Helen und ich verbringen nur gerade 1 Tag in der Touristenstadt Santa Marta. Ich muss hier nochmals ins Büro von Expotour da ich auf dem trekking im letzten Moment meine Regenjacke habe liegenlassen (shame on me…), allerdings habe ich es sehr bald gemerkt und Jhon, unser Tourguide konnte organisieren dass sie gefunden und nach Santa Marta gebracht wurde. ICh bin überglücklich sie wiederzuhaben!
Santa Marta hat vor allem eine süsse Innenstadt und nahe Strände zu bieten. (Obwohl uns nach la Guajira eine funktionierende Dusche mit fliessendem sauberem wasser schon super vorkommt 😉 )So beschliessen Helen und ich an die Playa Blanca zu fahren. Dafür nehemn wir so einen blauen Stadtbus welcher mit El Rodadero angeschrieben ist und fahren um eine kleine Halbinsel zu diesem abgelegenen sTadteil von Santa MArta. Hier hat es grosse Hochhäuser und Hotels gleich am Strand welcher ziemlcih voll ist. Heute ist zwar Montag aber irgendein Feiertag, deshalb ist die halbe Welt unterwegs um sich zu Sonnen. Hier kaufen wir ien paar Früchte und Churros ein und ergattern Tickets für das Boot zu Playa Blanca. Diese fährt auch gleich ganz hinten am Strand. Ein paar Buchten weiter liegt unser Ziel.

Auch hier hat es viele Leute, und denen muss ja was geboten werden. Über den Strand führt eine Zipline, es hat 3 Bars und der STrand ist von kleinen Hüttenbedeckt welche mit Stülen und Tischen ausgestattet sind. Da wir nicht mieten wollen quetschen Helen und ich uns irgendwo dazwischen auf unser Strandtuch und essen erstmal eine grossartige Avocado mit granadilla, Maracuya und Mango. Dann gehen wir bädele und sünnele und machen uns einfach einen gemütlichen Strandtag. Wir waren erst um 12Uhr angekommen und um 4 machen wir uns wieder auf die Socken, da es nach Regen aussieht. Zuerst mit Boot dann mit Bus wieder zurück nach Santa Marta, dort duschen, frisch machen und sich ein gutes Restaurant für den Znacht suchen. Heute gibts Mexikanisch. Das Restaurant ist grossartig, das Essen noch besser. Danach könnten wir uns nach Hause rollen. Es ist ziemlich viel los in der Altstadt trotz anhaltendem Tröpfeln, Lichterketten hängen in der Strasse, Musik dröhnt. Hier in der Tourimetropole ist immer Party.
Am nächsten Tag ziehen Helen und ich uns an einen ruhigeren Ort zurück. Minca ist ein kleines Kaff 1h weiter oben in den Bergen. Hier ist es kühler (24grad, schon fast kalt), es hat viel Wald und Bäche, man kann wandern oder Vögel beobachten. Hier wollen wir Helens Studienfreund Roman und sein Bruder Thomas treffen. Roman ist vor ein paar Tagen angereist, Thomas ist im Austauschsemster in Medellin. Die beiden waren gerade im Tayronapark und nun werden wir eine Woche ungefähr zusammen reisen.
Von unserem Hostel in Santa Marta aus laufen Helen und ich mit all unserem Gepäck zwei Strassen weiter zum Markt. Es ist ein riesenchaos dort, wie jeden morgen. Wir finden aber die Combis nach Minca ohne Probleme. Unsere grossen Rucksäcke werden auf das Dach des VW Buses verladen, wir werden hineingesetzt und bald ist der Bus voll und die Fahrt geht los. Nach ca. 1h sind wir in Minca angekommen. Es sit sehr klein, ebenfalls sehr touristisch aber in der jetztigen Nebensaison auch seehhr ruhig. Unser Hostel ist gleich neben dem kleinen Terminal und da warten wir nun, nachdem wir Wasser und kanbberzeug gekauft haben, auf Roman und Thomas. Die zwei kommen um 11Uhr an. Wie erwartet sind Helens Freunde ganz flotte Leute. Wir lernen uns beim Zmittag kennen. Das Restaurant ist arabisch angehaucht, wir bestellen 4 Sachen und verteilen alles. Dann wollen wir mal wieder etwas wandern gehen. Es gibt ein bekanntes Hostel oben am Berg welches eine grosse Hängematte mit toller Aussicht hat. Dort hinauf soll es gehen. Der Weg ist breit, so dass uns manchmal auch Autos und Töffs entgegenkommen. Hier sind wie nun wieder völlig im Wald. Immer mal wieder kommen wir an einem grossen Bambusstock vorbei. Und ich habe neue Zuhörer bei denen ich mich darüber beschweren kann 🙂 Wir sehen ein paar kleine ganz Bunte Vögel, Kolibirs und schöne Blumen. Allerdings wird das heute wohl nichts mit der guten Aussicht, denn es nebelt beträchtlich. Eigentlich sollte man bis nach Santa MArta an die Küste runtersehen können, heute aber wohl leider nicht. Es sit kühler hier aber sehr feucht und so kondensiert das Wasser überall am Körper und wir sind bald nass von Kopf bis Fuss wie wir es vom wandern hier ja schon kennen.
Nach ca. 2.5h Stunden kommen wir bei der Casa Elemento mit der grossen Hängematte an. Diese Stellt sich als grosses Netz heraus in dem man herumliegen kann. Ganz cool, aber heute wirklich keider ohne aussicht. Dafür haben sie einen schönen Garten mit wunderbaren Hibiskusblüten. Wir habens super lustig zu viert 🙂



