Tarapoto – Catarata Carpishuayacu

Meine zweite Tour in Tarapoto bringt mich am Dienstag zum Wasserfall Carpishuayacu. Eingeltich wollte ich eine Tour mit ein wenig Trekking machen, aber dafür fehlten die Leute. Obwohl es hier mehr Gringos in der STadt hat ist der Hauptanteil der Touristen Peruaner und die wollen nunmal nicht mehr als 1h laufen…

Beim Frühstück lerne ich meinen neuen Bettnachbar kennen (der Italiener hat ein Gratisbett auf Couchsurfing gefunden). Den Namen hab ich vergessen, aber erkommt aus Australien und schreibt zurzeit gerade ein Kinderbuch. Er ist irgendwie sehr speziell, eher ruhig und sehr freundlich. Ausserdem grauenhaft dünn, ich würde ihm sehr gerne etwas Jogurt abgeben…

Dann holt mich der Tourivan ab, diesemal auf anhieb der richtige. Mit auf Reisen sind heute wieder eine Familie die aussieht als könnte sie nichtmal die knappe Stunde laufen welche wir heute vorhaben, ein Pärchen aus Lima und zwei weitere HErren. Zwischen die werde ich in die letzte Reihe gequetscht. So lerne ich Alvaro kennen, er ist um die 50JAhre alt, peruaner, lebt aber seit über 20Jahren in der nähe von LA. Wir sprechen englisch, er meint das sei führ ihn schon fast einfacher. Seine Familie ist in Lima, er hat aber einige Onkel und Neffen hier in Tarapoto. Heute ist er alleine unterwegs da die Verwandten natürlich arbeiten müssen. Alvaro ist cool, ich frage ihn nach seinem Leben in den USA aus und wie er dass so erlebt hat, das Auswandern mit Sprach- und Kulturbarriere.

Die Fahrt dauert nur etwa 40min, dann halten wir kurz für ein paar EMpanadas an einem Stand am Strassenrand. Hier ist es sehr hügelig, neben der Strasse geht es zum teil fast senkrecht es Loch ab. An einer sTelle erzählt uns der Guide dass die Terroristen hier manchmal Leute heruntergeworfen hätten. Hätten sie den Sturz überlebt würden sie wenigstens nicht mehr hochklettern können…

Ein paar Minuten Autofahrt weiter beginnt der Abstieg zum Wasserfall. Nur hier oben gibt es eine Umkleidekabine und alle rennen darauf zu. Alvaro und ichs ind die einzigen die meinen wir könnten auch unten noch Kliderwechsel machen, eshat ja Bäume. Also dürfen wir mit dem Fahrer Fernando schonmal vorausgehen. Der Weg ist ziemlich steil udn rutschig, keine Ahnung wie die alte Oma der Familie mit ihren 120Kilos da runterkommen will… Naja nicht mein Problem, eher mehr Zeit um zu baden für mich und Alvaro. Die Selva bedeckt den Weg, alles ist grün und feucht, es errinnert mich an die Cataratas de Leon in Villa Rica. Wir hören die Vögel pfeiffen und den Bach rauschen. Allerdings hat es auch einige LEute. NAch 20min kommen wir unten an den Bach welchen man auf einem Holzfloss überquert.

Einfach rittlings draufsitzen und an der Schnur hinüberziehen. Von dort sind es nurnoch 10min bis zum Wasserfall. Dort stauen sich schon die Touristen. Die letzten Meter muss man im Fluss gehen. Alvaro und ich ziehen uns also schnell um (mit einem Badetuch geht das ja ohne weiteres auch ohne Kabine) und lassen unsere Sachen bei einem Guide und Kollega von Fernando welcher die Kinder überwacht die nicht ins tiefe Wasser dürfen. Mein HAndy bleibt auch zurück, deshlab keine Fotos von der Catarata, ich wollte nicht schonwieder ein Telefon an Wasser verlieren.

