Zurück in Villa Rica

Nach all unseren Tours ist es richtig angenehm mal einen Tag „frei“ zu haben. Roberto und ich schlendern durch die Feria (Markt) in Rurre, geniessen köstliche Wassermelone, schauen uns Kunst und Krempel an und machen einen kleinen Bootsausflug zum anderen Ufer ins Dorf Buenavista. Dort hören wir uns die Band auf der Plaza an die mit jedem Bier welches die Sänger trinken besser wird.

Am nächsten Tag beginnt die lange Rückreise. Unser FLieger geht um 11Uhr vom FLughafen Rurre nach La Paz. Der FLughafen ist so klein dass man ihn gar nicht als solcher erkennt. Es ist einfach eine Hütte mit zwei Zimmern die als Wartesääle bei Abflug oder Ankunft dienen. Der Flieger ist ein kleines Propellerflugzeug welches riesigen Lärm macht beim abheben. Wir sehen zu wie der Dschungel unter uns durchzieht, sehen den Fluss Beni auf welchem wir hergekommen sind. Langsam wird das grün lockerer und die Bergspitzen höher.

Nach ca. 40min landen wir auf 4000müM in La Paz. Es ist erstmal einfach nur kalt. Ein Taxi bringt uns an den Terminal wo wir 3h auf den nächsten Bus nach Cusco warten. Wir essen etwas und kaufen Wasser. Ich habe etwas Kopfweh, kein Wunder nach diesem Höenwechsel. Dann gehts in den Bus. Wir sehen uns NEtflixserien an bis wir nach ca. 4h an der Grenze ankommen. Es sit schon spät, 7Uhr und im Komplex in Desaguadero hat es keine anderen Leute. Die Aus- und wieder Einreise nach Peru ist in 20min passiert, es geht zurück in den Bus. Nun ist es schon dunkel und ich versuche etwas zu schlafen.

Frühmorgen sum 5Uhr kommen wir in Cusco an. Verpennt steigen wir aus und suchen schleunigst unser Hostel wo wir weiterschlafen können. Ein Bett ist einfach tausendmal besser als ein noch so bequemer Bussessel. Den Tag durch versuchen wir einen Flug nach Lima zu kriegen, was sich als etwas schwierig herausstellt weil Latam Probleme mit VIsakarten hat. So renne ich sicher 3mal zwischen dem Office und dem Hostel hin und her bis die Bezahlung dann mit MAstercard klappt. Wir gehen zur Bank und machen ein paar Besorgungen.

Um 5Uhr ungefähr machen wir uns auf richtung Kirche San Cristobal. Eine Strasse weiter unten Hat Tamara ihr Hostal. Sie ist gerade zur gleichen Zeit hier in Peru bevor sie nach Ecuador weiterfliegt und natürlich müssen wir uns sehen!! Der Aufstieg zur Unterkunft killt uns fast, jetzt ist nichts mehr mit an die Höhe angepasst sein. Dafür empfängt uns Tamara mit offenen Armen. Wir suchen uns ein gutes Restaurant und quatschen den ganzen Abend. Danach einen kurzer Verdauungsspaziergang an die Plaza um noch eine Glace zu essen bevor wir uns verabschieden müssen.

Roberto und ich übernachten nochmal in Cusco, am nächsten Tag fliegen wir am morgen nach Lima. Dort muss ich dringendst neue Hosen kaufen, Roberto sucht einen neuen Rucksack. Am Abend steigen wir in den nächsten Nachtbus nach Villa Rica. Ich schlafe keine Sekunde, der Bus ist kalt, ich habe eine verstopfte Nase, mein MAgen rumort. Ich bin sehr froh jetzt bald irgendwo zu sein wo ich ein paar Leute kenne und wo ich ein wenig bleiben kann.

Der Bus fährt bis La Merced, im Direktbus hatte es leider keinen Platz mehr. So steigen wir nach fast 10langen Stunden dort aus um zu Frühstücken. Wir sind beide etwas still, wir wissen dass dies nun das Ende unserer gemeinsamen Ferien ist. Es ist sehr gut möglich dass ich Roberto heute das letzte mal sehe bevor ich ganz zurück in die Schweiz fliege. Das ist schwierig und tut etwas weh. Aber andererseits hatten wir eine ganz tolle Zeit zusammen und das ist was zählt.

Ein weiters Auto bringt uns in 1h nach Villa Rica. Roberto steigt am Dorfeingang beim Haus seiner Eltern aus und ich muss Abschied nehmen. Danach bin ich leicht deprimiert und will eigentlich nur noch schlafen, auch wenn es erst 9Uhr morgens ist. In Villa Rica quartiere ich mich in einem der Hostels ein und mache genau das, einfach schlafen. Erst am Nachmittag kann ich mich aufraffen um rauszugehen. Da steigt meine LAune aber deutlich und schnell an. Ich besuche als erstes unser „Stammlokal“, das Cafe Dolce Peccato wo ich Sylvia treffe. Wir unterhalten uns eine Weile, dann gehe ich weiter zum Kleiderladen von Carlos wo ich ebenfalls freudig empfangen werde. Am Abend esse ich mit Andre und seinen Kollegen Znacht. Es ist soo cool, alle diese Leute wieder zu sehen!

