Der Bus fährt um 10Uhr in Salento ab und kommt in Cali um 3Uhr an. Die Strasse war ohne Löcher und richtig angenehm, trotzdem bin ich irgendwie zu faul um heute noch gross was zu machen. Ich freue mich aber als ich in meinem Hostel wie abgemacht wieder auf JEssi und Holly aus MEdellin treffe. Wir quatschen ein wenig, dann muss ich unbedingt duschen und mich einrichten. So ist es schnell 6Uhr und es tönen bekannte Rythmen aus dem Tanzsaal des Hostels. Ich war begeistert als JEssi mir sagte ihr Hostel habe eine Salsaschule im selben Gebäude. Jeden Abend gibt es gratis Stunden. Juhuii da bin ich natürlich sofort dabei! Es sind zwar Anfängerklassen aber besser als nichts. Und es sind sogar mehr Männer da als Frauen, only in Südamerika…
Nach dem Tanzen warte ich auf die anderen zwei Chicas welche noch im NAgelstudio stecken, dann gehts um 8Uhr etwas ausgehungert mit Jessi, Holly, Dominik aus England und Michael aus der Schweiz Abendessen. Wir suchen uns einen sehr teuer aussehenden italiener an der Ecke aus, denn JEssi hat etwas zu feiern, Sie hat nämlich einen Job gekriegt für Januar wenn sie zurück in der Schweiz ist. Sie spendiert uns deshalb eine Flasche Weisswein. Ich esse Spaghetti und die Nudeln hier sind erstens wirklich Spaghetti und zweitens sogar al dente. Danach bin ich sehr müde und habe etwas Kopfweh. Ich gehe deshalb besser ins Bett als mit den anderen noch in den Ausgang.
Am nächsten Tag essen wir alle zusammen Zmorge, dann fahren Holly und Dominik bald zurück nach Medellin. Ich melde mich bei der Free Walking Tour des Hostels an. Michael kommt mit mir mit und so spazieren wir mit einer ca. 15köpfigen Gruppe um 10Uhr aus dem Hostel. Unser Guide ist aber leider etwas ein Schnurri, er labert sehr viel und erzählt nicht ganzo wahnsinnig viel. Trotzdem ist die Tour ganz ok.
Wir starten an der Plazoleta Jairo Varela. Dieser Platz ist nach einem sehr bekannten Salsamusiker benannt welcher mit seiner Band Grupo Niche einer der Erfolgreichsten Salsakünstler Calis war. Salsa ist heute vor allem in Südamerika super populär, allerdings wurde die neue Musik in New York das erste Mal gespielt, sozusagen als peppiger JAzz. Der Name kommt der LEgende nach von einem Musiker welcher auf die fRage wie denn der rythmus welcher gespielt wird heisst mit Salsa geantwortet hat da er meinte es sei wie Gewürzter Jazz, Jazz mit Salsa (=Sauce) also.
Auf der Plaza steht auch ein Monument welches aussieht wie verbogene Trompeten, Sie sollen das Wort Niche bilden, allerdings braucht man dafür etwas viel Vorstellungskraft.

Der nächste Halt machen wir hinter dem STadtregierungsgebäude. Hier wurde erst vor kurzem noch Deomstriert und es sind einige Grafitis und Schriftzüge am Boden übrig. Im Park verkauft eine Señora Früchte und uns wir ddie Chontadura, eine der typischsten Früchte in Cali vorgestellt. Sie ist rot und sieht aus wie eine spitze Tomate, ist allerdings wie der NAme sagt sehr hart (dura) und muss erst 4h gekocht werden um geniessbar zu sein. MAn isst sie mit etwas Salz und Honig und das schmeckt dann ein wenig wie Gschwellti.