Wir klettern über ein paar Steine und Touris, dann können wir in den Pool unterhlab des Wasserfalles Springen. Es ist sehr wie in Villa Rica. Das Wasser ist kühl, aber da die Sonne stark wärmt gerade perfekt. Wir sind die einzigen hier die wirklich schwimmen können und haben so trotz vielen Leuten das Becken für uns alleine. Man kann neben dem Wasserfall hochkletern um 2meter runterzuspringen. Da heute ein heisser Tag ist geniesse ich das Bad sehr. Eine gute halbe Stunde nach uns kommt der Rest der Gruppe an. Ich unterhalte mich etwas mit Fernando, dann beschliessen Alvaro und ich zur Stelle zurückzukehren wo wir den Fluss überquert hatten. Dort gibt es ein paar Becken in welche heisses Wasser, welches an dieser Stelle aus dem Berg sprudelt, gefasst wird. Augas termales gibt es heir wirklich wie Sand am Meer. Das Wasser hat etwa 32 grad und ist einfach perfekt. Wir quatschen etwas mit dem Pärchen und sehen den Kindern beim plantschen zu. Wenn es zu warm wird kann man kurzerhand in den Fluss springen um wieder etwas abzukühlen. Grosse Bäume bedecken die Becken und geben einem das ultimative Naturgefühl.

Um 3Uhr ist Schluss, unser Guide trommelt die ganze Gruppe zusammen und wir machen uns an den Aufstieg. Da merke ich wie sehr ich hunger habe. Baden hatmich noch immer hungrig gemacht. Alvaro und ich kommen eine gefühlte Ewigkeit vor dem Rest oben an und gönnen uns erstmal eine Kokosnuss. Dann können wir in Ruhe nochmals duschen (bin shconwieder verschiwtzt), umziehen in der Kabine und nochmals eine Kokosnuss trinken/essen bevor die Gruppe komplett ist. Wir werden wieder zum Stand am Wegesrand gefahren wol alle den Zmittag kriegen, juheee Reis mit Hühnchen und Linsen.

Um 5Uhr sind wir zurück in Tarapoto. Auf dem Weg ruft mich starPeru, die Fluggesellschaft mit der ich morgen nach Iquitos fliege, an um mir mitzuteilen dass mein Flug eine Stunde nach vorne verschoben wurde, also auf 13 anstatt 14Uh. Ok, ein Flug der nicht verspätet sondern verfrüht ist, interessant… Ich mache mit Alvaro zum Znacht ab. Fernando wollte mich mitnehmen auf irgeneinen Mirador um zu trinken, aber ich habe gerade ein wenig die Schnauze voll von Männern die die weisse Gringa toll finden. Alvaro ist da viieel gechillter. Wir treffen uns also nach einem Powernap um 7Uhr auf der Plaza und suchen uns in einem kleinen Food-Market jeh etwas zum Znacht.