Angekommen am Donnerstag bleibe ich bis am Montag in Villa Rica. Am Freitag ist ein kleines Fest im Office von Desco. Kike und Isha erwarten ein Kind und wie es hier tradition ist veranstalten ihre Freunde für sie einen Baby SHower. Isha ist hochschwanger, der kleine Lucas soll in 2 Wochen schon auf die Welt kommen. Roberto hat mir in Lima geholfen ein Geschenk zusammenzustellen, Babyschmapoo, Tücher, ein SPielzeug. Die anderen haben zusammengelegt für unter anderem Kleider, Windeln und sogar einen Buggy. Ich kann so alle meine Freunde von Desco auf einmal wiedersehen. DOn Luis, der Chefe, Kike und Isha natürlich, Nilton und sogar Vanesa kommt auf einen kurzen besuch vorbei. Sie arbeitet in einem anderen Projekt von dEsco in Pangoa, 8h weiter in der Selva. Das ganze ist sehr emotional für mich, ausserdem wird wild durcheinandergeredet, viele haben ish auch sonst schon länger nicht mehr gesehen, der Abend ist für mich sehr anstrengend vom Spanisch her. Aber es ist toll. Roberto rennt in Uniform kurz 5min vorbei um zu gratulieren. Vanesa hat ein paar SPiele vorbereitet und so wird den ganzen Abend bis spät in die Nacht gelacht, gegessen und getrunken.

Das Wochenende geht dann so weiter. Vanesa muss schon am Samstag morgen früh wieder nach Hause, ich habe nur kurz Zeit um mich zu verabschieden. Ich treffe mich aber dann mit ihrem freundeskreis etwas später. Jennifer geht mit mir Abendessen, dann sehen wir uns einen Volleymath von Carlos an. Später finde ich mich mit der Gruppe beim Karaoke und in der Disco wieder. Am Sonntag abend bin ich zum essen bei LEidy eingealden und den Tag verbringe ich mit Danitza und JEnnifer bei einem Ausflug zu den Catarratas del Leon.

Alles in allem bin ich super happy wieder hier zu sein. Vieles ist wie früher, aber nicht alles. Die Plaza ist nun offen, die war bei meinem letzten Aufenthat immer gesperrt wegen Bauarbeiten. Dafür sind nun alle Trottoirs aufgerissen und werden neu gemacht. Allerdings eher langsam, deshalb ist es ein wenig mühsam immer den Baustellen auszuweichen. Die Regenzeit nimmt genau am Tag meiner Ankunt ihren Anfang und es ist immer mal wieder feucht und Sandig, so wie ich es in Errinnerung habe.

Francois, der Schweizer der hier sein Restaurant Copaxa führt gehe ich auch noch besuchen und er lädt mich auf eine Portion Zürigschnätzlets mit Spätzli ein. Himmlisch!! Wir reden mehrere Stunden und ich lerne sein neues Haustier, ein Tigrillo kennen.

Am Montag kann ich mich dann auch offiziell für die Uni in Glasgow einschreiben da ich den Computer von Nilton kurz ausleihen darf. Das langsame Internet bringt mich zwar wie früher fast auf die Palme aber nach 2h ist alles erledigt. Dann bringe ich ein paar SAchen von Roberto welche noch in meinem Koffer liegen geblieben sind zum Militärquartel. Da befällt mich wieder etwas die Traurigkeit, aber schlussenldich wussten wir beide dass wir uns wieder trennen müssen. Ich werde ihm von meinen weiteren Reisen schreiben, und vielleicht vielleicht sehen wir uns im Dezember in Lima noch ein letztes mal.

Dann fuhre ich meinen grossen Koffer zu Desco ins Office und lasse mich nach dem Zmittag zum Terminal fahren. Ich möchte nämlich einen kurzen Ausflug von 2Tagen nach Pozuzo machen, der ursprünglichen deutsch-österreichischen Kolonie Perus.

