tausend riesige grüne Blätter, schön grosse Bäume. Alles riecht nach nasser Natur. Roberto und ich sind beide bald ziemlich nass, aber begeistert. Nach dem ersten Wasserfall, bei welchem sich gerade die Aussichtsplatform in Bau befindet laufen wir noch über den nächsten Hügel weiter um den grösseren Fall mit Höhle zu sehen.

Man muss sich schon ziemlich an den Stämmen und Ästen festhalten, der Boden ist glitschig und die Wege noch neu, heisst noch nicht festgtrampelt. Kein Slippery when Wet schild zeigt an wo man besser nicht hintrampt. Es ist ein gerutsche aber es macht zeimlich Spass und gibt auch schön warm. Nach ca. 1.5h sind wir dann nach der zweiten KAskade auf dem Mirador von wo aus man über die Selva und zurück ins Dörfchen Gran Chaco sieht.

Von da ist es nur noch einen kurzen steilen Abstieg, dann sitzen wir im Auto nach Samusabety. Hier nun fange ich ein wenig an abzukühlen. Mein Rücken und teile der Schulter sind nass, meine Hose ist feucht, meine HAare tropfen noch. Im zweiten Auto von Eterazama nach Villa Tunari sitzen wir zu 6 in einem Auto für 5, ich auf Robertos Schoss und tropfe schön alle mit Schlamm voll. Dann endet unsere Safari wieder zurück im Hostel Morador wo ich in wohlig trockene Sachen schlüpfen kann. Der Bosque perdido war wunderbar, wunderbar grün, lebendig, und eben nass, 100% Selva.

Am nächsten und letzte Tag in Villa Tunari machen wir uns am morgen noch kurz auf um den Paruq Machia zu sehen. Dieser ist ein Auffangbecken für Tiere aus dem Schwarzmarkt, dem Zoo oder dem Zirkus. Sie sollen hier wieder aufgepäppelt, gepflegt und ausgewildert werden. Eine Community von Freilwilligen betreibt den Tierpark. Allerdings gibt es hier keine Gehege, sondern nur WEge auf den Berg vn wo aus man eine tolle Aussicht auf Villa Tunari hat. Dabei kann man wenn man Glück hat ein paar Affen in den Baumwipfeln sichten oder ein Gürteltier aufspüren. Und wirklich erspähen wir in den ersten 10min einen Affen welcher auf der suche nach Früchten in den Bäumen herumhüpft. Danach teilen wir uns den Aufstieg zum Mirador mit einer Gruppe Jugendlichen welche sich lautstark über ihre Musik hinweg beschweren keine Tiere zu sehen… Der Weg duch den Wald (heute in trocken, die Sonne scheint und es ist schön heiss) ist trotzdem sehr sehenswert mit vielen Blumen und Lianen. Ihr wisst schon, für Baumnerds halt 🙂 Und ja die Aussicht ist auch ganz toll.

Dann gehts zurück zum Hostel, kurz Mittagessen und dann mit einem Bus zurück nach Cochabamba.

Rund um Cochabamba – Quillacollo

Da wir nun eigentlich schon alle Sehenswürdigkeiten Cochabambas abgeklappert haben wollen wir am nächsten Tag einen Tagesausflug in das nahe STädchen (oder eher in die Agglo) Quillacollo unternehmen. Dafür wollten wir ursprünglich etwas früher aus den Federn, aber so langsam merkt man uns die langen Nächte in den Bussen an und das Hostel hier ist wirklich sehr schön und das Bette xtrem bequem. Also wird es doch erst 9Uhr bis wir am Frühstück sitzen. Es gibt SPiegelei, Brot, Müsli und Früchte. Auf ca. 10Uhr schaffen wir es an die Ecke beim Markt am Ende der Altstadt wo die Busse nach Quillacollo fahren sollten. Wir werden noch 2 Blocks weiterverwiesen, dann hören wir wie unser Ziel herumgerufen wird. Wir quetschen uns also in ein VW-BUs-Sammeltaxi welches sich auch gleich in Bewegung setzt. Während der guten 40min die wir brauchen (20min davon um aus dem Mittagsverkehr in Cochabamba rauszukommen) steigen immer wieder LEute aus und ein. Man ruft einfach stopp wenn man raus will oder winkt den Bus heran vom Strassenrand.

In Quillacollo angekommen sehen wir als erstes die Plaza de Armas. Es herrscht reges Treiben, hier scheint jeder etwas zu verkaufen. Wir sehen uns das im Vorbeigehen an. Es hat extrem viele Schmuck- und Kleiderläden. Wir kommen auch am Markt vorbei und sehen wo die Restaurants liegen. An einer weiteren Plaza liegt die Kirche und ein hübscher Pavillon um sich zu setzten und die Leute zu beobachten. Wie immer bis jetzt in Bolivien sieht man extrem viele Cholitas welche Waren feilbieten, mit grossen Tragtüchern beladen Kinder, Kartoffeln oder ähnliches herumschleppen oder auf der suche nach den Zutaten fürs Essen sind.