Zu viel Hunger habe ich nicht aber einen feinen kalten Mangoshake ist grossartig. Dem riesigen Schokokuchen kann ich dann auchnicht widerstehen und so bin ich bald ziemlich glücklich meinen Dessert-Znacht am schnabulieren. Die Glasur der Torte ist Dulce de LEche (süsse Milch), das ist sowas wie Caramel und ienfach nur lecker. Keine Ahnung warum es das in Europa oder der USA nicht gibt, wir leiben doch alles was süss und ungesund ist. Alvaro und ich beschliessen eine Exportfirma zu gründen. Nach dem Essen wollen wir noch eine Bar ausprobieren und laufen 10min zur Calle de las Piedras wo sich das Nachtleben Tarapotos abspielt. Wir setzten uns in die nächstbeste Bar. Im Fernsehen wird gerade das Spiel des Abends angekündigt: ein Freundschaftsspiel Peru – Uruguay. Alvaro ist begeistert, wie alle PEruaner ist er anhänger der Fussballreligion. Sobald das Spiel beginnt wird die bar völler und völler. Mototaxis halten strategisch so auf der STrasse dass sie das Spiel mitverfolgen können. Ich geniesse meinen Pisco Sour und fane brav für Peru mit. Von einem FREUNDSCHAFTSspiel kann hier allerdings nicht die rede sein, nach 30min gibts schon eine rote KArte gegen Uruguay. Alvaro meint sie hätten noch eine Rechnung offen da Peru Uruguay aus der Copa America geworfen hatte vor ein paar Monaten. Sowas wie ein FREUNDSCHAFTSspiel exisitiere in Südamerika nicht. Das SPiel ist ziemlich gut, Peru führt zur Halbzeit 1:0, fängt aber kurz vor Schluss das 1:1 ein, was nicht ganz verdient ist. Die Leute sind zwar etwas enttäuscht aber nicht unzufrieden. Der ganze Pulk bewegt sich nach Spiellende um 11Uhr auf die andere Strassenseite in die Disco. Alvaro udn ich gehen mit, hier ist es ja normal das man mit 50 noch mit den Jungen tanzen geht. Ich hatte schon 2 (ziemlich gut gemixte) Drinks und bin gerade voll in the mood etwas zu tanzen. Das tun wir dann auch, allerdigs nur etwa 2h, dann wird es einfach zu voll (an einem Dienstag haha) und Alvaro begleitet mich noch bis vors Hostel damit mir nichts passiert. Dann falle ich etwas beschwipst ins Bett und schlafe innerhalb von Sekunden.

Am morgen weckt mich der Australier bzw er erschreckt mich zu tode weil ich aufwache mit seinem Gesicht etwa 5cm von meiner NAse entfernt. Er wollt emich wohl leise wecken, das hilft aber nicht wenn ichs o erschrecke und das Etagenbett sof est schüttelt dass der Spanier von oben fast runterfällt. Ok wir sind alle wach, was willst du genau? Der Australier sucht Medikamente, er hat Durchfall und meint er sei heute NAcht 20mal aufs Klo. Ok, da kann ich helfen, ich frage ihn nach siener Ernährung und Stuhlfarbe aus und gebe ihm dann den Rest meiner Antibiotika. DAs sollte helfen. Dieser Typ hat dermassen keine Substanz am Körper, wenn der zwei Tage Durchfaöö hat ist nichts mehr von ihm übrig… Job erledigt, weiterschlafen. Um 10Uhr stehe ich auf, duschen, mein Jogurt und die früchte fertigessen, meinen PAtienten abchecken, der meint es gehe ihm besser. Ich verschreibe ihm viel Wasser, Suppe und balnken Reis damits bald wieder besser geht. Dann muss ich packen und zum FLughafen fahren. Dort geht das obligate Warten los. STarPeru ist nicht gerade für ihre Zuverlässigkeit bekannt, allerdings ist sie billig und die einzige Airline die von Tarapoto nach Iquitos fliegt. Eigentlich wollte ich die Strecke per Boot machen, einige LEute haben mir aber wegen Sicherheitsgründen davon abgeraten. Ausserdem geht der Trip 3-6 Tage, man weiss also nie genau wann man ankommt und es wäre schade keine Zeit mehr zu haben um in den Regenwald zu fahren. Also wurde es doch der Fleiger (dafür dass ich es nicht mag fliege ich wirklich zu viel….). Boarding ist mehr oder weniger pünktlich, der Fleiger klein und nur halb ausgebucht. Wir hüpfen also in 1.5h von Tarapoto nach Iquitos.