Las Montañas de 7 Colores

Erstaunlicherweise wache ich heute morgen vor dem Wecker auf. Und es ist nochnocht einmal 3Uhr morgens… Um 10nach3 läutet mein Handy dann doch und ich muss aufstehen. Nach sehr schnellem anziehen, da sehr kalt im Zimmer reicht es noch für einen Zmorgentee in der Lobby bis ich von meinem Guide heute abgeholt werde. John bringt mich zum Wagen der gleich neben der Tür steht und setzt mich neben den einzigen Typen der schon darinsitzt. Er ist auch Schweizer, meint er und so lerne ich Fabio kennen. Er kommt aus St. Gallen und reist einen Monat in Peru herum bevor er dann eine neue Stelle im Aussendienst einer Werbefirma antreten wird im Oktober. Wir unterhalten uns also bis alle Tourmitglieder eingesammelt sind, einer sieht müder aus als der andere. Dann meinen John und Karolina, unsere Guides, wir sollen doch noch ein bisschen schlafen (wie Baby-Aplakas) um dann in den Bergen mit viel Energie bereit zu sein. Und das versuche ich dann auch. Nach 1.5h gibt es einen Halt fürs Buffet-Frühstück (hmm Omelet, feinn) dann gehts nochmals so lange immer schön hinauf durch kleine Dörfer und Kommunities. Andere Minivans mit Touristen sind auch schon unterwegs wie wir an den Peagen sehen. Diese Bezahlstellen sind für die Kommunities durch welche dir STrasse führt, sie verlangen einen Preis dafür dass wir da durchfahren können.

Nach guten 1.5h mehr und ein paar sehr interessante Diskussionen über Politik und Musik mit Fabio haben wir den PArkplatz erreicht. John erklärt schon allen in spanisch und englisch wie sie sich zu verhalten haben wenn ihnen schlecht wird, man nicht mehr atmen kann, einem schwindlig wird. Alle Tourmitglieder müssen sich nun auch vorstellen, schliesslich sind wir heute alle eine Happy Family, so der Gruppenname. Es hat einige Leute aus Italien, 4 Schweizer inklusive mir und Fabio, Chilenen, Amerikaner und ein Pärchen aus Polen. Alle bekommen einen rot-gelben Wanderstock und ein wenig Kräuteröl um daran zu riechen (das soll glaube ich wach machen), dann wandern wir los. Momentan ligt noch etwas Nebel über den Hügeln des Tals, wir hoffen alle dass der sich dann aber bald verzieht.

Es geht gleich bergauf, zwar nicht streng aber graduell. Wir starten heute auf 4600m.ü.M und werden auf über 5000 aufsteigen. Also nur nicht zu schnell machen. Wer gar nicht mehr kann, kann sich bei den Einheimischen ein Pferd oder MAulesel leihen, mir tun die Tiere allerdings eher leid und mir geht es soweit sehr gut, mir wird nur bald mal so heiss dass Schaal und PUllover weg müssen. Da nun auch die Sonne rauskommt und der Nebel verdunstet muss noch eine kurze Sonnencreme-Pause eingelegt werden, man kann nämlich seinen Nacken richtig kochen spüren… So gefällt es mir und zusammen mit Fabio und sehr sehr vielen anderen Leuten wandern wir langsam das Tal hinauf. Auf unserer linken Seite erheben sich Schneebedeckte Berge, auf der anderen sandige, dünenartige Hügel die wirklich so langsam verschiedene Farben aufzuzeigen scheinen. AUf alle Fälle sind sie sehr rot.

Weiter geht es und so langsam verstummt mein Gespräch mit Fabio, nicht weil uns die Themen ausgiengen, aber wir sind beide aus der Puste. JEder muss nun seinen Pace gehen und ich lasse Fabio davon ziehen. Auf den Seiten steigen immer wieder Leute auf ein Ross oder müssen anhalten weil ihnen sturm wird oder sie Kopfweh kriegen. Die anderen laufen alle stoischen Schrittes weiter. SO auch ich, bis zum letzten Aufstieg der nun wirklich steil ausfällt. Da muss ich öfters PAusen einschalten, aber zuletzt erreiche ich den Grat und sehe links neben mir wirklich die 7 Farben des Regenbogenberges!

NAja ich sehe auch viele andere Touristen. Und noch viel mehr die noch von unten heruafkommen in einem unablässigen Strom. Ich bin froh ist unsere Tour eher früh gestartet, das wird noch saueng hier oben! Ich steige noch ein bisschen höher, mache ien paar Fotos, dann muss ich mich hinsetzten und erstaml eine BAnane essen. Die Höhe macht mich echt extrem Hungrig. Ein paar einheimische Ladies kochen Chicharrones (Was Fleischiges) und Kartoffeln auf einem Gasherd und ich würde am liebsten zuschlagen. Aber Früchte ist auch nicht schlecht, es gibt dann ja noch Zmittag. Ich setzte mich mit Fabio auf einen Stein und wir geniessen mampfend die wahnsinns Aussicht.

Um etwa 10Uhr, als wir schon 45minuten auf dem Berg sind trommelt John die 6 Leute zusammen die neben dem Montana de 7 Colores auch noch das Valle Rojo (Rotes Tal) auf dem Programm haben. Um dahin zu gelangen müssen wir über den Kamm des Regenbogenberges steigen. NAch einem kurzen Aufstieg biegen wir von den Menschenmassen ab in einen Weg der an der Flanke des Berges langsam bis nach oben führt.

