Am Donnerstag habe ich nochmals Zeit in Villa Rica um mich mit Freunden zu treffen. Erstmal habe ich zum Zmittag mit Naara abgemacht. Vorher wollte ich noch an den Oconal (die Lagune) aber das Wetter speilt nicht mit. Trotzdem muss ich um 11Uhr au sdem Haus, das Zimmer engt mich ein. Ich will eigentlich einfach ein wenig zu Sylvia ins Cafe sitzen, auf dem Weg ruft aber jemand meinen Namen. Auf der anderen STrassenseite winkt mir Claver zu. Er war neben Roberto der zweite Tecnico von Desco und war 3Monate mit uns im Feld bevor sie ihn leider wegen Geldproblemen vorläufig berulauben mussten. Er arbeitet nun bei einer Bank. Ich bin etwas erstaunt dass er mich wiedererkannt, wird aber wohl über andere Leute mitbekommen haben dass ich in der STadt bin. Wir stehen also sicher eine halbe Stunde im Eingangbereich der Bank und plaudern. Bis kurz vor 12, dann muss ich weiter zu Naara und Edmundo. Diese beiden wieder zu sehen ist eine Freude, Naara ist eine sehr aufgestellte lustige Person und war damals sowas wie die beste Freundin von Gianna. Ihre Mutter kommt aus den USA wo sie auch einige JAhre gelebt hat, deshab spricht sie muttersprachlich sowohl spanisch als auch englisch. In Villa Rica ist sie die Adresse um englisch zu lernen. Edmundo ist ihr Freund, sein Geschäft ist es Bier herzustellen. Naara war auch erst gerade in Bolivien bei ihrer Mutter in Cochabamba und wir erzählen uns gegenseitig vom Reisen. Dann werden alle bekannten Leute in Villa Rica durchgegeangen, wer macht was und hat was mit wem. Der Zmittag ist sehr unterhaltsam und es ist schade haben wir beide nicht mehr Zeit füreinander. Ich werde morgen abfahren, deshalb reicht es nicht mehr für ein grosses Gefeste oder so.
Nach dem Essen gehe ich ins Büro von Desco um die Leute vom arbeiten abzuhalten hehe. Nilton ist da und wir fahren zusammen ein paar Meter durch Villa Rica um den Wagen unterzustellen. Der grüne Pickup macht mich richtig glücklich, soooo viele Stunden habe ich da dringesessen, da einzusteigen ist fast wie nach Hause kommen 🙂 Nilton erzählt mir von seinen Kindern, ich sehe immer seine Fotos in Facebook wenn er mit ihnen etwas unternimmt. Dann laufen wir gemütlich zurück und ich gesprächle noch ein wenig mit Kike und versuche mir telefonisch für morgen den Bus von La Merced nach Huanuco zu reservieren. Das ist nicht ganz so einfach denn es regnet ein bisschen und die Verbindung ist extrem schlecht, ausserdem muss ich wie immer meinen NAmen dreimal buchstabieren. Es scheint aber geklappt zu haben…?
Um 3Uhr mache ich mich auf um noch ein wenig mit Carlos zu plaudern, der hat seinen eigenen Modeladen und ist immer froh wenn mal Unterhaltung daherkommt. Von dort gehe ich dann weiter zu Clavers Bank um unser Gespräch noch fortzusetzen. Um 5Uhr mache ich noch kurz ein paar Einkäufe (Yogurt, ich will mal wieder Yogurt!) und dann treffe ich mich noch ein letztes Mal vor der Weiterreise mit Roberto. Ich bin traurig, in sozusagen zurücklassen zu müssen, ich würde gerne nochmals mit ihm weiterreisen. Aber das geht einfach nicht, er muss zurück in den Dienst. Er weiss auch noch nicht ob er mich vor dem Abflug aus Lima nochmals sehen kann und so kann es sein dass ich ihn für lange lange Zeit zum letzten Mal sehe. Das ist nicht ganz einfach, aber schlussendlich müssen wir uns an der schönen Zeit die wir zusammen hatten erfreuen. Natürlich werde ich ihn vermissen, so wie all meine Freunde hier in Villa Rica auch. Aber ich bin mit sicher, irgendwann sehen wir uns wieder. Ich bin hier gefühlsmässig schon ein wenig zuhause und irgendwann werde ich wohl zurückkommen wollen.
Am nächsten Tag packe ich meinen Koffer und gehe nochmals zu Desco um Tschüss zu sagen. Auch hier, diese Leute werde ich alle sehr sehr vermissen und ich muss allen versprechen mich mal zu melden und irgendwann als Doctora wiederzukommen. Zum Zmittag bin ich mit Jennifer verabredet, wir klatschen über die halbe Welt, sie ist so eine Person die einem einfach glücklich macht, ein richtiger Sonnenschein. Genau was ich jetzt brauche, wo ich ein wenig bedrückt mich von Villa Rica wieder trennen muss. Nach einer Dosis Jenni geht es mir besser und ich kann mich aus Weiterreisen freuen!