Tarapoto – Laguna Azul

Der Weg von Tingo Maria nach Tarapoto ist lang. Am Samstag morgen steige ich nach dem Frühstück ca. Um 10Uhr in ein Auto und erst um 8Uhr Abends in Tarapoto wieder aus. Dazwischen liegt eine kurvige und vom Regen aufgeweichte Strasse durch die Selva mit vielen Lastwägen und Baustellen. An einem Punkt ist deswegen nur Einbahnverkehr möglich und wir müssen geschalgene 1.5h im nirgendwo warten bis der Weg freigegeben wird. In einer kleinen Stadt wird um Mittagszeit angehalten fürs Mitagessen und ich wechsle ein paar Worte mit meinem Mitfahrer über den Teller mit Reis und Poulet hinweg. Er fährt nach Hause zu seinen 3 Kindern nachdem er 5Monate in Tingo Maria gearbeitet hat. Er versucht nun einen Job in Tarapoto zu bekommen um mehr für seine Familie da zu sein. Während der Autofahrt sind alle 4 PAssiegere plus Fahrer eher ruhig, ich versuche zu schlafen oder mir meine Netflixserie anzuschauen wenn wir auf einem geraden, nicht zu sehr verlöchertem Abschnitt fahren, was nicht allzu oft vorkommt. Zumindest ist die Selva schön anzuschauen, aber nach 3Stunden ist das auch nicht mehr soo spannend. Der Sonnenuntergang um 6Uhr ist wundervoll, danach ist es stockdunkel.

Als wir eeeendlich in Tarapoto ankommen werde ich bis vor die Tür chauffiert, der Fahrer wartet sogar bis mir beim Hostel aufgemacht wird damit cih mich sicher fühle. Der Gringabonus mal wieder 😉 Das Hostel ist zeimlich schön udn hat eine tolle Terasse mit Hängematten welche ich am nächsten Tag in vollen Zügen ausnutze. Einen kleinen SPaziergang durch Tarapoto mache ich am Vormittag um meine Touren zu buchen und etwas essbares zu finden.

Mehr liegt nicht drin da am Sonntag alles geschlossen ist. Als es am Nachmittag zu regnen beginnt ist die Hängematte einfach zu verlockend. Ich lerne meinen Bettnachbarn aus Italien kennen der Psychologie studiert hat und in Südamerika auf der Suche nach alternativen Therapien ist. Hier in der Selva wird oft von Ayahuasca-Therapie gesprochen. Dabei wird man während ca. einer Woche von einem Schamanen begleitet während man eine spezielle Diät einnimmt und Ayahuasca SEssionen durchführt. Ayahuasca ist eine Pflanze mit psychoaktiven Stoffen, Leute kriegen HAlluzinationen und Kotzen offensichtlich viel… Man sagt man könne so seine Zukunft sehen oder andere LEben welche man früher hatte. Soll anscheinend erhellend sein. Oder man wird verrückt oder stirbt, eines von beidem, ich selbst finde das ganze weniger erstrebenswert, aber mein Bettnachbar ist ganz begeistert davon.

Am Montag habe ich dann endlich Zeit um die Umgebung Tarapotos kennenzulernen. Heute gehts zur LAguna Azul, der meistbesuchten Attraktion der Umgebung. Der Van holt mich wie abgemacht um 9Uhr (Plus minus 30min) ab. Dann heisst es ab zum Wasserfall… Hä, Wasserfall? Ich erkläre dem Guide gerade dass ich heute Laguna gebucht habe als mich die Agency anruft um mir zu sagen ich sitze im falschen Wagen sie hätten was durcheinander gebracht. Weder ich noch der Guide verstehen irgendwas, also fahren wir zuerst wieder in die STadt wo uns im Büro gesagt wird der richtige Wagen warte ausserhalb bei einer Tankstelle auf mich. Nach einer weiteren halben Stunde begrüsse ich meine richtige Reisegruppe die brav auf mich gewartet hat.

Nun gehts richtung Sauce, so heisst der Distrikt der LAguna Azul und unser Guide, Iris, plappert ununterbrochen vor sich hin. Unte randerem erklärt sie uns, dass der Name Tarapoto von eienr Palme kommt die sich Tarapote nennt (glaub…) und darum heisst die Stadt auch Stadt der Palmen (Ciudad de Palmeras). Allerdings, so meint sie, sollte es Taramoto heissen denn ees hat hier mehr Mototaxis und Motorräder als Einwohner.