Unsere Schuhe werden nun abweschlungsweise mit rotem, weissem, gelblichem und violetem Staub bedeckt. Da es nicht speziell steil ist macht mir dieser Aufstieg viel weniger aus als der letze, auch wenn wir am Schluss sogar noch ein paar MEter höher sind (Mirador Valle Rojo, 5069m.ü.M.). Und mal wieder lohnt die Aussicht jede vergossene Schweissperle! Das rote Tal ist wirklich rot, wie auf dem MArs sieht es aus. Man wäre nicht erstaunt würde Curiosity gleich um die Ecke brettern. Es ist einfach nur wundervoll!

Nach einer langen Verschanauf- und Fotopause wagen wir uns unter Johns Führung an den Abstieg. Der Berg ist sehr sandig und wir schliefern mehr hinunter als wir laufen. Auf dem Weg zum Carparkplatz ändert sich die LAndschaft wieder in eher Steinig mit etwas Gras, Alpakas müsste es hier viele haben.

ICh gesprächle ein wenig mit dem amerikanischen Pärchen sowie mit John der mir erklärt, dass die Zugangsstrasse zu den REgenbogenbergen erst seit 2015 offen ist und es deshalb immernoch eine eher neue und gut besuchte Attraktion Cuscos ist. Auch für die Ansässigen seien die Menschenmassen sowohl ein Fluch wie auch ein Segen. Sie bringen Einkünfte, durch Verkaufen von Wasser, Essen, Souvenir oder den Pferdediensten. Allerdings halt auch Lärm, Abfall, Abnutzung usw. Die LEute hätten halt auch noch nicht so lange Erfahrung. Einige wollten sich anstatt Maulesel schöne grosse Pferde aus Ställen in Arequipa oder der Küste zutun. Diesen Tieren bekam die Höhe aber gleich schlecht wie nicht akklimatisierten MEnschen, mit dem Unterschied dass ein Pferd nicht kotzen kann und die Gefahr eines Herzversagens extrem hoch ist. NAch dieser Ausführung habe ich den Pferdedeinsten ein für alle MAl abgeschworen, wobei ich eigentlich schon immer der Meinung war dass wer nicht selbst hinauflaufen kann doch besser einfach daheim bleiben soll. Das sage ich John und er grinst nur und meint dann, es haben alle das Recht oben anzukommen. Sehr diplomatisch…

So geht der Abstieg ganz schnell voran und nach ca. 1.5h sind wir einmal um den Hügel herum und wieder zu unserem Bus gelangt. Dort wird erstmal aller STaub von Hosen und Schuhen geklopft. Dank Sonnencreme klebt er aber am ganzen Körper sowie auch in den Haaren und ich hoffe inständig dass heute das warme Wasser im Hostel funktioniert, nicht wie gestern. Kaum ist der Bus abgefahren schlafe ich ein und wache erst kurz vor dem Mitagessen wieder auf. und wiiieee ich Huuunngäär habe! Es ist erst 2Uhr Nachmittags, ich bin ca. 3,5h gewandert aber es fühlt sich an wie nach einem MArathon. Die ganze Gruppe stürzt sich aufs Buffet und es ist ein paar Minuten lang einfach mal ruhig. Nach dem essen wird uns von John noch die Entsteheung der verschiedenen Farben des Berges geschildert. Ablagerungen im MEer wurden durch Plattentektonik in die Höhe geschoben und verwittern nun so, dass die verschiedenen Mineralien die zu verschiedenen Zeiten in das Gestein eingetragen wurden wie in Streifen auf dem Kamm hervortreten. Eisenoxid ist für die Farbe rot verantwortlich, Kupfer für grün, Schwefel für Gelb. Calcit (glaub) macht die weisse Farbe und Mangan (auch glaub) etwas violet, mit mehr lehm hellrosa. So kommt es dass der Motana de 7 Colores eigneltich nur 6 Farben hat. ICh war aber heute wirklich ehrlich erstaunt wie gut man diese dann wirklich sieht! Ist also nicht alles Instagramfilter… 😉

Im Bus schlafen die meisten gleich wieder ein. Ich habe mich schon ein wenig erholt und unterhalte mich mit Erika. Sie ist MExikanerin, lebt aber in der Schweiz wo sie seit 5Jahren für Coca-Cola arbeitet. Ihr Freund, ebenfalls Schweizer, liegt halbtot in der Ecke und schläft nach einem Panadol gegen seine Migräne die ihn auf dem Berg befallen hat. Wir erörtern bis nach Cusco noch die verschiedenen schwierigkeiten von Deutsch und Spanisch sowie der Kulturschock wenn man von Latinamerika in die Schweiz auswandert. Ich muss lachen als sie mir schildert wie geschockt ihr Freund war als sie das erste Mal mit ihm AUto fuhr und meinte Stopp-Schilder seien doch eher eine EMpfehlung als ein Muss.