Einen Platz weiter kommen wir an der unumgänglichen statue von Simon Bolivar vorbei. Der Caycedo Park ist überfüllt mit Leuten nun um Mittagszeit. Unser Führer verbringt eine halbe Stunde damit uns eine Geschichte über die Uhr der hier ansässigen Kirche zu erzählen welche irgendwie recht langweilig ist. Der Punkt: die Uhr hat einen Fehler, die Römische 4 wurde als IIII geschrieben.

Dann gehts noch zum letzten Stopp, ebenfalls eine Kirche und Museum La Merced. So langsam mag ich dem ewigen geplapper nicht mehr zuhören. Cali selbst errinner tmich irgendwie an Lima. Es hat schöne Ecken, aber insgesamt ist die Stadt nicht sehr touristisch und eigentlich vor allem als Capital de la Salsa (HAuptstadt des Salsa) bekannt.
Ich schreibe JEssi und um ca, 13Uhr trifft sie pünktlich auf das Ende der City Tour ein um uns etwas Essbares zu suchen. Beim Essen sprechen wir über unsere weiteren Reisepläne und ich schliesse mich ihr spontan an um morgen nach San Cipriano und dann einen Tag später nach Buenaventura an die Pazifikküste zu fahren. Nachdem wir unsere Salate verspiesen haben suchen wir einen Busstopp des Mio, der Schnellbuslinie Calis. Ich muss nämlich wenn ich an die verregnete Küste gehen will dringend einen neuen Regenschutz für meinen Rucksack. Wir fahren also 20min bis in die nähe eines Decatlon. Dort verbringen wir sicher eine halbe Stunde, dieser Laden hat einfach alles was man zum Reisen brauchen könnte, schlussendlich gehen wir aber beide einfachmit einem Rucksack-Regencover wieder hinaus.
Vor dem Decatlon rufen wir ein Uber und fahren auf den Cerro de los tres Cruzes um noch vor dem Eindunkeln die Aussicht auf Cali zu geniessen. Die Fahrt dauert wegen dem Verkehr sicher 45min, aber JEssi und ich unterhalten uns grossartig. Endlich oben ist die Aussicht zwar gut aber der Mirador etwas enttäuschend, man kann nicht einmal einmal um die 3 Kreuze herumgehen um auf die ganze STadt zu sehen.

Naja, was solls, 30min wieder zurück hinunter uns zum nächsten Crepes&Waffles. Diese Restaurantkette tönt zwar Amerikansich, ist aber eine Kolumbianische Erfindung von zwei Studenten. Obwohl es sehr schöne Lokations isnd ist das Essen nicht überteuert und die REstaurants (allein in Cali gibt es über 10 davon) stellen nur alleinerziehende Frauen ein. Wir geniessen von hinten bis vorne die feinen Crepes, dann laufen wir dem Boulevard entlang zurück ins San Antonio Quartier wo unser Hostel steht.
Am nächsten Tag wollen wir eigentlich beizeiten nach San Cipriano fahren, allerdings ist heute wieder Streik. Und der Busterminal nur halb funktionierend. Zusammen mit Michael versuchen wir unser Glück. Am Terminal sagt man uns aber alle Strassen in den Norden und Osten sind blockiert. Man kommt nur in den Süden nach Popayan und Pasto. Wir erkundigen uns also nach dem ersten Bus von morgen nach Buenavantura und machen uns dann ein gemütlicher Tag im hostel. Draussen laufen Demos und wir wollend en Leuten nicht dazwischenkommen. Unser upgedateter Plan ist nun erstmal an die Küste fahren und auf dem Rückweg dann noch San Cipriano anzuhängen. Das Hostel 1h von Buenaventura mit dem Boot ist gebucht und das einzige was fehlt ist der Bus.


































































































Zurück im Boot gibts eine erfrischende Cola und wir sünneled noch ein bisschen bevor wir die Rückreise antreten. Den Kanal zurück bis auf den Fluss MAgdalena. Dort angekommen dürfen wir einem spekatkulären Sonnenuntergang beiwohnen.