Nach ca. 45min erreichen wir die Ausfahrt nach Saucce und es geht weiter auf Sandpiste. Iris meint wir bekämen so eine gratis MAssage mit in der Tour inbegriffen. Kurz darauf müssen wir den Huallaga Fluss überqueren. Dies geschieht mit einer Autofähre. Da wir etwas spät dran sind wegen der Tourkonfusion müssen wir dasfür hier nicht mehr lange warten. Die Vans wrden verladen und die Touristen dürfen auf Deck die Aussicht geniessen.

Danach holpern wir noch 40min länger den Berg hinauf. Man sieht wunderbar auf das Flussbecken des Huallaga und die Selva. Hier in der Gegend war früher die Hochburg des Drogenhandels da die Narcos den Zugang zu Sauce, die Fähre, sehr gut kontrollieren konnten und so auch immer wussten wer hinein oder hinausgegangen ist. Heute wird hier vor allem Kaffee und Kakao angebaut. Auch Aguaje, eine Palmenfrucht, ist gross im Geschäft.

In Sauce angekommen geht es zuerst zu einem Spa. Dort kann man sich in einem Wechselbad baden und sich eine „Schönheitstherapie“ mit medizinalem Schlamm (was auch immer das bedeuten soll) gönnen. Dabei reibt man sich den schwarzen Schlamm über den ganzen Körper. Die Leute sehen aus wie kleine NEgerlein aus dem Chasperlitheater. Dann setzt amn sich ins Becken mit asiatischen Fischen welche wir aus der Fussmassage vielleciht kennen. Wir sind ca. 1h hier und ich weigere mich das ganze Theater mitzumachen. Man will mir hier 40 Soles abknöpfen. Da wandere ich lieber mit den anderen zwei Chicas die sich nicht abzocken lassen wollten umher, begutachte die Reisfelder um den Komplex und trinke einen Guanabanasaft. Dann gehts endlich weiter zur Laguna. Iris erklärt uns dass Sauce auch für die Herstellung von Schnaps berühmt ist und führt uns an einen Stand um zu probieren. Sie haben Cremewhysikies mit Agauje, Physalis oder Carambolageschmack, die richtig gut sind. Die anderen, härteren sachen welche oft aus Wurzeln gewonnen werden sind mit zu stark.

Etwas beschwipst, da wir alle nichts im MAgen haben, setzten wir uns ins Boot um über die Laguna zu fahren. Wenn die Sonne scheint spiegelt isch der Himmel im Wasser und die LAgune ist wirklich strahlend blau.

Es sit wunderbar warm und ich geniesse die Bootsfahrt im gegensatz zu einigen anderen Mitglieder der Gruppe die konstant das Gefühl haben wir könnten Kentern. Die Limenos scheinen nicht sehr an Wasser gewöhnt zu sein. Wir haben eine Familie mit aber Erwachsenem Sohn plus Freundin aus Venezuela dabei sowie die beiden Jungen Chicas, Andrea und Victoria, die bei Entel (einer Telefonfimra) arbeiten und mich dabei. Da viele Peruaner, vor allem die aus Lima, nicht schwimmen können tragen sie alle iene Schwimmweste, ich habe mich geweigert eine anzuziehen. Der Sohn sitzt seit wir in Tarapoto abgefahren sind ununterbrochen am Handy und versucht irgendeinen Verkauf zu organisieren. Er war nur still wenn wir durch ein Funkloch fuhren, nun ist er wieder voll am herumschimpfen dass niemand in dieser Firma ein Hirn hat ausser er. Keine Ahnung warum er überhaupt hier ist wenn er es ja doch nicht geniessen kann. Andrea und Victoria sind etwa in meinem alter und wirklich ganz nett. Sie genissen das grün und das saubere Wasser, beides Sachen an welchen es in Lima zu sehr mangelt.