Knapp nach 17Uhr werden wir nahe der Plaza de Armas ausgeladen und ich gehe schnurstraks ins Hostel und duuuschen, ach wie angenehm (wenn auch nur lauwarm). Dann hauts mich eine volle Stunde weg bis um 18:30 mein Wekcer klingelt. Ich bin noch mit Karolina, der Brasilianerin die ich in Huaraz kennengelernt habe, zum Znacht verabredet. Wir treffen uns pünktlich um 19Uhr beim Brunnen auf der Plaza. Von dort suchen wir ein Restaurant mit genialen Sandwiches welches ich vom letzten Aufenthalt noch im Kopf hatte. Nach einem kurzen Vergucker auf der KArte finden wir dass dan auch und ich geniesse mein Hummus-Avocado Sandwich so sehr. Ich habe immernoch grossen Hunger, war wirklich anstrengend heute. Auch Karolina war auf dem REgenbogenberg heute, angetroffen haben wir uns aber bei all den LEuten nicht. Wir bereden Gott und die Welt und warum eines der Besten Dinge Europas ist, dass man nur sehr geringe Gefahr läuft auf offener Strasse oder im Bus beklaut zu werden. Karolina kommt aus Sao Paolo und meint für sie sei Cusco hier ja schon eher ein friedliches STädtchen.

Dann, kurz bevor wir beide vor Müdigkeit vom Stuhl fallen verabschieden wir uns und ich laufe die 15min zum Hostel zurück. ICh friere weil ich so müde bin und falle in ein Koma aus dem mich erst Roberto weckt als er um halb11 nachts von seiner Machu Picchu Tour zurückkommt. Auf die genuschelte Frage ob es gut war kommt ein strahlendes Jaa, sehr! zurück, dann ergeben wir uns beide wieder dem Schlaf.

Cusco Valle Sur – Tipon, Pikilaqta und Andahuaylilas

Es ist Donnerstag Morgen und Roberto und ich sitzten zusammen beim Frühstück im Hostel. Es ist ein wenig gehetzt, denn in 20min sollte Roberto für seine 2Tägige Tour zum Machu Picchu abgeholt werden. ICh hingegen werde heute den südlichen Teil des Tales in welchem Cusco liegt erkunden. Meine Tour beginnt um 8:30 in der Innenstadt. Nachdem Roberto von einem Tourguide vor der Hostaltür abgeholt wurde, packe auch ich meine Sachen und spaziere richtung Plaza de Armas. Dort warte ich noch 15min bis mich eine junge Frau zur Gruppe bringt, die wie bestellt und nicht abgeholt auf der Plaza steht. Von dort sind es nochmals 10min zum Bus welcher schon auf der HAuptstrasse aus Cusco raus steht. ICh freunde mich gleich mit der 4köpfigen peruansichen Familie aus Lima an die wie ich hinter unserem Guide herzotteln. Die Eltern sind mit zwei erwachsenen Töchtern gerade auf Kulturreise nach Cusco. Der Vater ist ziemlich lustig und spässelt mit allen herum.

Der erste Halt der Tour machen wir in Tipon. Das STädtchen liegt im Tal, wir klettern aber in kurven den Berg hinauf, dorthin wo sich die Inkaruinen finden. Die Inkas haben nie im Tal gebaut aus Vorsicht vor Steinschlägen, Schlammlawinen und Überschwemmungen. Als wir beim Parkplatz ankommen tut sich über uns schon ein tolles Panorama auf: Die Terrassen von Tipon.

Speziell an dieser Inkastätte sind die Wasserkanäle. Hier entspringt eine Quelle die noch nie versiegt hat, in der grössten Trockenperiode nicht. Die Inkas leiteten das Wasser in vier Kanäle um welche sich im zeremoniellen Becken in 4 gleich starken Strahlen auf eine Platte ergiessen die so gut nivelliert ist dass das Wasser weiter wie ein Vorhang über die ganze Länge der Kante fliesst.

Der Ort wurde früher genutzt um Mais anzubauen. Es hat immer Wasser und die Anlage ist so im Berg eingebracht das den ganzen Tag die Sonne draufscheint. Dies taten auch die SPanier weiter da die Wasserversorgung schon so gut gegeben war, was auch der Grund ist, warum Tipon (fast) gar keine Zerstörung der Conquistadores widerfuhr. Die Kanäle ziehen sich an den Seitenränder der Terassen entlang und stürzen in kleinen Wasserfällen auf die nächste Ebene. Nirgends fliesst etwas daneben oder war jeh ein Kanal überfüllt oder trocken. Die Inka-Ingenieure wussten ganz genau was sie taten.