Unser Timing ist auch perfekt, denn es fängt dann bald mal an zu regnen. Wir ziehen uns an die Bar zurück. Nach ein paar Bier bzw. Colas fordert uns der Baarkeeper zum tanzen auf da er merkt das mir die Musik geällt und ich kann ein paar Bachatafiguren mit ihm aufs Parkett legen. Uuuuh es ist so toll mit Südamerikaner zu tanzen, die können das einfach 😀 Jay, so heisst er, organisiert uns dann wegen dem anhaltenden Regen ein Auto um wieder zurück nach Minca zu fahren. Dieses will und will aber nicht kommen, auch wenn immer alle Sagen, es geht nicht mehr lang. So verbringen wir 2h länger in der Casa Elemento mit Kartenspielen, freunden uns mit 2 Chicas aus London an und trinken noch ein bisschen mehr. Es ist lustig, aber wird irgendwann kalt, so sind wir dann doch froh als das Auto endlich um halb7 abends vor der Tür steht. Es bringt uns sehr langsam den rutschigen und schlammigen Weg zurück. Wir brauchen mehr als eine halbe Stunde für 10km…. Dafür lässt er uns gleich bei einem guten italienischen Restaurant raus wo ich mit genuss eine wirklich gute Pizza verdrücke. Dann würden wir gerne den Abend noch ein wenig in einer Bar ausklingen lassen aber offensichtlich ist heute in Minca tote Hose, spätestens als der Strom ausseigt ist alles dunkel und still. Also gehen wir besser auch schlafen.
Am nächsten Tag warten Helen und ich auf Roman und Thomas um Früstücken zu gehen (Vonwegen Frauen brauchen mehr Zeit…). Es ist erst 7Uhr und die meisten Cafes sind noch zu. Eines welches sowohl offen als auch Schokogipfel hat schient uns aber perfekt. Dann muss Thomas etwas rennen, denn er fliegt heute von Santa MArta nach Bogota um eine Prüfung zu schreiben und sollte so bald mal auf den Bus. Roman, Helen und ich gehen um 8Uhr noch bei einer uns empfohlenen Bäckerei vorbei und kaufen ein riiichtig gutes Brot (definitv Brot Brot), sehen uns nochmals das Dörfchen an und packen dann ebenfalls unsere Sachen. Die Combis füllen sich schnell und um 10Uhr sind wir in Santa MArta. Dort kaufen wir auf dem Markt wo wir ankommen auch gleich noch mehr Sachen für die Weiterreise ein (Früchte, Süsses, Chips), nehemn ein taxi an den Terminal und suchen uns einen Bus mit Expreso Brasilia nach Cartagena.

Die Busfahrt ist 5h lang und mässig spannend. Ziemlich bequemer Bus, langes anstehen vor der Péage (der Fahrer meint es hat einen Esel in der Péage, weiss nicht ob ein echter Esel oder ein dummer MEnsch gemeint war…), langsame Fahrt durch viele Städtchen mit einign Verkäufern die an Bord kommen um Softdrinks, Chips oder Guetsli zu verkaufen. Endlich in Cartagena braucht es nochmals eine halbe Stund eum durch den Abnedverkehr zu unserem Hostel zu kommen. Wir schlafen im Getsemani-Quartier gleich ausserhalb der berühmten Altstadt. Die Strasse ist sehr farbig und ich freue mich morgen die Stadt in all ihrer Pracht erkunden zu können. Für heute reicht ein gutes Znacht um mich glücklich zu machen. Den kriegen wir auch in einem Restaurant welches Thomas‘ Freundin, welche von hier stammt, uns empfohlen hat. Vor allem der Dessert (heisser Schokokuchen mit Vanilleglace) hat es uns angetan. Danach gibt es noch einen Schlummertrunk auf der Plaza Santo Domingo. Es ist so schön mit guten Freunden unterwegs zu sein!