Wir schauen uns noch ein bisschen weiter um, sehen den Brunnen der 3 Sirenen und dann ist es Essenszeit. Roberto will unbedingt Fisch und da es in diesem Restaurant nichts anderes hat gibt es für mich dasselbe. Bin aber mässig begeistert vom Sabalo,schmeckt mir gegrillt zu fischig. ICh esse lieber den Salat und die Yucabeilage. Danach suchen wir für Roberto eine Badehose und er geht sich kurz 15min die Haare schneiden. Beides Sachen die ihm in den grossen Städten immer zu teuer vorkamen (ich mein hallo, meh als 2dollar fürs Haarschniide?!). Dann sind iwr abfahrtsbereit um zu den nahen Thermen zu gelangen. Wir fragen uns zu den Bussern durch und fahren bis zur Endstation wo wir mit dem Chauffeur diskutieren müssen für wie viel er unsnoch 6k. weiter zur Badeanlage bringt. Schlussendlich werden wir uns einig und fahren hinauf in die Cordillera Tunari. Ein paar Kurven weiter sehen wir Quillacollo unter uns während wir zwischen Eukalytus und Quenoal zu den heissen Quellen hinaufblicken. Auf dem Weg kommen wir an einer Brücke voebei wo Frauen ihre Kleider im Bach waschen. Und dann steht da steht mitten im Nirgendwo eine Badi. Ein kleiner Laden, ein Klo, Umziehkabienen und zwei Becken heisses Wasser, frischa us dem Berg. Als wir im AUto sasses hat es ein wenig geregnet und auch etwas abgekühlt, ausserdem sind wir jetzt doch ein paar Meter höher, deshlab schnell umziehen und rein ins warme nass. Wir sind längst nicht alleine, es hat einige Familien, eine etwa 15köpfige gruppe Jugendlicher und ein paar Pärchen. Wir planschen alle vergnügt herum, es hat auch eine Steinrutsche und kein Springverbot wie in unseren Badis. Das wärmere der 2 Becken ist richtig schön heiss und ich könnte mich Stundenlang durchkochen lassen.

Als es schon später Nachmittag ist und wir beide schon eher aufgelöst machen wir uns auf den heimweg. Zuerst müssen wir kurz auf genug Leute im Bus nach Quillacollo warten, von dort gibt es aber längst genug Combis zurück in die STadt. Da wir dort beim Markt abgeladen werden kaufen wir uns gleich ein paar Gemüse, Eier und Yuca ein und kochen uns unser Abendessen im Hostal selber. Roberto vergisst aber seine Limone, was für einen Peruaner eine kleinere Katastrophe ist und muss noch kurz um die Häuser rennen um einem Restaurant eine abzuschwatzen. Dann können wir aber die nun wirklich gut durchgekochten Yucas mit beilage geniessen. Hmm, die hab ich ein enig vermisst! Yuca ist wie Kartoffel, einfach in gut. Schälen, in Salzwasser weichkochen, tadaa. Schmekct schon richtig nach Selva 🙂

Cochabamba

Das erste was wir in Cochabamba tun ist im Hostel noch ein paar STunden schlafen. Man lässt uns zum halben PReis um5Uhr schon in ein Zimmer und serviert uns um 9Uhr ein wunderbares Zmorge. Dann sind wir ready um die neue Umgebung zu erkunden.

Cochabamba ist nach Santa Cruz die 2.grösste STadt Boliviens. Sie liegt nahe der Selva und das Klima ist nun so warm dass ich es am ersten Tag bald bereue keine kurzen Shorts angezogen zu haben. Die Strassen hier sind im Gegensatz zu La Paz oder Sucre weit, was mich bin ein wenig an Lima errinnert. 5min zu Fuss vom Hostel liegt die Plaza Colón. Springbrunnen und Palmen prägen das Bild, ich weiss jetzt schon dass mit Cochabamba gefällt.