Dies alles erzählt unser Guide in einer guten Stunde in der wir durch das Gelände spazieren. Auch hier wächst viel Quenoal, wie schon in Huaraz, aber auch die FLor del Inka (Inkablume) ist häufig in ihrem wunderbaren dunkelrot zu sehen. Weiter kommen wir auch am Bad des Inkas, also des Inkakönigs, vorbei. Ein Wasserstrahl füllt eine kleine Wanne die auf der Seite einen in den Stein eingelassenen Sessel hat, sogar mit Armstützen. Gegenüber des Inkathrones hat es auch noch Platz für einen etwas kleineren Sessel damit der Inka das Bad mit seiner Frau teilen konnte.

Allzubald winkt unser Führer mit dem Perufähnchen und wir müssen weiter. Wir legen einen kleinen Zwischenstopp bei einer Bäckerei ein. Diese ist speziell für die Gegend, hier machen sie nämlich sogenannte Riesenbrote. So wahnsinnig beeidruckt bin ich jetzt von den flachgedruckten Pfünderli nicht, aber die Peruaner kaufen fleissig für die ganze Familie (also für 40 Leute) ein. Danach muss man schauen dass man im Bus nicht versehentlich auf eine der Brotscheiben trampt.

Eine weitere SEhenswürdigkeit im Valle Sur ist das als prä-Inka datierte Pikilaqta. Auf der STrasse dorthin fahren wir am eingangstor zu Tipon vorbei welches die Inkas errichtet hatten um die zu- und abwanderung zu kontrollieren.

Nun, Pikilaqta (7. Jh) ist einiges älter als Tipon (14.Jh) und dementsprechend auch weniger intakt. MAn kann aber immernoch die alte grosse Eignangstrasse, sowie einzelne Häuser plus den Palast erkennen. In einem Teil der Stätte wurden nur runde Getreidespeicher entdeckt, woraus auf die Einwohnerzahl Pilaqtas geschätzt wurde: ca. 160000 Leute wenn ich mich richtig errinnere. Auch hier wird uns allerhand über die Wari in diesem Fall erklärt. Der Guide erzählt eine Geschichte der Wari-Prinzessin welche als Mitgift verlangte dass ihr Verehrer ihrer STadt Wasser bringe, denn dieses war und ist auch heute, absolute Mangelware. Insgesamt ist die Ruinenstatt doch sehr gross. MAn fand viele überrest von Gips an den Wänden und in den Böden welcher ein wenig weiter oben aus den Bergen abgebaut wurde, eine Tätigkeit, welcher die heutige Bevölkerung heute noch nachgeht.

LEtzter Stopp mit dem Bus ist dann Andahuaylilas. Das Dorf ist nicht besonders speziell, aber die Kirche mit der war doch was… Ja und wie! MAn darf keine Fotos schiessen und ihr müsst deshalb auf eine Beschreibung meinerseitz vertrauen. An den Wänden hoch oben hängen schon fast 30 riesige Gemälde welche das LEben von San Pedro, also dem heiligen Sankt Petrus, beschreiben. Die Wände sind alle bemahlt, auch das Dach, mit Blumen, Engel, Ornamente. Und da ist Gold, viieel Gold, nicht nur auf dem HAuptaltar sondern auch an den Säulen, Türen und Bänken. Das alles wirkt ein bisschen überladen. Die Kirche hat den Übernamen Sixtinische Kappelle wohl verdient… Trotz allem ist sie halt eine Kirche und beeindruckt mich nicht ganz so fest wie die Inkastätte.

Dann ist es 2Uhr Nachmittags und die kurze Tour im Valle Sur schon vorbei, es geht zurück nach Cusco. Dort gehe ich erst auf den MArkt um Proviant für morgen zu kaufen und setzte mich dann an der Plaza de Armas noch ein wenig zwischen die Touristen um auszuspannen. MAn bietet mir alle 2 Minuten Sonnenbrillen, Anhänger, MAssagen oder eine City Tour an und in der restlichen Zeit macht man Fotos von verliebten Paaren vor dem Brunnen mit dem Inka. Dann zuhause esse ich noch ein Yogurt (als bzw ich trinke es aus der Flasche so wie es hier normal ist) und versuche dann um 7Uhr früh schlafen zu gehen. Morgen werde ich sehr früh aus den FEdern hüpfen müssen und dazu auch noch ganz fit sein.

