Heute steht wohl keiner der feiernden vom gestern früh auf. Ich hatte mit Steell um 9Uhr abgemacht, den Wecker aber gleich auf halb1 gestellt, der kommt eeh nicht rechtzeitig. Ich stehe auf, dusche, ziehe mich und mache den Rucksack bereit, dann rufe ich Steell an. Er meint in 30min. Ich gehe mir also ein Frühstück suchen und finde gleich um die Ecke frische Tamales (Polenta mit einem Stück Schwarte, eingewickelt in ein Bananenblatt). Dann, um 10Uhr, trifft auch Steell ein. Wir wollen ein Mototaxi zur Ruine Kotosh nehmen und Steell regt sich auf dass die ersten 3 bei meinem Anblick bis zum 3fachen vom normalen Fahrbreis verlangen. Wir finden aber aber einen Motocarro welcher uns dann für die angemessenen 5Soles die 10min zur archäologischen Stätte rausfährt. Es ist Sonntag vormittag, die Sonne scheint und die Ruine ist vollgestopft mit Reisegruppen. Da wir am plaudern sind latschen wir einfach einer Gruppe hinterher und merken erst nachdem wir die Brücke auf die andere Seite des Flusses passiert haben dass wir am Ticketschalter vorbeigelaufen sind ohne das jemand reklamiert hätte. Naja, einmal 20 soles gespart.
Erst sehen wir uns die Miniausstellung zur Ausgrabung an. Die Japaner haben hier vorallem Geld reingesteckt als klar wurde dass es hier Präinkaruinen gibt. Mehrere Tempel wurden hier mit der Zeit errichtet, niedergerissen und wieder neu erbaut. Der HAuptfund sind zwei Steine mit Reliefs von gekreuzten Händen. Die grösseren Hände werden einem Mann, die kleineren einer Frau zugeschrieben. Der Tempel (erbaut ca. 1800 vChr) in dem sie gefunden wurde hat 3 ebenen, in der Mitte eine Feuerstelle und Drainagekanäle. Weiter sieht man die Grundrisse von zwei weitern neuen Tmeple in denen auch Keramik gefunden wurde, währenddessen der Tempeld er gekreuzten Hände zu alt ist um Keramiken aufzuweisen.

Die Anlage ist eher klein und es hat gerade sehr viele Touristen. Wir müssen fast eine halbe Stunde warten um kurz 5min den Händetempel reinzukommen. Dafür haben wir Zeit den Erklärungen der Guides zuzuhören. Die Hände sollen demnach vielleicht Freundschaft, Zusammenhalt oder Familie bedeutn. Andere Theorien sagen sie seien emblematisch für das Kreuz des Südens am Nachthimmel…. Naja wir werdens wohl nie wissen, denn die Kotosh-Mito Kultur kannte keine Schrift und somit keine Überlieferungen.
Steell und ich fahren zurück in die Stadt und essen Ceviche in einem sehr typischen Restaurant. Dann werde ich in ein Sammeltaxi verfrachtet um am Nachmitag die Nahen Dörfer Ambo und Huacar kennenzulernen. Ambo hat eine hübsche Plaza und sei einfach sehr typisch für die Dörfer in dieser Gegend.


Huacar ist etwas spezieller, da man sagt dass es hier viele HExer gibt. Man könne sichhier von jeder Krankheit heilen lassen. Allerdings ist heute Sonntag und die Heiler haben Pause. Steell und ich begnügen uns damit ein Recreo mit einem kleinen und sehr traurigen Zoo anzuschauen, ein ewnig durch die Gassen zu schlendern und uns dann zurück nach Ambo bringen zu lassen wo wir Candys Pastelle finden wollen. Hier soll es die besten Kuchen in der Gegend geben. Nach 3mal Fragen kommen wir zum Ziel und wirklich die Süssigkeiten sind grandios!

Um halb6 sind wir zurück in Huanuco und machen dasselbe wie gestern: duschen, Siesta, umziehen und dann raus fürs Abendessen. Nur das Steell es gar nicht mehr aus dem Bett schafft.Also gehe ich mich selbst versorgen und um die Ecke in die Pizzeria die sich wirklich alle Mühe gibt italienisch zu wirken. Die Pizza ist gut, aber halt nicht wirklich italienisch, hier fehlt einfach der richtige Käse… Dann setzte ich mich im Hotel aufs Bett und quatsche 3Stunden mit meinem Brüderherzchen der aus den USA anruft. Es tut gut wiedereinmal schweizerdeutsch zu sprechen! Und ja ich vermisse ihn ja schon etwas… Um knapp 11Uhr muss ich auflegen, da das Hotel eher hellhörig ist (musste mir ehute morgen die NAchrichten mitanhören als mein Nachbar um 7Uhr den Fernseher eingeschaltet hat…) und mache mich also Bettfertig. Steell will morgen um 7Uhr da sein, Wecker also auf halb8 und gute Nacht.