Und es geht auch gleich los. Um ca 2Uhr belade ich ein Motocarro mit meinem Gepäck und fahre an den Terminal. Ziemlich schnell füllt sich das Auto nach La Merced. Um halb4 sind wir dort. Diese Strasse bin ich schon so oft gefahren, und ich hoffe ich werde irgendwann wieder durch diesen Wald fahren, an den Holzhäusern vorbei wo die Wäsche in den Fenstern flattert, vorbei an den Kaffeeplantagen, dem Fluss über die Brücke wo die Frauen Papa Rellena verkaufen.
In La Merced gehe ich schnurstracks zum Büro von Leon de Huanuco, der Busgesellschaft bei der ich reserviert habe. Natürlich hat niemand jemals von einer Reservation gehört, es hat aber noch freie Plätze im Nachtbus zum Glück. Der Fährt aber erst um 9, jetzt ist 4 Uhr. Ich lasse also meinen Koffer im Büro und spaziere einmal zur Plaza de Armas. Ich war schon früher hier, aber nur um kurz Geld abzuheben oder einen Brief aufzugeben. Nun sehe ich mir ein wenig die Läden an und setzte mich kurz auf eine Bank auf der Plaza.


Nach der Trinkpause nehme ich ein Moto und lasse mich zum Mirador hinauffahren. Auf dem HAusberg sthet (natürlich) ein grosses Kreuz und man hat aussicht über das ganze langgezogene La Merced, das doch grösser ist als ich gemeint habe.


Den Rückweg den Berg hinunter mache ich zu Fuss, ganz langsam um ein wenig Zeit zu vertrödeln, ich muss mich ja noch bis 9Uhr beschäftigen. Ich schlendere ien paar Strassen mehr hinunter und setzte mich dann in ein Cafe für einen Guanabanashake. Um 6Uhr wird es dann doch langsam dunkel und ich gehe zurück ins Office der Busgesellschaft. Im dunkeln will ich hier nicht alleine sein, La Merced ist bekannt für Diebstähle. Also setzte ich mich zu der Steckdose und ziehe mir ein paar Serien rein.
Ziemlich pünktlich um 9Uhr fährt der Bus vor. Nachdem ich das Office gesehen habe (ein paar Plastikstühle, 5min bis einem jemand bedient, kein Internet und totale Überforderung mit einem Ausländischen Pass bzw. einer Person die nicht 2 Nachnamen hat, hatte ich so meine Zweifel ob ich mich für die richtige Company entschieden habe… Aber der Bus ist modern, hat Klimaanlage und die Sitze sind konfortabel. Wir bekommen noch etwas kleines zu essen, dann schlafe ich ziemlich schnell ein und wache erst morgens um 3Uhr wieder auf. Draussen ist es stockdunkel und ich weiss es geht noch 2h bis Huanuco. Ich muss aufs Klo aber meine Sitznachbarin schläft und ich will sie nicht wecken. Also spiele ich was auf meinem Handy um mich abzulenken.
Ziemlich genau um 5Uhr fahren wir in die STadt ein. Vom Busoffice sind es nur 2 min mit dem Motocarro vor mein Hotel. Die Strassen sind eng und leer und ich mag es gar nicht dass mir niemand öffnet beim klingeln. ICh will hier nicht morgens um 5Uhr alleine mit Koffer und Rucksack ausgestellt herumstehen. Also rufe ich das Hotel an. Es ist die Nummer des Chefs der zwar abnimmt aber Zuhause ist. Einfach an die Tür hauen ist sein Kommentar. Und wirklich, das wird nun erhört und ich endlich eingelassen. Der Arme Nachtwächter muss dann meinen Koffer in den 6. Stock hochtragen wo ich mein Zimmer bekomme. Beettt ❤ Es gibt keine bequemeren Betten als jene nach einer Fahrt im Nachtbus. Ich schlafe wunderbar weiter bis 10Uhr. Dann ist es Zeit aufzustehen denn um 11 kommt mich Steel (ja der heisst so…) abholen. Ihn hatte ich auf meiner letzten Reise in Cuenca, Ecuador kennengelernt. Er ist gebürtiger Huanuceño und nimmt sich etwas Zeit mir die STadt und umgebung zu zeigen. Ich bin schon ganz gespannt was er alles für mich eingeplant hat.
