Ankunft in Cusco

Nach einer elend langen Nacht im Nachtbus nach Lima folgt das noch viieel elend längere Warten auf Roberto. Er sollte gestern in Villa Rica fertig geworden sein mit seinem Militärzeugs und wir wollten uns im Terminal von Movil Bus treffen. ICh komme dort um ca. 7Uhr morgens an, setzte mich in einen Stuhl und beschäftige mich mit Blog schreiben die ersten 3h. Immer wieder versuche ich ihn anzurufen. Kurz nach 9Uhr klappt das endlich. Er ist selbst im Auto von Villa Rica bis Lima gefahren mit einer Ladung Granadillas aus der Farm seines MAyors. Die müssen sie nun erst abladen. Wenn Roberto so fix und fertig ist wie er tönt kann das noch dauern befürchte ich. Und es dauert… und dauert… nach weiteren 2h habe ich kalt und mir tut der Hintern weh. Ich kann nirgends hin mit all meinem Gepäck und in Lima git es auch nichts was ich noch sehen möchte… Also rufe ich nochmals an. Roberto ist unterwegs, aber dauert eine weitere Stunde bis fast halb12 bis er es eeeendlich durch den grauenhaften Verkehr geschafft hat. Ich gebe zu der Treffpunkt war doof weil an einer der Hauptstrassen an denen man nicht vorwärts kommt aber das ging mir trotzdem zu lange. MEin Geduldsfaden ist definitiv etwas angerissen. Ein warmer Tee und etwas zu essen machn das aber wieder gut udn schlussendlich bin ich einfach froh ist Roberto da und wir kriegen auf alle Fälle unseren FLieger nach Cusco. Der REst des Tages hängen wir bis 5Uhr im Flughafen rum und Netflixen. Zu zweit ist warten nicht halb so schlimm. Dann gehts zum Boarding und Roberto wird nervös, er ist noch gar nie geflogen. Aber auch er ist eigenltich so müde vom der langen und auch etwas gefährlichen Nachtfahrt nach Lima dass er eigentlich gar keine Nerven dafür hat jetzt nervös zu werden. Ich erzähle ihm von Huaraz und den LEuten die ich getroffen habe und lenke in soweit ab dass er erst am Start wieder besorgt aus dem Fenster guckt. Als wir dann endlich in der Luft sind sehen wir das riesige Lichtermeer von Lima unter uns verschwinden. Leider ist es bewölkt und bald auch dunkel, so ist das fliegen ähnlich langweilig wie das Busfahren. Nach knapp 1h landenwir in Cusco. Jeeh erster Flug überlebt. ICh schleppe einen halbschlafenden Roberto aus dem Flughafen bestelle ein Uber und wir fahren schleunigst zur Unterkunft. Da fallen wir ins Bett und wachen erst um 10Uhr am nächsten Tag wieder auf, jetzt dafür richtig ausgeschlafen.

Unser Hostel ist ganz in der nähe von dem in dem ich letztes MAl gewohnt habe und ich kenne die GEgend noch ziemlich gut. Als erstes gehen wir also im Markt San PEdro ein Fühstück suchen. Nach einer stärkenden Hühnersuppe spazieren wir zur Plaza de Armas. Für mich ist es ein FLashback, für Roberto ist alles neu.

Auf der Touriinformation lassen wir uns eine Liste der Free Walking Tours geben und entscheiden uns gleich für die nächste Gruppe in Spanisch. Ein Junger Guide führt uns von der Hauptplaza zu einer steilen Gasse die Calle Suecia (Schwedengasse) heisst. ER erklärt uns dass der NAme gar nichts mit Schweden zu tun hat, sondern dass diese Strasse früher Calle Sucia (Dreckige Strasse) hiess weil hier die Händler immer ihre Lamas abstellten. Die verrichteten unter dem Tag natürlich auch ihr Geschäft hier und deshlab hat diese Strasse auch immer gestunken. Als dies verboten und die Tiere dann irgendwann durch Autos ersetzt wurden (die nun ALLE Gassen verstinken btw.) wollte man den NAmen welchseln und das erste dass den Beamten einfiel war einfach ein E in SUCIA zu SUECIA einzufügen.

Dann steigen wir eine anstrengend lange Treppe zur Kirche San Cristobal hinauf. Unterwegs kommen wir an einem Restaurant vorbei welches Yo Amo Papa heisst. Das hat nicht s mit Vater zu tun sondern ist die Südamerikanische ausführung von batata = KArtoffel. In diesem Restaurant werden nur KArtoffelgerichte gekocht und wir dürfen ein paar Pommes probieren. Naja, HErdöpfel halt, Rösti haben sie leider nicht. An den Wänden sind ein paar KArtoffel-Facts aufgelistet, darunter dass es in Peru über 3000 verschiedene Kartoffelarten gibt.

Oben bei der Kirche angelangt haben wir einen super Ausblick über die STadt. Hinter uns erstrecken sich zwei lange Inka-Mauern des alten Palastes des Inkas (also des Inkakönigs sozusagen, DER Inka). Unser Führer erklärt uns wie sie gebaut ist damit kein Regen eindringt und weiss auch dass in den Fenstern in der oberen MAuer früher Mumien der Familie des Inkas ausgestellt waren. Diese Toten wurden zT an Festtagen herumgetragen, ihnen wurden Kleider und Essen gebracht, genau so als wären sie immer noch lebendig. Die Mauern sind heute geschützt, das GEbiet dahinter gehört allerdings einer italienischen Familie die ein Hotel auf dem Areal gebaut hat.