Um 12Uhr gibts Mitagessen und ich kriege Tilapia en Hoja, also Fisch (Tilapia) im Blatt. Der Fisch wird in ein Bananenbaltt gewickelt und so auf den Grill gelegt. Zusammen mit Patacones (Bananenplätzchen…?), Reis (what else…) und etwas Salat ist das ein speziell typsiches Gericht aus der Gegend.

Nach dem Essen fahren wir mit dem Boot in ein Recreo, wir würden sagen in eine Badi. Dort springe ich erstmal ins Wasser und ignoriere auch geflissentlich die Bojen da ich gerne schwimmen und nicht nur im hüfthohen Wasser herumwaten will. Es ist herrrlich! Die LAgune hat ein paar Zuflüsse aber das meiste wasser kommt aus dem Boden. Vulkanaktivität macht dass es ein ganz wenig Schwefel beinhaltet und eben lauwarm austritt. Danach wollte ich mich eigentlich in die Sonne legen aber Andrea und Victoria bequatschen mich mich ihnen anzuschliessen um eine etwas vergünstigten Ausfahrt mit dem Wassertöff (Wie sagt man dem auf Deutsch?) zu kriegen. Schlussendlich handlen wir den Preis von 50 auf 25 Soles für 5min runter. Jorge nimmt mich also mit auf eine Spritzfahrt. Uuuuh, das wollte ich schon länger mal machen 😀 Da es keine Schwimmer und fast keine Boote hat haben wir freie Bahn um Kurven zu schneiden und übers Wasser zu düsen. Dank Gringabonus kriege icha uch fast 10 anstatt 5min, dafür muss ich mir Jorges gelaber anhören vonwegem ich solle ihm doch schreiben und überhaupt warum ich ihn nicht gleich heiraten will… Gringabonus hat zwei Seiten… Aber der Wassertöff war toll 😀

Dann lege ich mich an den Strand zum sünnele, geniesse die schöne Anlage voller Palmen und rate unserem Salesman endlich mal sein HAndy auszuschalten, was er zu meiner Verwunderung sogar tut. Der rest der Leute (es hat mehrere Reisengruppen hier) lässt sich vom Wassertöff auf einem aufblasbaren Sessel herumziehen, probieren den Jetski aus, oder wechseln ins nächste Resort um Ziplining auszuprobieren. Ich begnüge mich mit Baden und Sonnen, es ist wunderbar.

Am nachmittag um halb5 gehts mit dem Boot zurück nach Sauce. Iris ezählt uns nich die obligatorische Geschichte der Sirene der Lagune welche jedes Jahr einen Mann holt. Wir fahren an ihrem Sessel vorbei, einem Stein mit L-From wo die Bewohner die Sirene manchmal bei Vollmond sitzen und ihre HAare kämmen sehen. Iris meint, sie wolle nur Touristen, keine Anwohner, und nur Männer im alter zwischen 18-35. Irgendwie sehr speziefisch haha. Allerdings ist es wahrscheinlicher dass die Sirene welche die LEute gesehen haben wollen einfach eine Paitche war, der grosse Fisch (kann bis zu 4m lang werden) welcher alle 20min auftauchen muss um Luft zu schnappen. Da kann man manchmal seine Schwanazflosse sehen, fast wie bei einem Wal. Und tadaa haben wir unsere Sirenenlegende.

Die Rückfahrt verläuft ruhig,a lle sind ein wenig schläfrig von der vielen Sonne. Wir halten noch kurz bei einem Mirador an wo wir die wunderbare Abendstimmung über dem Fluss Huallaga bestaunen können.

Mit der Fähre gehts zurück über den Fluss und nach Hause nach Tarapoto. Dort angekommen lasse ich mich bei der Plaza ausladen und kaufe noch kurz Yogurt und ein paar Granadillas ein. Dann gehts mit einem Mototaxi zum Hostel.