Weiter gehts in die Altstadt. Hier reiht sich ein geschäft ans andere, viele LEute sind unterwegs, ebensoviele Autos, VW-Busse und Taxis. Was mir auffällt ist, dass sich in einer Strasse oder Ecke immer Geschäfte eines Zweigs sammeln. In der ersten Strasse hat es nur Optiker, in dernächsten folgt ein Friseur dem anderen. Dann gibt es eine ansammlung von Kidnerkeliderläden und eine Ballung an Goldankäufer. Wir bewegen uns Richtung der Plaza Sucre, dort solle s nämlich eine Touristeninformation geben. Die Finden wir dann auch und auch wenn die Info nur ein klienes Kabäuschen ist wird uns ein sehr detaillierter STadtplan und Infos zur näheren Umgebung ausgehändigt. Die Stadt ist ziemlich gross und so ist es schon fast 12Uhr und wir dochs chon ein paar Stunden zu Fuss unterwegs. Über die Plaza 25 de Mayo geraten wir wieder in die Altstadt und wollen uns ein Restaurant suchen. Aber genau das scheint es nicht in der Gegend zu haben. Dafür ganz viele KAffees mit Torten im Schaufenster welche ineme das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Aber das ist eher für später. Jetzt muss Reis mit Poulet her. Wir suchen allerdings noch eine halbe Stunde weiter und laufen bis ins nächste Quartier im Norden um fündig zu werden. Dafür haben wir uns das Zmittag jetzt verdient.

Nach dem Essen ist der nächste Punkt auf der Karte der botanische Garten. Wir brauchen etwa 20min um ihn zu erreichen und spazieren derweil durch die Zone des Nachtlebens mit vielen KAraokebars und Discos. AUch ein super neu aussehendes Kino steht da und allgemein scheint mir da vieles neu und modern zu sein. Dann folgt eine Reihe Polizei und Militärcenter und Schulen, dann sind wir im Park.

Die Anlage sieht zwar leicht trocken aber doch gepflegt aus. Viele der Bäume und Blumen sind angeschrieben. Es gibt einen Sektor für MEdizinalpflanzen, sowie ein KAkteen- und Regenwaldhaus. Uns gefällt es sehr gut und Roberto weiss wie immer noch eineiges zu den MEdizinpflanzen zu erzählen. Auch finden wir endlich raus wie der schön violet blühende Baum heisst den wir in Sucre so oft gesehen haben (Höhö schon wieder vergessen, super Kathrin….).

Wasser kaufen und weiter gehts weitere 20min zur Drahtseilbahn welche uns auf den HAusberg Cochabambas bringen soll. Von da oben soll die AUssicht ganz toll sein und ausserdem ist die Jesustatue sehr bekannt da sie sogar noch ein paar Zentimeter grösser ist als die von Rio de JAneiro (diese ist 33m hoch, 1m für jedes Jahr welches Christus gelebt hat. Hier hat man aber gesagt, JEsus wurde ja 33Jahre und ein wenig mehr alt, also muss die STatue ein wenig grösser werden….). Als wir ankommen sehen wir aber zu unserer Enttäuschung dass die Bahn an Montagen nicht fährt. Schade, seit La Paz bin ich Teleferico-Fan. Man könnte nun die über 1000 Treppenstufen in der prallen Sonne Nachmittags um 2 hinaufsteigen…. oder man nimmt einfach Toursitenmässig ein Taxi. Die Fahrt geht gute 10min da der Pilgerweg, wo in der Semana Santa (Osterwoche) auch PRozessionen stattfinden sich einige male um den Berg und den Hügelnebenan windet. OBen angekommen geht glücklicherweise ein kühler Wind. Wie vorhergesehe ist die AUssicht fantastisch. Und die STadt grösser als ich gedacht habe! 360Grad um den Jesus sieht man Häuser. Auch die STadtlagune ist gut ersichtlich. Wir machen eine kleine Verschnaufpause, wir sind schon seit ein paar Stunden am herumwandern und die Hitze macht jetzt doch ein wenig müde.

Der Abstieg über Die Treppen ist schon sehr anstrengend, aber wohl nichts gegen den Austieg wie uns die hochroten Köpfe der uns entgegenkommenden Touris verrät. Wir kehren zurük in die Altstadt und setzten uns kurz vor 5Uhr bei der Plaza Colon um den nächsten Tag zu besprechen. Dann geht es zurück ins Hostel ume inw enig auszuruhen. Zuletzt gehenw ir noch in einem nahen Restaurant Abendessen. Da gibt es Asado Griego (Griechisher Braten) was nichts anderes als ein Döner ist…. whatever das für die Bolivianer mit Griechenland zu tun haben soll…?!

Ich habe ein sehr schönes Bild von Cochabamba bekommen bei unserem ausgedehnten SPaziergang heute. Die Stadt ist zwarnicht so geschichtsträchtig wie Sucre oder La Paz, hat aber sehr schöne Plätze und etwas mehr Raum für die Fussgänger. Das LEbenf idnet hier eher draussen statt, die Restaurants stuhlen bis auf das Trottoir die Marktstände haben kein Dach, es ist wohlig warm und ich muss am nächsten morgen auch nicht in rekordzeit duschen da ich sonst im Bad erfriere. So mag ich das!