Wir steigen wieder Richtung Plaza hinunter während uns der Guide über die Geschichte Cuscos als HAuptstadt der Inkas aufklärt. Er erzählt auch über den Krieg gegen die Spanier als einige Eingebohrenenstämme sich mit den fremnden aus Europa verbündetetn da ihnen die Herrschaft der Inkas zuwider war. ER erzählt vom Inka Tupac Amaru der auf der Plaza de Armas gevierteilt wurde und dessen Familie die entweder gekillt oder in Spanien in Exil ins Gefängnis gesteckt wurden. Insgesamt eine eher traurige und blutige Sache. Auch die Errichtung der KAthedrahle ist nicht viel besser da dort früher ein Gebäude zur Lagerung der Waffen der Inkas stand welches vollends zerstört wurde. Ein interessantes Detail ist dann noch die erwähnung des Hospitals rechts im Foto oben. Es sollte vor ein paar JAhren gebaut werden, wurde aber nie fertiggestellt. Ausführende Firma war Odebrecht….

Die Tour endet in einem REstaurant mit einem Pisco Sour tasting. Ich hatte heute erst Caldo de Pollo und spüre den ziemlich harten drink sofort in den Beinen. Allerdings haben wir noch nicht wirklich Hunger sondern machen erst noch einen Abstecher nach San Blas. Dieses Quartier leigt an einem weiteren Hügel an welche sich Cusco schmiegt. Früher gab es dort vorallem Drogensüchtige und Strassenhunde, heute wird es immer mehr zum hippen Viertel mit neuen Hostals und vielen Touris. SO ganz ist der Wechsel aber noch nicht vollzogen. Die Kirche und die Plaza sind ziemlich hübsch mit Brunnen, die Häuser sind auf etwas hipstrige Art neu gestrichen und haben Schilder mit „Veganes Essen“ oder „Ökohostal“ aufgehängt. 2 Strassen weiter stinkt es aber nach Pisse und Strassenhunde streunen umher. Wir bleiben also nur kurz, steigen noch auf den etwas höheren AUssichtspunkt und dann geht es doch wieder ins Zentrum um etwas Essbares zu finden.

Wir streifen einfach ein wenig durch Cusco, kommen an verschiedenen Inkatätten vorbei und bewundern die Fndamente welche die Spanier damals nicht zerstört hatten. Auch am 12Eckigen Stein kommen wir vorbei. Schlussendlich setzten wiruns noch zu einer Agency um unsere Tours für die nächsten 2 Tage zu buchen. Roberto wird morgen für 2 Tage zum Machu Picchu fahren welchen er noch nicht kennt. Als Peruaner kommt er da einiges günstiger weg als ich und da ich die Inkastadt schon kenne werde ich mich diese 2 Tage anderweitig vertun. Morgen gehts ins Valle Sur, also ins südliche Tal von Cusco und am Freitag dann zu den Montanas de 7 colores (REgenbogenberge).

Auf dem Heimweg zum Hostal kommen wir wieder am San PEdro MArkt vorbei. Auf dem kleinen Platz davor tanzen eine Gruppe Mädchen und wir sehen ein paar Minuten zu. DAnn fallen mir grosse Bambusgestelle am anderen Ende des Platzes vor der San PEdro Kirche auf. Was genau soll das sein?? Feuerwerk, meint Roberto. Und tatsächlich sind verschiednen LEute daran das Holzgestell mit kleinen Fackeln und RAgeten auszustatten. Auf Anfrage heisst es in einer halben Stunde werde man sie zünden. Das muss ich sehen!! ALso stellen wir uns zu den anderen Touristen und warten. Es wird eine sehr peruanische halbe Stunde… Langsam kriecht die kälte die Beine heruaf. Aber zumindest ist immernoch eine Gruppe am tanzen und eine Band speilt nun auf der Treppe vor der Kirche. Roberto kennt fast jedes Lied. Dann endlich nach etwas mehr als 1h ist es soweit. Das Feuerwek beginnt. Bei jedem Turm hängen verschiedene Zünder hinab welche iner nach dem anderen angezündet werden. Dann kracht un chlöpft es gewaltig und ein Teil der Räder, Sterne oder Seiten des Turms begint zu leuchte, zu drehen und Feuer zu speihen. Juhu lueg amool, wie cool isch das dennn!!

Da drei solche Türme hrumstehen geht das ganze gute 30min. Ich freue mich wie ein Kind, und es hat viele Kinder hier also ich bin genau gleich am herumhüpfen. Ein paar Raketen werden noch abgeschossen. Nur check ich nicht ganz wofür man das ganze veranstaltet, aber es wird wohl für irgend einen heiligen sein. Die Band spielt mit langer Puste durch das ganze Spektakel. Danach ist mir kalt und es ist zeit zu schlafen. Wir haben schliesslich beide grosse Sachen vor die nächsten Tage.