Das aufstehen am 3. Tag unserer Tour ist etwas hart da es sehr kalt ist im Zimmer. Klar, draussen war es unter Null und es gibt keine Heizung. Immerhin habe ich meine Kleider mit in den Schlfsack gepackt, so sind sie jetzt nicht so klamm wie meine Badehosen, die noch nicht trocken sondern eher steifgefrohren sind. Allerdings wärmen wir uns schnell auf da die Sonne an den Frühstückstisch scheint. Durch das Fenster können wir auf die Lagune sehen in der auch ein paar Flamingos frühstücken, die Aussicht is wunderschön. Juanjo erzählt uns gerade seine LEbensgeschichte wie er als SOhn von Kaffeebauern zum Professor wurde. Er scheint mir eine etwas dramatische PErson, aber was er sagt ist sicher wahr. Seine Elternw ollten erst nicht dass er an die Universität geht und auch für ihn war es eine schwere Entscheidung. Vorher war er noch nie in der Hauptstadt gewesen und nun sollte er da leben. Aber schlussendlich überzeugten ihn seine Geschwister das Abenteuer zu wagen. Er meint, als Kind hätte er immer im Lexikon zuhause über fremde Länder gelesen und den Flugzeugen über ihrer Farm nachgeschaut. Heute ist er schon so viel gereist, wird an Kongresse eingeladen und konnte sogar seinen Eltern Ferien in Jerusalem schenken. Es ist eine schöne Geschichte!
Beim einladen des Autos geht das frieren wieder los, der eisige Wind weht unablässig. Das einzig gute daran ist, dass es sich heute lohnt die LAguna Verde zu besuchen. Die LAgune ist nämlich nur grün wenn der Wind sie richtig gut durchmischt. Franz hat uns gestern schon gewarnt dass es sein kann dass wir einfach eine stinknormale LAgune sehen werden. Als wir aber nach gut 1h beim Gewässer ankommen bin ich ein weiteres mal begeistert. Die LAguna erstrahlt in einem wunderschönen hellen türkis.

Die Farbe kommt von den Mineralien Kupfer und Arsen, was auch erklärt warum es hier keine Tiere hat. Das Wasser ist hochgiftig. Sieht aber umso toller aus. Hinter der Laguna erhebt sich ein weiterer Vulkan. Dahinter beginnt chilenisches Gebiet. Wir trotzem dem Wind etwa 30min ab, dann hat es auch dem letzten die Zehen eingefrohren und wir machen uns auf den Rückweg nach Uyuni. Es wird eine eher lange Fahrt mit etwas weniger Stopps.
Wo wir noch vorbeikommen ist die Dali-Wüste. Das Gebiet hier soll anscheinend den Gemälden Dalis gleichen. Weiss zwar nicht inwiefern das stimmt, aber die Farben des Sandes und der Berge sind unglaublich. Noch immer sind wir im norgendwo, wir haben seit 2 Tagen keine richtige Siedlung mehr gesehen. Die Landschaft fühlt sich irgendwie urtümlich an, ich kann mir richtig vorstellen wie die Dinosaurier hier zwischen den Vulkanen durchgewandert sind.

Einen weiteren Stopp machen wir fürs Mitagessen. Hier leben MEnschen, omg Zivilisation! Unter wegs sind wir durch Täler und Ebenen gebraust, immer auf unbefestigter Piste. Kleine Wässerchen sind immernoch eingefrohren, Enten, Vicunas und Lamas suchen nach Futter. Zwischendurch schlafe ich ein. Nach dem Essen gibt es noch einen allersletzten Halt vor Uyuni. Hier haben Vulkanausbrüche Steinbrocken zurückgelassen die nun so langsam vor sich hin rosten und verwittern und zu ganz tollen Konstellationen zerfallen. Es errinnert mich an die Devils MArbles in Australien. Biscachas sehen wir ebenfalls, die mögeln die verwinkelten Felsvorsprünge.



Dann ist unsere Tour aber zu Ende und wir müssen der unberührten NAtur Tschüss sagen. Bei der Rückfahrt schlafe ich immer mal wieder ein, der ewige wechsel zwischen kalt (draussen) und ziemlich heiss (im Auto) macht müde. Wenn ich wach bin sehe ich aber noch so gerne aus dem Fenster um die Hügel und Salzsehen vorbeiziehen zu sehen.
GEgen 5Uhr Nachmittags kommen wir in Uyuni an und erfahren, dass hier ab morgen ein Streik stattfinden wird. Die gesamte Bevölkerung will den Verkehr und deamit auch den Tourismus lahmlegen, da sie mit der Arbeit ihrer Politiker nicht zufrieden sind. Sie fordern den Rücktritt verschiedener Repräsentaten. Das heisst für uns, wir sollten heute noch, vor der Blockade, nach Sure gelangen. An der STrasse wo die Busse fahren müssen wir aber erst eine Kompanie finden welche direkt dorthin fährt. Und die erste davon meint der Bus für heute Abend sei schon voll besetzt. Beid er zweiten haben wir aber Glück. Der Bus sieht auch mehr oder weniger gut aus… Dann gehen wir Znachtessen und bleiben dann noch auf einen KAffee bis 9Uhr sitzten, diehaben so eine tolle Wärmelampe im Restaurant…
Im Bus ist es zu meinem Erstauenen sehr warm, es quitscht kein Fenster und ich kann ziemlich gut schlafen.


























