Taganga – An die Südküste Kolumbiens

DEr Flug von Leticia nach Snata MArta an der Nordküste ist mühsam. Erstmal gehts nach Bogota wo mein Anschlussflug gecancelt wird. So muss ich anstatt 40min 2h warten und es ist endlos langweilig. Ich sehe meine Serie zu ende, versuche etwas Blog zu schreiben was nicht wirklich klappen will und muss auch noch meinen revoltierenden MAgen beruhigen, ich vermute mein Jogurt von heute morgen war nicht mehr so frisch… Achjee, ich bin ja so froh als ich dann in Santa Marta bei wunderbar tropischen Temperaturen um 4Uhr nachmittags ankomme. Ab ins Taxi und ins 40min entfernte Dorf Taganga wo Helen und ihre Freundin (und Mitbewohnerin) Corinne gerade von ihrem Tauchauslfug zurück ins Hostel gekommen sind. Da ist alles wieder gut, es ist soo schön Freunde zu sehen und schweizerdeutsch zu sprechen und einfach angekommen zu sein. NAch einer kurzen Dusche gehen wir in ein charmantes Restaurant essen welches ich so halbwegs runterkriege dank meinem etwas besseren Magen und ich glaube ich texte die beiden einfach erstmal zu. Wie gesagt, nach 3Monaten nun wieder schweizerdeutsch ist so angenehm 🙂

Helen und Corinne sind schon ein paar TAge in Kolumbien. Corinne hat am nächsten Tag die Tauchprüfung, Helen und ich machen uns um 9:30Uhr nach einem ausgedehnten Frühstück auf den Weg zum Hafen um ein Boot an die Playa Cristal zu erwischen. Gleich neben Santa MArta beginnt der Parque Tayrona, ein Nationalpark bekannt für seine schönen Strände und den grünen tropischen Dschungel. Mit dem Boot werden wir heute die Playa Cristal und Cinto, ein naturbelassener Strand mit Mangroven und einem Schnorchelspot ansteuern.

Das Schnellboot ist nicht so schnell und verspätet sich um ca 30min. Wir sitzen also am Strand von Taganga, trinken Orangensaft, ich kaufe mir ein STrandtuch und Helen erzählt mir von PEreira und Salento, den Kaffeehochburgen Kolumbiens welche sie letzte Woche besucht hat.

Dann um halb11 gehts endlich los. Wir brettern aus der Bucht ins offene MEer. Es hat ziemlcih viel Wind und Wellen und wir werden im offenen Motorboot schon ein wenig durchgeschüttelt. Das Wetter ist etwas durchzogen. Die Küste ist von Buchten übersäht in denen weisse Strände glitzern, dahinter zieht sich das grün der Bäume bald die Berge hinauf. Diese Bergkette ist bis zu 5800m hoch. Vom hächsten Spitz bis hinunter ans Meer sind es aber nur 42km. Das Wasser verdunstet in der heissen Sonne über dem Wasser und sammelt sich als dunkle Wolke über den Bergspitzen am Festland.

Zuerst bringt uns der Kapitän nach Cinto. Hier hats nichts ausser Natur und 2-3 private kleine Lodges welche sehr unbewohnt aussehen. Der STrand ist wunderschön, das Wasser glasklar und schöön warm. Wir schnallen Taucherbrille und Schnorchel um und paddeln zum kleinen Riff am ende des Strandes um ein paar Fische zu beobachten. Die hat es auch reichlich, einige ganz schöne in blau mit gleben Streifen. Dann plantschen wir am Sandstrand rum und geniessen das Meer.

Nach 2h holt uns das Boot ab um zur Playa Cirstal zu fahren wo wir erstmal ein spätes Mitagessen bestellen. Dann fängt es eicht zu regnen an, was schade ist denn das Meer hier wäre soo schön blau mit ein wenig Sonne. Da wir sowieso nass werden bevorzugen wir das im Meer zu tun, im Wasser ist es wärmer als draussen. Wir quatschen etwas mit einem Scubadive-Lehrer aus London welcher uns von seinem Trekking zur Ciudad PErdida (die verlorene Stadt) erzählt welches für uns morgen starten wird. Sünnele ist heute zwar nicht, aber wir machen uns einfach einen gemütlichen Tag. Um 5Uhr sind wir zurück in Taganga, es wird geduscht und frisch gehts noch auf einen Drink an die STrandbar. Corinne gefällt es dass sie mit mir einen Trinkcumpanen gefunden hat, Helen ist da nichtso geignet 😉 Und drinks mit Maracuya und anderen tropischen Früchten sind einfach wunderbar. So lassen wir den Abend ausklingen, es wird der letzte gemütliche sein, denn die nächsten vier Tage erwartet uns das Trekking zur verlorenen STadt in der kolumbianischen Selva.